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Eine Liquidations-Direktversicherung kommt vor allem bei bei Einstellung der Betriebstätigkeit oder einer Unternehmensliquidation in Betracht, da ein Liquidationsverfahren erst beendet werden kann, wenn alle Verbindlichkeiten geregelt sind. Bestehen in dem aufzulösenden Unternehmen betriebliche Versorgungsverpflichtungen (=Verbindlichkeiten), so können diese auf einen externen, neuen Versorgungsträger schuldbefreiend übertragen werden. (§ 4 Abs. 4 BetrAVG)
 

Auf einen Blick

In Deutschland wird jedes Jahr eine Vielzahl von Unternehmen aufgelöst, weil kein Nachfolger gefunden werden konnte. In 2014 betrug die Zahl der Unternehmensschließungen rund 348.100 Unternehmen.

Wie funktioniert eine Liquidations-Direktversicherung?

Das Unternehmen schließt eine Versicherung auf das Leben ihrer Versorgungsberechtigten ab, aus der diese bzw. ggf. deren Hinterbliebene bezugsberechtigt sind und einen direkten Anspruch gegenüber dem neuen Versorgungsträger haben. Art und Höhe der Versorgung richten sich nach der bestehenden Zusage. D. h. dass der Versorgungsberechtigte aus der Versicherung die gleichen Leistungen erhalten muss, wie aus der bisherigen Zusage.

Bei Zusagen aus Direktversicherung und Pensionskassen wird die Versicherungsnehmereigenschaft einfach auf den Arbeitnehmer übertragen. Bestehen Verpflichtungen aus Pensionsfonds-, Unterstützungskassen- oder Pensionszusagen müssen diese schuldbefreiend übertragen werden. Bei Vereinbarung einer Liquidations-Direktversicherung sind die vom Unternehmen an den neuen Versorgungsträger gezahlten Beiträge für den Versorgungsberechtigten steuerfrei. Die Versicherungsleistungen sind für den Versorgungsberechtigten so zu versteuern wie die Leistungen ohne Übertragung zu versteuern gewesen wären.

Interessant ist dieses gesetzlich vorgesehene Übertragungsmodell vor allem für Unternehmen, die ihre Betriebstätigkeit eingestellt haben, allerdings weiter Bilanzen führen müssen (sog. Rentnergesellschaften) und für Unternehmen, deren Einstellung oder Liquidation in Planung ist.

Die Angebotserstellung erfolgt über die NÜRNBERGER Beratungs- und Betreuungsgesellschaft für betriebliche Altersversorgung und Personaldienstleistungen mbH (NBB). Die NBB erstellt alle notwendigen Vertragsunterlagen.

Die gesamte Verwaltung sowie die spätere Auszahlung der übernommenen Versorgungsleistungen erfolgt über die NBB.

Welche Vorteile hat der Arbeitgeber?

  • Übertragung mit schuldbefreiender Wirkung
  • Keine Folgekosten
  • Einmalbeitrag zur Liquidations-Direktversicherung ist Betriebsausgabe
  • Keine Zustimmung des Versorgungsberechtigten erforderlich

Welche Vorteile hat der Arbeitnehmer?

  • Nachgelagerte Besteuerung der Versorgungsleistungen
  • Einmalbeitrag in die Liquidations-Direktversicherung ist steuerfrei

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