
Damit der gemütliche Grillabend nicht in der Ambulanz oder im Krankenhaus endet, sollten Sie unbedingt einige Sicherheits-Vorkehrungen treffen:
Die wichtigste Regel ist, den Grill die ganze Zeit über im Auge zu behalten. Ein plötzlich auffrischender Wind kann für gefährlichen Funkenflug sorgen. Statten Sie Ihren Grill darum mit einem halbseitigen Windschutz aus. Der Grill sollte zudem stabil und ebenerdig aufgebaut sein und sich keinesfalls in der Nähe spielender Kinder befinden.
Vorsicht beim Anzünden der Grillkohle: Benzin oder Spiritus sind tabu! Benutzen Sie stattdessen Grillanzünder wie Zündwürfel, Anzündriegel oder Trockenspiritus, die ein TÜV-Zeichen haben sollten. Ist das Feuer bereits entfacht, darf der heiße Grill unter keinen Umständen mehr bewegt oder verschoben werden. Für den Notfall sollten Sie neben dem traditionellen Eimer Wasser ein ungiftiges und gesundheitlich unbedenkliches Löschspray bereithalten. Für das Ablöschen der Restglut genügt etwas Wasser – die gelöschte Glut darf niemals in einen brennbaren Behälter gefüllt werden!
So verhalten Sie sich bei einem Unfall richtig:
Für mehr als 4.000 Menschen im Jahr endet eine Grillparty mit Verbrennungen. Stichflammen und Verpuffungen verursachen immer wieder schwerste Brandwunden. Betroffen sind meist nicht nur die Akteure am Grill selbst, sondern auch umstehende Gäste. Besonders für Kinder, für die sich das Geschehen auf Augenhöhe abspielt, kann ihre Neugier gefährlich werden. Denn das lodernde Feuer fasziniert Kinder enorm und verleitet sie dazu, alle Vorsicht außer Acht zu lassen. Schnelle und besonnene Hilfe ist dann besonders wichtig.