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Pensionsverpflichtungen Auswirkungen

Warum Sie Pensionsverpflichtungen nicht auf die lange Bank schieben sollen.


Pensionszusagen sind häufig ein Relikt aus der Vergangenheit, welches in der Zukunft jedoch enorme Probleme verursachen kann. Mögliche Auswirkungen können dabei Probleme bei der Beschaffung von Fremdkapital oder gar die Insolvenz des Unternehmens sein. Deswegen sollte schon frühzeitig an die Sanierung bzw. Auslagerung der Pensionszusage gedacht werden. Die NÜRNBERGER bietet hier interessante und hilfreiche Optionen, die Last aus Ihrer Bilanz zu nehmen.

Sanieren oder Auslagern?

Ihre Vorteile mit dem NÜRNBERGER Pensionsfonds:

  • Beratung durch Fachspezialisten
  • Bestehende Rückdeckungsversicherungen auch aller Fremdversicherer können übernommen werden. Somit können hoch verzinste Altverträge oder Verträge mit einer BU-Versicherung erhalten bleiben.
  • Angebote genau auf Ihre Situation zugeschnitten
  • Fondsvermögen kann im Fall einer Liquidation des Unternehmens herangezogen werden.
  • Individuelle rechtliche Betreuung im Rahmen unseres Kooperationsmodells möglich
  • Sowohl Einmalbeitrag als auch Ratenzahlung möglich

Was ist Ihre Strategie?

Strategie Sicherheit

Für Anleger geeignet, die Schwankungsrisiken bei der Kapitalanlage möglichst gering halten oder Leistungszusagen von Leistungsempfängern übertragen möchten

  • Voraussichtlich geringe bis mittlere Kursschwankungen unter Inkaufnahme geringer Verlustrisiken aus der Kapitalanlage
  • Gestreutes Portfolio von Staatsanleihen und Pfandbriefen sowie Unternehmensanleihen, Aktien o. Ä., Immobilien und gemischten Fonds
  • Gut zur Übertragung von Leistungsempfängern geeignet
  • Das Risiko einer deutlichen negativen Abweichung vom prognostizierten Ergebnis und damit erheblicher Nachschüsse ist gering.

Strategie Rendite

Für Anleger geeignet, die von einem ausgewogenen Verhältnis aus Renditechancen und Risiken profitieren wollen

  • Mittlere Renditeerwartungen unter Inkaufnahme eines mittleren Schwankungs- und Verlustrisikos aus der Kapitalanlage
  • Gestreutes Portfolio von Staatsanleihen und Pfandbriefen sowie Aktien o. Ä., Immobilien und gemischten Fonds
  • Gut zur Übertragung von Anwärtern geeignet

Strategie Rendite Plus

Für Anleger, die in den chancenreichen weltweiten Aktienmärkten investieren möchten

  • Ein Anleger muss sich der aktientypischen Risiken bewusst sein. Die Strategie bietet eine mittlere bis hohe Renditeerwartung, aber auch ein hohes Verlustrisiko.
  • Mindestens 50 % der Anlage wird in Aktien investiert.
  • Chancenreiche Anlage, bei der eine hohe Wertsteigerung erreicht werden soll
  • Für Kunden, die bereits Erfahrungen mit Aktien haben und die damit verbundenen Risiken einschätzen können

Finanzierung leicht gemacht.

Pensionsfonds Einmalzahlung Ratenzahlung

Einmalig oder in Raten.

Der Beitrag zur Übertragung der bereits entstandenen Pensionsansprüche (Past Service) kann in Form einer einmaligen Zahlung oder aber in Raten (auf maximal 10 Jahre verteilt) an den NÜRNBERGER Pensionsfonds geleistet werden.


Pensionsfonds Rückdeckungsversicherung

Bestehende Rückdeckungsversicherung.

Liegt Ihrer Pensionszusage bereits eine Rückdeckung zugrunde, haben Sie die Option, den vorhandenen Vertrag bei der Finanzierung des notwendigen Einmalbeitrags zu berücksichtigen. Das hat den Vorteil, dass Sie weniger Eigenkapital für die Übertragung aufwenden müssen und gleichzeitig negative Auswirkungen einer vorzeitigen Auflösung der Rückdeckungsversicherung vermeiden.


Schon gewusst?

Steuerbegünstigt sind nach § 3 Nr. 66 EStG die Leistungen eines Arbeitgebers an einen Pensionsfonds zur Übernahme bestehender Versorgungsverpflichtungen oder -anwartschaften durch den Pensionsfonds, wenn ein Antrag nach § 4e Abs. 3 bei der zuständigen Finanzbehörde gestellt worden ist.

Weitere Möglichkeiten für Pensionsverpflichtungen.

Wir sind für Sie da.

Sie wünschen eine persönliche Beratung? Rufen Sie uns einfach an oder suchen Sie den nächsten Berater in Ihrer Nähe.

Telefonischer Kontakt.

0911 531 - 5

Ortstarif, Montag bis Freitag von 7 bis 21 Uhr, Samstag von 8 bis 18 Uhr

oder

Häufige Fragen zum NÜRNBERGER Pensionsfonds.

  • Welche Unternehmen sollten über eine Auslagerung nachdenken?

    Handlungsbedarf besteht insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäfts­führern eine Pensionszusage erteilt haben, da diese Unternehmen i. d. R. eine geringe Eigenkapitalquote haben. Interessant ist das Thema zudem für Unternehmen, die über den Verkauf bzw. die Weitergabe im Familien­verbund nachdenken.

  • Was ist der Past Service einer Pensionszusage?

    Die Höhe der Versorgungsleistung einer Pensionszusage wird von einem Gesellschafter-Geschäftsführer über die Zeit von Zusageerteilung bis Renteneintritt erdient.

    Beispiel: Ein Gesellschafter-Geschäftsführer hat sich eine Altersrente von mtl. 1.000 EUR zugesagt. Ab Zusagedatum bis zum Rentenbeginn kann er 20 Jahre arbeiten. Dann hat er sich nach 5 Jahren von den 1.000 EUR Altersrente 250 EUR erdient, da er bereits 25 % seiner möglichen Dienstzeit zurück­gelegt hat. Dieser erdiente Anteil der Pensionszusage wird Past Service genannt.

  • Was ist der Future Service einer Pensionszusage?

    Während der Past Service der erdiente Anteil der Pensionszusage ist, handelt es sich beim Future Service um den noch nicht erdienten Anteil.

    Beispiel: Ein Gesellschafter-Geschäftsführer hat sich eine Altersrente von mtl. 1.000 EUR zugesagt. Ab Zusagedatum bis zum Rentenbeginn kann er 20 Jahre arbeiten. Dann hat er sich nach 5 Jahren von den 1.000 EUR Altersrente 250 EUR erdient. Die Differenz auf 1.000 EUR, also 750 EUR, wird Future Service genannt.

  • Wie kann die Auslagerung einer Pensionszusage steuerlich berücksichtigt werden?

    Die Auslagerung von Pensionszusagen erfordert aus steuerlichen Gründen eine Kombination der Durchführungswege "Pensionsfonds" und "Unterstützungs­kasse".

    Über den Pensionsfonds kann der bereits erdiente Teil der Pensionszusage (Past Service) steuerfrei und in unbegrenzter Höhe ausgelagert werden. Durch die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen müssen die in der Bilanz gebildeten Pensionsrück­stellungen für den Past Service ertragswirksam aufgelöst werden. Im Gegenzug kann jedoch der Beitrag an den NÜRNBERGER Pensionsfonds sofort in Höhe der Rückstellungen als Betriebsausgabe abgezogen werden. Somit ist dies zunächst ein Nullsummenspiel. Der Beitrag, der die Rückstellungen allerdings übersteigt, kann in den folgenden 10 Jahren steuerlich angesetzt werden. Hierfür muss beim zuständigen Finanzamt ein Antrag nach §4e Abs. 3 Satz 3 EStG gestellt werden. Muster hierzu können Sie von uns erhalten.

    Die Auslagerung der zukünftigen Ansprüche (Future Service) kann i. d. R. steuerlich begleitet nur gegen laufende Beitragszahlung erfolgen. Hierfür bietet sich dann u. a. der Durchführungsweg der Unterstützungskasse an.

  • Welche Versorgungsleistungen können auf die NÜRNBERGER Pensionsfonds AG ausgelagert werden?

    Pensionszusagen sind häufig sehr individuell gestaltet. Der NÜRNBERGER Pensionsfonds kann eine Vielzahl der Varianten abdecken. Es können sowohl Renten- als auch Kapitalzusagen ausgelagert werden. Auch wenn Ihre Zusage eine Rentendynamik enthält, stellt das kein Problem dar. Kommen Sie auf uns zu! Wir beraten Sie gerne.

  • Wie werden Versorgungsleistungen des Pensionsfonds versteuert?

    Versorgungsleistungen des Pensionsfonds sind Leistungen in der betrieblichen Altersvorsorge. Daher werden auch diese Versorgungs­leistungen nachgelagert im Rentenbezug versteuert und verbeitragt.

  • Welche Zahlweisen sind beim NÜRNBERGER Pensionsfonds möglich?

    Um die Liquiditätsbelastung Ihres Unternehmens weitestgehend zu schonen, bietet die NÜRNBERGER bei bilanzförmigen Auslagerungen als besonderes Angebot die Möglichkeit, den kalkulierten Einmalbeitrag auf bis zu 10 Jahresraten zu verteilen. Benötigt der Pensionsfonds zur Finanzierung der übertragenen Verpflichtungen beispielsweise einen Einmalbeitrag in Höhe von 250.000 EUR, kann dieser - unter Berücksichtigung einer Verzinsung - in z. B. 5 gleichmäßig bemessenen Jahresraten in Höhe von jeweils ca. 53.897 EUR gezahlt werden.

    Bei kurzfristigen Liquiditäts­schwierigkeiten (z. B. wenn der Rückkaufswert aus einer gekündigten Rückdeckungsversicherung noch nicht zur Verfügung steht) bietet die NÜRNBERGER an, den Einmalbeitrag bzw. die 1. Teilrate auf 2 Teilzahlungen zu verteilen. Die 1. Teilzahlung beträgt 1.000 bis 3.000 EUR und ist zum Vertragsabschluss fällig. Die 2. Teilzahlung ist spätestens 3 Monate nach Vertragsbeginn zu zahlen.

  • Kann eine bestehende Rückdeckungsversicherung für die Finanzierung des Pensionsfonds berücksichtigt werden?

    Häufig liegt einer Pensionszusage eine Rückdeckungsversicherung zugrunde. Eine Kündigung der Rückdeckungs­versicherung vor dem Ende der regulären Vertragslaufzeit führt regelmäßig zu Stornoabschlägen und damit zu Einbußen bei der Rendite. Die NÜRNBERGER Pensionsfonds AG bietet die Möglichkeit, bestehende Rückdeckungsversicherungen in die Kapitalanlage aufzunehmen.

    Der Wert der Rückdeckungs­versicherung kann in Zusammenhang mit der Finanzierung des Einmalbeitrags an den Pensionsfonds berücksichtigt werden. Der Unternehmer kann somit seine Liquidität schonen und gleichzeitig negative Auswirkungen einer vorzeitigen Auflösung der Rückdeckungsversicherung vermeiden.

  • Gibt es Alternativen, wenn die komplette Auslagerung für mein Unternehmen nicht infrage kommt?

    In der Auslagerungspraxis sind neben Vollauslagerungsmodellen auch liquiditätsschonende Teilaus­lagerungsmodelle gestaltbar. Diese ermöglichen es, den Auslagerungs­vorgang individuell auf die finanziellen Gegebenheiten des Unternehmens abzustimmen. So kann beispielsweise der Future Service auf die Unterstützungskasse übertragen werden, während der Past Service als unmittelbare Versorgungszusage im Unternehmen verbleibt.

    Zu beachten ist jedoch, dass ein stufenweises Auslagern der Pensionsverpflichtung auf externe Versorgungsträger zu einer vollständigen Auflösung der Pensionsrückstellung in der Steuerbilanz führen kann. Die Finanzverwaltung stellt die Ernsthaftigkeit der Aufrecht­erhaltung einer unmittelbaren Versorgungszusage hier oftmals infrage. Für diese Fälle empfiehlt es sich, stets eine verbindliche Auskunft beim Betriebsstätten-Finanzamt einzuholen.

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