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Lebenshilfe Therapeutisches Reiten

Neue Lebensfreude schenken.

Therapeutisches Reiten wirkt ganzheitlich. Die rhythmischen Bewegungen des Pferdes, seine Ruhe und Kraft, fördern nicht nur körper­lich, sondern auch emotional, geistig und sozial. Heilung, Linderung, Prävention, neue Lebensfreude und gestärktes Vertrauen in sich und andere - all diese Effekte sind wissenschaftlich belegt. Bei der Lebenshilfe Nürnberger Land e. V. steht die Reittherapie daher unter dem Motto "Pferde bewegen Menschen".

Wir tun uns gut.

Unter dem Motto "Wir tun uns gut." sind wir der Lebenshilfe Nürnberger Land e. V. auf besondere Weise verbunden. So ist die NÜRNBERGER mit ihrer Stiftung unter dem Vorsitz von Hans-Peter Schmidt finanzieller Wegbegleiter, Türöffner und großer Unterstützer des Reittherapie­zentrums der Lebenshilfe in Lauf-Schönberg.

Hinzu kommt das soziale Engagement der NÜRNBERGER Azubis: Angehende Versicherungskaufleute bringen sich als Paten und Botschaf­ter für Menschen mit Handicap ein. Sie sammeln Geld mit Charity-Projekten und helfen darüber hinaus z. B. beim Bau eines Koppelzauns, bei der Organisation und Durchführung eines Spielfests für Schüler der Dr.-Bernhard-Leniger-Schule oder sind als Betreuer bei Ausflügen ins Grüne dabei.

"Die NÜRNBERGER ist für uns mehr als ein Geldgeber", hebt Gerhard John, Vorsitzender der Lebenshilfe Nürnberger Land, hervor. "Hier haben wir Freunde und Unterstützer gefunden."

Auszubildende und Mitarbeiter des Unternehmens zur "Selbsterfahrung Reittherapie“ eingeladen.

Das Projekt Reittherapie wird bei der NÜRNBERGER Versicherung traditionell von einer Azubi-Generation an die nächste weitergegeben. Über verschiedene Aktionen, beispielsweise einen Mitmach-Stand bei der Verbrauchermesse Consumenta oder den Verkauf von Gebackenem und Gebasteltem in der Weihnachtszeit, werden Spenden gesammelt, die - deutlich aufgestockt durch die Stiftung NÜRNBERGER Versicherung - dem Reittherapiezentrum der Lebenshilfe Nürnberger Land zugutekommen.

Mit dem Ziel, die Zusammenarbeit beider Institutionen weiter zu intensivieren und gleichzeitig aufseiten der NÜRNBERGER Versicherung ein noch tieferes Verständnis für die Arbeit der Lebenshilfe und die positive Wirkung der Reittherapie zu schaffen, wurden Auszubildende und Mitarbeiter des Unternehmens zur "Selbsterfahrung Reittherapie" eingeladen.

Ein Erfahrungsbericht:

An der Halle des Reittherapiezentrums der Lebenshilfe Nürnberger Land steht in großen Lettern "Pferde bewegen Menschen“. Wie viel Wahres in diesen 3 Worten steckt, erfuhren Auszubildende und Mitarbeiter der NÜRNBERGER Versicherung bei der "Selbsterfahrung Reittherapie“. Sie hatten die Möglichkeit, angeleitet von den betreuten Reitern der Einrichtung zu erfahren, wie eine Reittherapie-Einheit aufgebaut ist, welche Aspekte es zu beachten gilt und wie sich die Nähe zum Pferd, das Einlassen auf den vierbeinigen Partner, auf Körper und Geist auswirkt.

Die Idee zur inklusiven Reitstunde hatte Petra Hoffmann, die Leiterin des Zentrums. Sie erklärt: "Mir ist es generell wichtig, dass auch in der Arbeit mit den Pferden die Betreuten, die sonst immer nur betreut werden, eine fürsorgliche Funktion entwickeln können. Wenn sie das für Pferde tun können, dann können sie das eigentlich auch für Menschen.“

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde finden sich Mitarbeiter und Auszubildende der NÜRNBERGER mit jeweils einem Betreuten zu kleinen Gruppen zusammen. Gemeinsam holen sie die Pferde aus ihren Boxen und beginnen, sie zu striegeln. Das Auskratzen der Hufe wird, teilweise mit verbaler Unterstützung durch Petra Hoffmann, in Teamarbeit erledigt. In einem weiteren Schritt wird das Zaumzeug angelegt. Die Vorerfahrung der Reiter entscheidet darüber, ob ein Pferd gesattelt oder ein Voltigiergurt auf den Rücken gelegt wird. Mit einem Reithelm ausgestattet geht es wenig später Richtung Reitplatz.

Während einige Teams ihr Pferd zunächst rund um den Platz und anschließend über Hindernisse führen, traut es sich die reiterfahrene Clarissa zu, sich auf den Rücken von Harnas zu legen, dem Schecken mit der herzförmigen Zeichnung auf dem Fell. Von der Ruhe, die sie auf diese Weise vermittelt bekommt, ist sie anschließend ganz überwältigt. Ines ist stolz, als ihre "Schülerin“ Silvia von der Aufstiegshilfe elegant auf den Rücken des geduldig wartenden Fjordpferds Rusty gleitet. Und Malin streichelt nach einigen Runden in Schritt und leichtem Trab dem langbeinigen Rappen Dido liebevoll-bewundernd über den Hals, danach nimmt sie ihn dankbar in die Arme: "Ich hatte so viel Angst vor dir, weil du so groß bist und jetzt weiß ich, dass du ein ganz liebes Tier bist. Ich danke dir!"

Nachdem die Pferde wieder geputzt in ihren Boxen stehen und mit Möhren und Äpfeln für ihren Einsatz belohnt wurden, treffen sich alle zum abschließenden Grillen. Die Begeisterung, die das Zusammenspiel von Mensch und Tier ausgelöst hat, zeigt sich weiterhin deutlich in strahlenden Gesichtern und glücklichen Resümees. "Heute war ein besonderes Highlight, weil ihr noch intensiver als sonst mit uns zusammengearbeitet habt. Weil sich eure Azubis und Mitarbeiter darauf eingelassen haben, sich von unseren Betreuten anleiten zu lassen“, freut sich Petra Hoffmann. "Das ist für uns Luxus, neben der finanziellen Unterstützung auch diese psychische Unterstützung zu erhalten. Dass ihr zu uns kommt, dass ihr wirklich mit uns zusammenarbeiten wollt. Wir sind euch sehr dankbar, dass ihr so mutig seid.“ Auch die "Reitlehrer“ Kristian und Ines sind voll des Lobes.

Die NÜRNBERGER wissen die Wärme und Anerkennung, die ihnen entgegengebracht werden, zu schätzen und geben diese gerne zurück. Sie sind von dem ungezwungenen Miteinander, der Arbeit der Lebenshilfe und der Offenheit der Betreuten begeistert. Ein besonders positives Fazit ziehen die Auszubildenden, die sich über verschiedene Aktionen bereits für die Lebenshilfe engagiert, jedoch noch nicht in direktem Kontakt mit der Einrichtung gestanden hatten: "Es war so schön, die Menschen dahinter kennenzulernen. Zu sehen, was sie machen, wie sie mit den Pferden umgehen und sich auf uns einlassen. Wir haben total viel gelernt“, meint Malin. Und Jenny ergänzt: "Mich hat es gefreut, dass wir hier sein durften und es würde mich freuen, hier auch einfach mal wieder vorbeischauen zu dürfen.“ Das intensive Nicken der umstehenden Azubis und Mitarbeiter zeigt, dass es eigentlich keiner großen Anstrengungen bedarf, um das Wort Inklusion mit Leben zu füllen.

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Impressionen zur "Selbsterfahrung Reittherapie".

Plätzchen backen für die Lebenshilfe.

Unter der fachkundigen Anleitung von Küchenchef Max Kellermann verwandelt sich die Küche des NÜRNBERGER Business Towers jedes Jahr im Advent in eine nach Vanille, Mandeln und weih­nachtlichen Gewürzen duftende Plätzchen­bäckerei. Die von den Auszu­bildenden der NÜRNBERGER Versicherung geschaffenen kulinari­schen Kunstwerke erweitern zur Weihnachtszeit das Angebot im Kasino. Die Erlöse unterstützen als Spenden die Arbeit der Lebenshilfe Nürnberger Land.

Azubiprojekt - Plätzchen backen
Reittherapiezentrum Petra Hoffmann

"Mich fasziniert, wie es einen selbst rührt."

Petra Hoffmann leitet das Reitthera­piezentrum der Lebenshilfe im Nürnberger Land e. V. Im Interview spricht sie über ihre Erfahrungen mit der tiergestützten Therapie, das Thema Inklusion und den Auftritt einiger ihrer Reitschüler im Showprogramm der "Faszination Pferd".

> Zum vollständigen Interview mit Petra Hoffmann

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