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Der NÜRNBERGER BURG-POKAL hat einen einzigartigen Weg zurückgelegt. 1992 wurde er erstmals ausgerichtet und ist heute so aktuell wie damals. Partnerschaft und Loyalität sind Grundbausteine für den anhaltenden Erfolg des NÜRNBERGER BURG-POKALs. Dafür sitzen am Richtertisch profunde Kenner der Dressur, die auf Einsätze bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften zurückblicken. Pferde aus dem NÜRNBERGER BURG-POKAL gewannen in den Jahren insgesamt 135 Medaillen bei nationalen und internationalen Titelkämpfen.

Auf dieser Seite finden Sie alle Erfolge in chronologischer Reihenfolge.

2018 - First Romance und Dorothee Schneider

Mit dem Großvater Rubinstein kamen die Gene zum Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL.

Die weltmeisterliche Finalerfahrung von Reiterin Dorothee Schneider und die Erfolgsgene über den BURG-POKAL-Sieger 1994 Rubinstein scheinen DAS Erfolgsrezept gewesen zu sein. Als eine der ersten S-Dressuren überhaupt konnte der 2010 geborene Sohn des First Romancier aus einer Day-Dream-Rubinstein-Stute die Finalqualifikation in Mannheim im Frühjahr gleich für sich entscheiden.

Die Karriere als Reitpferd begann für den langbeinigen Wallach noch als Hengst unter Pieter van der Raadt. Das Duo gewann das Landeschampionat Baden-Württemberg 2014 und wurde anschließend im Finale der 4-jährigen Hengste beim Bundeschampionat in Warendorf 4. Nach seinem Wechsel in den Stall von Dorothee Schneider folgte 5- und 6-jährig erneut die Qualifikation zum Bundeschampionat. Seit dem ersten Sieg in einer Reitpferdeprüfung im Mai 2014 stand First Romance bis heute 27-mal an erster Stelle in den Platzierungen. 12 Siege erreichte der großrahmige Braune dabei in der Klasse S.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2018, Dorothee-Scheider mit First Romance
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2017, Isabell Werth mit QC-Flamboyant-OLD

2017 - QC Flamboyant OLD und Isabell Werth

"Er hat einen super Job gemacht."

Eine mustergütige Einstellung bescheinigt Isabell Werth ihrem gerade gekürten Finalsieger im NÜRNBERGER BURG-POKAL QC Flamboyant OLD. Und es gibt wohl kaum jemanden, der den Eindruck des Finales besser auf den Punkt hätte bringen können als die 6-fache Olympiasiegerin. Mit nunmehr 4 Finalsiegen ist sie die erfolgreichste Reiterin der Turnierserie, die ihre Einmaligkeit erneut unter Beweis gestellt hat.

Unter Dressurkennern ist der Wallach Flamboyant OLD (Fidertanz x De Niro) kein Unbekannter. 2013 zum Bundeschampion gekrönt, damals mit Marita Pundsack, startete der Oldenburger im darauffolgenden Jahr bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde und wurde 14. Die neuen Kapitel seiner sportlichen Vita schreibt er künftig mit Valentina Pistner. Jüngst konnte sich das noch frische Paar für den Preis der Besten qualifizieren. Insgesamt sind mehr als 10 Siege in der schweren Disziplin verzeichnet und 2013 der Sieg im Bundeschampionat in Warendorf.

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2016 - Vitalis und Isabel Freese

"Er ist wie ein Labrador – brav und konzentriert will er arbeiten."

Er kam, sah und siegte! 2016 war das Jahr von Vitalis und Isabel Freese. Höhepunkt war der Sieg im Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs im Dezember in der Frankfurter Festhalle. "Ich bin sprachlos. Der Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL ist ein absolutes Highlight für mich." Sie ist von ihrem Deckhengst Vitalis (Vivaldi x D-Day) begeistert: "So ein Pferd habe ich noch nie gehabt. Er ist einfach genial."

Weiteres Highlight im Jahr 2016 war sein Auftritt bei der WM junger Dressurpferde in Ermelo. Dort setzte Vitalis Meilensteine: Er gewann die Intermediaire I und wurde als "Stallion of the Year" besonders ausgezeichnet. Vitalis ist seit Jahren auf der Überholspur. Er war 1. Reservesieger der NRW-Hauptkörung 2009, konnte bereits früh Siege und Platzierungen in Dressurpferdeprüfungen für sich verbuchen. Zudem gewann er beim US-Championat in seiner Altersklasse. Mit Rekordnoten von 10,0 im Trab und 9,8 im Galopp siegte er deutlich vor der Konkurrenz.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2016, Isabel Freese mit Vitalis
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2015, Dorothee-Scheider mit Santiago

2015 - Santiago 221 und Dorothee Schneider

"Er hat ein beachtliches Stockmaß, ist aber auch schön abgedreht."

Seit dem ersten Auftritt im Finale um den NÜRNBERGER BURG-POKAL - 2004 mit Ferryman - hat Dorothee Schneider im Durchschnitt 1 Pferd hierfür qualifiziert. Nach zweiten Plätzen mit dem Trakehnerhengst Kaiserkult und dem Hannoveraner Wallach Derano gelang mit Santiago (Stedinger x Dacaprio) endlich der große Wurf. Vom Ergebnis mit 78,902 % überragend, distanzierte die profilierte Ausbilderin das Feld deutlich.

Bereits 2012 nahm Dorothee Schneider an den Olympischen Spielen von London teil und erreichte Silber mit der Mannschaft, gemeinsam mit Diva Royal. Gekrönt hat Dorothee ihre Karriere dann in Rio de Janeiro mit dem Triumph der deutschen Equipe bei Olympia 2016. Insgesamt 50 Turniererfolge und Siege wurden erreicht.

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2014 - Es Fangar’s Samba King und Matthias Alexander Rath

"Er ist ein sehr liebes Pferd, mit Frau und Sohn und auch im Stall."

Das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs 2014 war ein denkwürdiges, da es nach Jahren der Dominanz der Frauen 2 Herren auf den ersten 3 Plätzen sah. Matthias Alexander Rath war 21 Jahre nach Klaus Balkenhol erst der zweite Mann, dem ein Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL gelang. Er qualifizierte sich direkt mit 2 Pferden zum Finale. Mit seinem Wallach Es Fangar’s Samba King (Sandro King x Lancet 2) gewann er mit 74,56 %. "Samba ist ein Pferd, das sehr schnell lernt."

Platz 3 belegte Rath mit dem erst 7-jährigen Wallach Danönchen hinter Oliver Oelrich. "Ich hatte mir vorher nicht so viel ausgerechnet, weil beide Pferde viel gegangen waren." Seit 2012 können 23 Turniererfolge verzeichnet werden, darunter 6 Siege auf S-Niveau. Bisheriges sportliches Highlight war der Sieg im NÜRNBERGER BURG-Pokal 2014.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2014, Rath mit Es-Fang-Samba-King
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2013, Buchwald mit Weihegold

2013 - Weihegold OLD und Beatrice Buchwald

"Sie gibt einfach immer 100 % und läuft für mich bis an das Ende der Welt."

Der Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL 2013 war bis dahin der größte Erfolg von Beatrice Buchwald. Weihegold OLD (Don Schufro x Sandro Hit) war nicht nur Insidern bekannt - sie gewann bereits mit 3 Jahren die Elite-Stutenschau in Rastede, wurde Oldenburger Landeschampionesse, war Finalistin bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde, damals noch unter dem Sattel von Kira Wulferding.

Ihren größten Erfolg verbuchte die Stute bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, wo sie Isabell Werth zu Mannschaftsgold und Silber in der Kür trug. Seit 2009 wurden mehr als 100 Turniererfolge mit über 30 Siegen in der Klasse S notiert. Unter Isabell Werth gelang der große internationale Durchbruch, gekrönt bei den Olympischen Spielen 2016 mit Gewinn der Teamwertung und Silber in der Einzelwertung.

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2012 - Burlington FRH und Charlott-Maria Schürmann

"Er gibt alles für mich."

Charlott-Maria Schürmann nahm mit 10 Jahren zum ersten Mal an einer deutschen Meisterschaft teil. Inzwischen hat sie 9 Europameisterschafts-Medaillen gewonnen, davon 5 goldene mit 3 verschiedenen Pferden. 2012 siegte sie mit ihrem Hengst Burlington FRH, der von Breitling W abstammt, im Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs. Ein großer Anteil am Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL gebührt auch Oliver Oelrich, mit dem sie damals trainierte.

Zudem gewann sie 2012 mit der Mannschaft die Europameisterschaft der Jungen Reiter, dazu Silber in der Einzelwertung und in der Kür - auch im Sattel von Burlington FRH. Sie nannte ihn "das beste Pferd der Welt". 2014 gewannen Charlott und Burlington in der Stuttgarter Schleyerhalle das Finale des Piaff-Förderpreises. Auch heute noch ist das Paar aktiv im Turniersport. Unter den weit mehr als 100 seit Juli 2016 verzeichneten Turniererfolgen sind mehr als 30 Siege in der Klasse S bis auf Grand-Prix-Niveau.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2012, Charlott-Maria Schuermann mit Burlington
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2011, Carloa Koppelmann mit Desperado OLD

2011 - Desperado OLD und Carola Koppelmann

"Ich bin stolz darauf, ein Pferd wie Desperado reiten zu dürfen."

Seit 2009 sitzt Carola Koppelmann im Sattel von Desperado OLD (Oldenburger, 2003, von Dressage Royal). Mit seiner früheren Reiterin Nadine Pflaster war er 5-jährig Weltmeister der jungen Pferde in Verden geworden. 2011 gewann Carola Koppelmann mit Desperado OLD das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs.

"Dieses Wochenende in Frankfurt ist abgelaufen wie ein Film. Natürlich wusste ich, ich habe ein tolles Pferd. Aber im Jubiläumsjahr hatten sich so viele Spitzenpferde für das Finale qualifiziert, dass man nicht sagen konnte, wer vorne sein würde." Nach dem Sieg im BURG-POKAL haben sie und Desperado OLD sich in vielen Grand-Prix-Prüfungen bewiesen. 2017 verstarb der Oldenburger Wallach im Alter von 14 Jahren. Zwischen 2007 und 2013 konnten 41 Erfolge verzeichnet werden, darunter 5 Siege in Dressurpferdeprüfungen der Klasse A bis M, 5 Siege im St. Georg, u. a. in Balve und Frankfurt, und 1 Sieg auf Grand-Prix-Niveau in München-Riem.

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2010 - FRH Rassolini und Kathrin Meyer zu Strohen

"Er lässt mich nie im Stich."

2004 qualifizierte sich Kathrin Meyer zu Strohen erstmals für das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs, konnte aber nicht starten. 6 Jahre später ist sie zum ersten Mal in der Frankfurter Festhallte geritten. Die Premiere wurde ein voller Erfolg. Mit dem 7-jährigen Hengst FRH Rassolini von Rubioso N aus einer Mutter von Silvano gewann sie neben Einlaufprüfung und Finale auch den Stilpreis. "Wenn du ein talentiertes Pferd im Alter von 7 bis 9 Jahren besitzt, ist der NÜRNBERGER BURG-POKAL das Ziel."

FRH Rassolini präsentiert sich nun in den Vereinigten Staaten mit seinem neuen Reiter Jan Ebeling sehr erfolgreich auf Grand-Prix-Niveau und erreichte Top-Platzierungen. Zwischen 2009 und 2012 wurden 33 Turniererfolge erreicht, darunter 6 Siege in der Klasse S und 4 Siege sowie 2 zweite und 5 dritte Plätze auf St.-Georg- und Intermediaire-Niveau.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2010, Kathrin Meyer zu Strohen mit FRH-Rassolini
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2009, Brigitte Wittig mit Blind Date

2009 - Blind Date und Brigitte Wittig

"Besonders stolz macht mich, dass sie eine Tochter von Breitling W ist."

Brigitte Wittig kennt die Atmosphäre in der Frankfurter Festhalle von vielen Auftritten im Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs und holte 2009 ihren ersten Sieg. Mit Blind Date, einer erst 7-jährigen Fuchsstute von Breitling W aus einer Donnerhall-Mutter, schlug sie die Konkurrenz und ließ sich gebührend feiern. "Den NÜRNBERGER BURG-POKAL mit einer Tochter unseres Hengstes Breitling W zu gewinnen, ist ganz besonders schön."

Blind Date erwies sich als Glücksgriff. "Von Anfang an ist sie unkompliziert gewesen und wollte immer alles richtig machen. Sie ist ein ideales Dressurpferd." Im Frühjahr 2012 wurde Blind Date verkauft und geht seither erfolgreich unter Victoria Max-Theurer. Erste Championatserfahrungen sammelte das Paar bei den Europameisterschaften 2015. Zu den seit 2015 rund 50 registrierten Turniererfolgen gehören zahlreiche auf Grand-Prix-Niveau.

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2008 - El Santo NRW und Isabell Werth

"Ernie war von Anfang an super unkompliziert im Umgang. Er überzeugt durch reelle Leistung."

Klappe die Dritte hieß es im Dezember 2008 für Isabell Werth, denn nach Aurelius und Giorgio konnte die Rheinsbergerin das NÜRNBERGER-BURG-POKAL-Finale diesmal mit El Santo NRW für sich entscheiden. Den Ehrentusch-Sohn hatte Isabell Werth 2001 beim rheinischen Pferdestammbuch in Wickrath entdeckt. Sie war direkt begeistert von der Grundqualität des 3-jährigen Youngsters.

Kurz nennt sie ihn Ernie. "Ernie war von Anfang an super unkompliziert im Umgang. Takt und Schwung gehören zu Ernies Stärken. Er überzeugt durch reelle Leistung. Er hat nichts für eine 6," lobt sie ihren Partner. Nach dem Finalsieg No. 3 bildete die erfolgreichste Dressurreiterin den schwungvollen Braunen weiter aus und feierte bei der EM 2011 seinen ersten Medaillengewinn: Silber mit dem deutschen Team. Dreimal war Ernie zudem beim Weltcup-Finale am Start, zuletzt 2015 in Las Vegas. Mit mehr als 100 Turniererfolgen und über 40 Siegen in den schweren Klassen zählt El Santo NRW zu den erfolgreichsten der NÜRNBERGER-BURG-POKAL-Gewinner.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2008, isabell Werth mit El-Santo
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2007, Victoria Max Theurer mit Augustin OLD

2007 - Augustin OLD und Victoria Max-Theurer

2007 wird Geschichte geschrieben.

Mit der Österreicherin Victoria Max-Theurer geht der Titel erstmals ins Ausland. "Das war ein richtiger Hammer", schwärmt sie noch immer von ihrem Sieg im Finale des NÜRNBERGER-BURG POKALs. "Augustin OLD verfügt über 3 sehr gute Grundgangarten und ist sehr elastisch. Er kann sich setzen und das Arbeiten macht ihm Spaß. Allerdings kann er auf Turnier auch mal frech sein."

Erstaunlich bei ihrem Sportpartner Augustin OLD, dem Sohn des Grand-Prix-erfolgreichen August der Starke aus einer Rohdiamant-Mutter: Er ist über die Mutterlinie Urenkel von Rubinstein, dem Sieger im NÜRNBERGER BURG-POKAL 1994. Hier scheint ein Erfolgsgen für den Finalsieg im R-Blut zu stecken. 4 Jahre nach seinem Finalsieg in Frankfurt gab der kraftvolle Braune bei der EM 2011 sein Championatsdebüt. Sportlicher Höhepunkt des Paares waren die Weltreiterspiele 2014 in Lexington, wo sie im Einzel und mit der Mannschaft jeweils den 6. Platz belegten. Zwischen 2006 und 2014 wurden insgesamt 58 Turniererfolge erreicht. 5 Grand-Prix-Siege errang das Paar in u. a. Cappeln, Stuttgart und Dortmund.

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2006 - Comic Hilltop FRH und Carola Koppelmann

Ein Pferd, dass sich gerne präsentiert.

Carola Koppelmann, geboren und aufgewachsen im Kehdinger Land, hat sich 2006 riesig über ihren Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL mit Comic Hilltop FRH gefreut. Comic Hilltop FRH (Come On x Platon I) war 7 Jahre alt, als er von Ingrid Klimke zu Carola Koppelmann kam. Sie mochte ihn auf Anhieb. "Er ist wirklich intelligent. Mit ihm zu arbeiten, macht sehr viel Spaß. Er steckt voller Lebensfreude. Schön ist, dass er Turniere liebt - er präsentiert sich einfach gerne."

Carola Koppelmann hat sich bereits 5-mal für das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs qualifiziert. Comic Hilltop FRH führte nach seinem Erfolg seine Sportkarriere 2 weitere Jahre mit insgesamt 23 Siegen und Platzierungen bis zum Grand Prix Special fort, bis der Schimmelhengst ab 2008 in den reinen Deckeinsatz ging.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2006, Carola Koppelmann mit Comic-Hilltop-FRH
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2005, Monica Theodurescu mit Whisper

2005 - Whisper und Monica Theodorescu

"Mit Whisper kann man vieles schaffen."

Monica Theodorescu nach ihrem Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL mit dem in Baden-Württemberg gezogenen Wallach: "Whisper hat hannoversches Blut in seinen Adern. Er ruht in sich, ist mit sich und allem zufrieden und ein aufgewecktes Kerlchen. Er hat einen fantastischen Charakter und viel Grundqualität."

Insbesondere von seiner Konstanz ist die aktuelle Bundestrainerin der Dressur begeistert. Bei der Europameisterschaft 2005 erfüllte sich ihr Traum: Mit dem von Welt Hit I O x Weltstar abstammenden Fuchswallach gehörte sie zum deutschen Team und errang die Silbermedaille. 2007 konnten sie den silbernen Teamerfolg wiederholen und gewannen bei der EM 2012 noch einmal die Bronzemedaille mit der deutschen Equipe. Zudem gehörte Whisper zum Championatskader für die Olympischen Spiele von 2008 und 2012. Von 2004 bis 2012 erreichte er 116 Turniererfolge mit 23 Platzierungen. Auf Grand-Prix-Ebene sind 103 Platzierungen erfasst, darunter 9 Siege, 20 zweite Plätze und 16 dritte Plätze, u. a. in Wiesbaden und Aachen.

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2004 - Elvis VA und Nadine Capellmann

"Vielleicht gibt es das perfekte Turnierpferd nicht, aber Elvis kommt ihm sehr, sehr nahe."

1997 qualifizierte sich Nadine Capellmann mit ihrem Fuchs Farbenfroh für den NÜRNBERGER BURG-POKAL. Der spätere Doppelweltmeister von Jerez ließ sich vom Frankfurter Publikum jedoch ablenken. Kurz vor Weihnachten 2004 musste Farbenfroh nach einer Routineoperation eingeschläfert werden. Im selben Jahr siegte Nadine Capellmann mit Elvis VA im Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs. Der imposante Fuchs zeigte Nervenstärke und Bewegungsqualität.

Noch heute halten Nadine Capellmann und Elvis mit 81,17 % den Rekord für die höchste Finalnote. 2006 in Aachen und 2008 in Hongkong trug der Sohn des Espri und einer Garibaldi-II-Mutter entscheidend zum Gewinn der Goldmedaille mit der deutschen Mannschaft bei. Zwischen den Jahren 2000 und 2013 sind 132 Turniererfolge notiert. Dazu zählen 115 Platzierungen auf Grand-Prix-Niveau mit 22 Siegen, 19 zweiten Plätzen und 16 dritten Plätzen, u. a. in Aachen, Stuttgart und London.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2004, Nadine Capellmann mit Elvis
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2003, Karin Rehbein mit Cherie FRH

2003 - Cherie FRH und Karin Rehbein

Zwei, die sich gefunden haben: Karin Rehbein und Cherie.

"Cherie kam 6-jährig zu mir, und wir hatten gleich ein gutes Gefühl. Schon im selben Jahr nahm sie an der WM der jungen Pferde teil und wurde Weltmeisterin in ihrer Altersklasse. Sie gewann als 7-Jährige die kleine Tour und qualifizierte sich in Meppen für das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs." Insgesamt stehen 40 Siege in St. Georg und Intermediaire I für Cherie FRH, die Hannoveraner Stute von Don Primero aus einer Mutter von Lathan, zu Buche. Größter Erfolg: der Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL 2003.

In der Wedemark bei Madeleine Winter-Schulze konnte sich die Stute von einer zähen Krankheit erholen und ab 2008 wieder an Dressuren der Klasse M und S erfolgreich teilnehmen. Insgesamt sammelte die Stute 111 Turniererfolge, davon 24 Siege auf Intermediaire- und 7 Platzierungen auf Grand-Prix-Ebene.

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2002 - Wahajama-UNICEF und Ann Kathrin Linsenhoff

Ihre Erfolge stärken auch das Kinderhilfswerk UNICEF.

Bereits mit 3 Jahren bekam Ann Kathrin Linsenhoff ihr erstes Pony und teilte somit die Leidenschaft ihrer Eltern. 1988 gehörte sie mit Courage zum siegreichen deutschen Team bei den Olympischen Spielen in Seoul. Neben dem Pferdesport engagiert sich die in Kronberg am Taunus beheimatete Unternehmerin sozial und gründete 2002 die "Ann-Kathrin-Linsenhoff-Stiftung". Dabei wurden ihre Pferde zu wichtigen Botschaftern, denn jeder Erfolg kommt dem Hilfswerk der Vereinten Nationen zugute. Mit ihrer Stute Wahajama-UNICEF (Warkant x Acapulco) gewann Ann Kathrin Linsenhoff 2002 den NÜRNBERGER BURG-POKAL.

Über ihre treue Rappstute schwärmte Ann Kathrin Linsenhoff: "Sie weiß, wie schön sie ist. Sie ist eine richtige Diva und liebt es, sich zu präsentieren - ein ganz besonderes Pferd." 2003 glänzte Ann Kathrin Linsenhoff erneut beim NÜRNBERGER BURG-POKAL und belegte mit Sterntaler-UNICEF den 2. Platz. 2007 musste sie den aktiven Turniersport aufgeben. 97 Turniererfolge, darunter 55 Platzierungen auf Grand-Prix-Niveau, erreichte Wahajama-UNICEF bis zu ihrer Verabschiedung 2009 vor heimischem Publikum in der Frankfurter Festhalle. Bis 2016 genoss die Stute ihren Ruhestand auf dem Schafhof.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2002, Ann-Katrhin Linsenhoff mit Wahajama UNICEF
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2001, Heike Kemmer mit Bonaparte

2001 - Bonaparte und Heike Kemmer

Heike Kemmer: vom Amselhof in die Weltspitze.

Heike Kemmer ist schon lange in der Branche und gewann bereits als junge Reiterin die Europameisterschaft im Team und im Einzel. Auf Bonaparte, sie nennt ihn zärtlich Boni, ist Heike Kemmer besonders stolz: "Er hat sehr leicht gelernt. Es gab keinen Rücksetzer. Nach dem Gewinn des NÜRNBERGER BURG-POKALs habe ich für seine Ausbildung den Lörke-Preis bekommen." Mit ihrem Fuchswallach von Bon Bonaparte gewann Heike Kemmer 2001 den NÜRNBERGER BURG-Pokal.

7 Jahre später krönte sie in seinem Sattel ihre Karriere - sie holte Gold mit der Mannschaft und Bronze in der Einzelwertung der Olympischen Spiele von Peking. Im Oktober 2011 wurde Bonaparte verabschiedet und genießt seither die Weiden auf dem heimischen Amselhof in Walle. Der Wallach verzeichnete in seiner Zeit 167 Platzierungen, davon 118 auf Grand-Prix-Niveau. Dazu zählen 30 Siege, 28 zweite und 5 dritte Plätze. Die größten Erfolge sind Mannschaftsgold bei den Europameisterschaften 2003 und 2005, den Weltmeisterschaften 2006 sowie den Olympischen Spielen 2004 und 2008.

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2000 - Miss Holstein und Karin Rehbein

Stilles, sympathisches Wasser: Karin Rehbein drängt sich nie in den Vordergrund.

Karin Rehbein ist in der manchmal nicht ganz einfachen Dressurszene von jedem gemocht. Mit ihrem Hengst Donnerhall konnte sie die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Im NÜRNBERGER BURG-POKAL zählt sie zu den bedeutendsten Reiterinnen: 2000 und 2003 hat sie das Finale gewonnen und insgesamt 8-mal hat sie sich dafür qualifiziert. Mit ihrer Stute Miss Holstein von Romino feierte sie 2000 ihren ersten Finalsieg und erlebte 2 weitere sportlich sehr erfolgreiche Jahre mit Top-Platzierungen.

Ihre Wege trennten sich nach diesen Erfolgen und Miss Holstein sammelte weitere nennenswerte Platzierungen, darunter 2 Grand-Prix-Siege unter Dieter Laugks. Bis 2013 konnten 79 Turniererfolge erreicht werden.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 2000, Karin Rehbein mit Miss Holstein
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 1999, Nadine Capellmann mit Cockney

1999 - Cockney und Nadine Capellmann

Cockney: bis über sein 20. Lebensjahr hinaus noch fit im Viereck zu bestaunen.

Nadine Capellmann, die schon mit 2 Jahren auf dem Pferd saß, feierte 35 Jahre später den Höhepunkt in ihrer Karriere, den Titelgewinn in Einzel- und Mannschaftswertung bei den Weltreiterspielen in Jerez. Bereits 1999 gewann sie mit Cockney, einem Holsteiner Wallach von Caretino, den NÜRNBERGER BURG-POKAL.

Mit Cockney feierte sie national wie international Erfolge, bevor sie den statiösen Braunen 2004 an Sonja Bolz verkaufte. Beide fanden schnell zueinander und schafften den Sprung in den Spitzensport. Noch in seinem 20. (!) Lebensjahr erfreute sich der Wallach bester Gesundheit und bewies dies bei den Bremer Euroclassics 2009 in der internationalen Grand-Prix-Tour. Zwischen Mai 1997 und März 2009 zählt das Erfolgskonto von Cockney 73 Platzierungen auf Grand-Prix-Ebene, darunter 12 Siege, 13 zweite und 8 dritte Plätze.

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1998 - Relevant und Nicole Uphoff

4 Jahre nach dem Vater Rubinstein gewinnt der Sohn Relevant den NÜRNBERGER BURG-POKAL.

Für Nicole Uphoff, die die Premiere des NÜRNBERGER BURG-POKALs 1992 gewinnen konnte, ist die Festhalle bereits mit vielen tollen Erlebnissen verbunden. 6 Jahre später triumphierte sie erneut mit dem gekörten Rubinstein-Sohn Relevant. Nach dem Titel in Frankfurt feierte der Oldenburger Fuchs unter der US-Amerikanerin Lisa Wilcox internationale Erfolge mit Teamsilber bei den Weltreiterspielen in Jerez 2002 und Teambronze bei den Olympischen Spielen in Athen 2004.

Anschließend wurde der 1991 geborene Hengst gut 1 Jahr lang von der niederländischen Dressurreiterin Marlies van Baalen vorgestellt. Seinen verdienten Ruhestand genoss er an seiner züchterischen Wirkungsstätte, dem Gestüt Vorwerk. Zwischen April 1995 und November 2004 sind 124 Turniererfolge verzeichnet, davon 36 Siege und 32 Platzierungen auf Grand-Prix-Niveau.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 1998, Nicole Uphoff mit Relevant
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 1997, Alexandra Simons mit de-Ridder-Chacomo

1997 - Chacomo und Alexandra Simons-de Ridder

Mit Chacomo in die internationale Spitze.

Begeistert von den hervorragenden Grundgangarten und der Elastizität schwärmte Antonie de Ridder seiner Ehefrau Alexandra vor: "Wenn du mal bei Olympia dabei sein willst, dann hab ich einen gesehen." Gesehen hatte er den damals 3-jährigen braunen Holsteiner von Calypso I x Marmor. Charakter und Ausstrahlung des großrahmigen Athleten verhalfen dem Team Chacomo und Alexandra Simons-de Ridder 1997 zum Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL.

Bereits 1999 gewann das Duo bei den Europameisterschaften Teamgold für Deutschland und wiederholte den Erfolg bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. Zwischen Mai 1993 und Juni 2000 erreichte der Wallach insgesamt 131 Turniererfolge, 62 davon auf höchstem Grand-Prix-Niveau. Neben den internationalen Championatstiteln in Arnheim und Sydney waren es besonders die Siege in Aachen und Dortmund, die in Erinnerung blieben.

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1996 - Giorgio und Isabell Werth

Ehrlich, eifrig, liebenswert - bereits mit 7 Jahren gewann Giorgio das NÜRNBERGER-BURG-POKAL-Finale.

"Eher klein und gedrungen und doch liebenswert. Ich schätze seine Ehrlichkeit und seinen Eifer. Giorgio lernte sehr schnell, sprang schon als 4-Jähriger Wechsel. Nach dem Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL gewann er im Folgejahr bereits seinen ersten Grand Prix," erinnert sich die 5-fache Olympiasiegerin Isabell Werth.

Der 1989 geborene Hannoveraner Fuchs stammt von Graf Lehndorff aus einer Wendulan-Stute und knüpfte auch in England unter seiner neuen Reiterin Nicky Barrettt an die Erfolge an. 2000 stand er auf der Longlist für das Britische Dressurteam bei den Olympischen Spielen in Sydney. 2002 gewann der farbenfrohe Fuchs die britische Dressurmeisterschaft. Über 100 Erfolge verzeichnet der bis 2004 im Sport aktive Wallach. 71 Platzierungen auf Grand-Prix-Niveau mit Siegen in Hickstead und Saumur sind eine beeindruckende Bilanz.

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Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 1996, Isabell Werth mit Giorgio
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 1995, Isabell Werth mit Aurelius

1995 - Aurelius und Isabell Werth

Sieg für das "langbeinige Streifenhörnchen".

"Ich erinnere mich noch gut an seinen starken Antritt in den Trabverstärkungen und daran, dass wir ihn nach einer Scheraktion Streifenhörnchen genannt haben," so die 4-malige Gewinnerin des NÜRNBERGER BURG-POKALs über ihren ersten Siegpartner, den dunkelbraunen Hannoveraner Wallach von Acapulco x Cavalier.

Unter Isabell Werth ging Aurelius seinen ersten Grand Prix, bevor Madeleine Winter-Schulze ihn kaufte. Die große Mäzenin war damals noch im Sport aktiv. Später gab sie den hübschen Hannoveraner weiter in den Stall Rehbein und dann zu Ina Saalbach-Müller. Bis zur Verabschiedung aus dem Turniersport 2002 erzielte Aurelius insgesamt 110 Turnierfolge, davon 7 Grand-Prix-Siege und Platzierungen, u. a. in Aachen, Donaueschingen und Wiesbaden.

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1994 - Rubinstein und Martina Hannöver-Sternberg

Vom NÜRNBERGER BURG-POKAL in den Olympiakader.

Mit dem Vererber Rubinstein, gekörter westfälischer Hengst von Rosenkavalier aus einer Stute von Angelo xx, begann die Karriere von Martina Hannöver-Sternberg. Der Charmeur mit einer Vorliebe, sich vor großem Publikum zu präsentieren, nahm seine Reiterin auch dann mit, wenn diese einmal aufgeregt war. Nach dem Finalsieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL folgten bis zur Verabschiedung aus dem Turniersport 1999 insgesamt 158 Turnierfolge. Der erste internationale Titel gelang im Grand Prix von Dortmund. Es folgten 35 Grand-Prix-Siege und 50 Platzierungen, u. a. in Rotterdam, Aachen und Stuttgart.

Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 1994, Martina Hannoever mit Sternberg-Rubinstein
Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 1993, Klaus Balkenhol mit Ehrengold

1993 - Ehrengold und Klaus Balkenhol

In Polizeiuniform von Erfolg zu Erfolg.

Der frühere Bundestrainer war lange der Hahn im Korb. Über mehr als 20 Jahre hinweg war er der einzige Mann, der das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKALs gewinnen konnte. Bei der 2. Auflage siegte er im Sattel von Ehrengold (Ehrensold x Rheingold). Schon im Jahr darauf folgten Siege auf Grand-Prix-Niveau. In nur 7 Jahren als Turnierpferd erreichte Ehrengold insgesamt 36 Turniererfolge, darunter Siege in Balve und Münster sowie ein 3. Platz beim CHIO in Aachen.

1992 - Sir Lenox und Nicole Uphoff

Ein Halbblüter gewinnt den ersten NÜRNBERGER BURG-POKAL.

Der Sohn des Vollblüters Shogun aus einer Mutter von Glander konnte in Frankfurt bei der BURG-POKAL-Premiere trotz seines eher schwierigen Nervenkostüms überzeugen. Nach dem Sieg in der Festhalle folgten bis zu seinem plötzlichen Tod mit nur 14 Jahren insgesamt 103 Platzierungen, davon 52 auf Grand-Prix-Niveau, u. a. in Aachen und Stuttgart.

Sieger NÜRNBERGER Burg-Pokale 1992, Nicole Uphoff mit Sir Lenox

Seitdem sind die Pferde des NÜRNBERGER BURG-POKALs aus der Elite des deutschen Dressursports nicht mehr wegzudenken und fester Bestandteil der Championatskader. Wir sind gespannt, welche Reiter-Pferd-Paare sich in den kommenden Jahren durchsetzen werden.

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