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70 Jahre Balve OPTIMUM - Freifrau Rosalie von Landsberg-Velen teilt mit uns ihre Erfahrungen als Veranstalterin des Traditionsturniers.

Rosalie Landsberg-Velen

Repräsentantin des Balve OPTIMUM.

Freifrau Rosalie von Landsberg-Velen wuchs auf dem schönen Schloss Wocklum auf. Eine kleine Oase bestehend aus dem Wasserschloss, einem Bauernhof und einer Reitanlage. Pferde waren schon immer ein wesentlicher Teil ihres Lebens. Heute ist sie Turnierorganisatorin und Repräsentantin des internationalen Reitsportevents Balve OPTIMUM.

Über Freifrau Rosalie von Landsberg-Velen.

Seit 4 Jahren lebt Freifrau Rosalie von Landsberg-Velen mit ihrer Tochter Louisanne (15 Jahre) in der Großstadt Berlin. Ein großer Kontrast zu ihrer Kindheit, die sie auf Schloss Wocklum nahe dem fast unberührten Orletal im märkischen Sauerland verbrachte. Damals war Freifrau Rosalie von Landsberg sehr froh über die Reitanlage auf dem Anwesen. Hier konnte sie jederzeit erfahrenen Reiterinnen und Reitern beim Unterricht zuzuschauen. Auch ihr Vater hat einen wichtigen Beitrag zu ihrer Pferdeleidenschaft geleistet. Dieter Graf von Landsberg-Velen, als große Persönlichkeit des Pferdesports, ist für sie bis heute ein prägendes Vorbild.

Freifrau von Landsberg-Velen im Interview.

Im Jahr 2009 hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung beschlossen, die Deutschen Meisterschaften langfristig nach Balve zu vergeben. Dieser Ritterschlag kommt nicht von ungefähr. Können Sie Ihren Werdegang als Veranstalterin kurz beschreiben?

Bereits von jüngster Kindheit war ich beim OPTIMUM dabei. Zunächst in überwiegend beobachtender Rolle. Oder auch als Autogrammjägerin. Wobei mein Vater uns Kinder immer schon mit einbezogen hat. Im Reitverein war es eine Selbstver­ständlichkeit, dass auch wir Kinder eine Aufgabe hatten. Nach und nach bin ich immer mehr mit in die Organisation eingestiegen. Mein Vater gab mir die Chance, unter seiner Leitung Erfahrungen zu sammeln. Er war Gesprächspartner und Korrektiv. Ich erinnere mich über viele Jahre an die Pressekonferenzen vor den Veranstaltungen. Selbstverständlich leitete er diese und endete am Schluss mit den Worten: "Und jetzt erzählt Ihnen meine Tochter noch etwas über das Rahmen- und Kinderprogramm." Obwohl ich schon etliche Jahre mit der Sponsorensuche sowie mit vielen weiteren Themen rund um das Turnier betraut war, blieb ich doch nach außen die Frau für das Rahmenprogramm.

Er war eine sehr starke Persönlichkeit und in seiner Führung unangefochten. In seiner Arbeitswelt galt eine stringente Machtverteilung. Als Tochter bleibt man immer Tochter. Somit waren unsere Positionen klar definiert. In der Erkenntnis dieser Rollenverteilung war und blieb er der Chef - und wir als kleines Team saßen gemeinsam in einem Boot. Damit war es gut möglich, Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig ließ es den Führungswechsel nach seinem Tod zu einer großen Herausforderung werden. Der Schritt vom Teammitglied zur Teamleitung bescherte uns in den ersten Jahren sehr große Probleme in den eigenen Befindlichkeiten. Alle machten einen super Job. Aber wir befanden uns in einer Phase, in der wir anzweifelten, ob es sinnvoll ist, weiterzumachen. Wir haben uns durchgekämpft, haben uns im Team neu zusammen­gefunden und sind nun unheimlich stolz, den 70. Geburtstag des Balve OPTIMUM feiern zu dürfen. Mein Vater war ein großes Vorbild - und ist es noch heute. Aber es hat sich extrem viel verändert im gesamten Veranstaltungsprofil. Das Balve OPTIMUM ist nicht mehr vergleichbar mit dem, wie es mein Vater noch erlebt hat. Es ist seit 2012 unglaublich gewachsen und hat sich zu einem der größten Reitturniere Deutschlands entwickelt. Mein Vater wäre sicherlich sehr stolz auf das heutige OPTIMUM.

Haben Sie bei all den Aufgaben rund um das Balve OPTIMUM auch heute noch Zeit, selbst in den Sattel zu steigen?

Wer einmal im Sattel saß, den lässt die Faszination Reiten nicht mehr los. Ich habe das Glück, dass meine beiden Töchter Madeleine und Louisanne die Liebe zu den Pferden mit mir teilen. Für Louisanne haben wir nun ein Pferd in Berlin am Olympiastadion, damit sie trotz Stadtleben ihre Tiere nicht missen muss. Wenn es zeitlich passt, darf ich ab und an selbst in den Sattel steigen.

Würde ich Ihr Team fragen, was sind die Eigenschaften, die Ihr Team in der heißen Phase der Vorbereitung am meisten an Ihnen schätzt?

Ich habe einen sehr hohen Anspruch an mich selbst und an die Veranstaltung. Hier hat mein Vater große Fußspuren hinterlassen. Ich durfte in die Aufgabe der Veranstal­tungsleitung hineinwachsen. In vielen Gesprächen und Diskursen mit meinem Vater hat das ganze Veranstaltungsteam unverzichtbare Erfahrungen sammeln dürfen. In seinem Windschatten konnten wir reifen. Nach seinem Tod übernahm ich die Rolle der Teamleitung. Meine Zielstrebigkeit und die Fähigkeit, Aufgaben effektiv zu verteilen, haben in der Anfangszeit nicht unbedingt für Jubelschreie im Team gesorgt. Heute, denke ich, bin ich im Team für diese Eigenschaften ebenso geschätzt wie für die immer wieder neuen Ideen und die viele Kraft, die ich in jede Stunde der Vorbereitung und Durchführung des Balve OPTIMUM stecke.

Können Sie uns Ihr schönstes Balve-OPTIMUM-Erlebnis beschreiben?

Als Erstes fällt mir das erste vollkommen regenfreie Balve OPTIMUM im Jahr 1988 ein. Nach 40 Jahren Turnierhistorie in Gummi­stiefeln war es ein kleines Balve-Wunder, vom Aufbau über die Prüfungen und Ehrungen bis hin zum Abbau trockenen Fußes davonge­kommen zu sein. Inzwischen ist das OPTIMUM-Gelände bestens auf die sauerländischen Wetterkapriolen eingerichtet und die Besucher erwarten überdachte Tribünen im Dressur- und Springstadion.

Über die Besonderheiten der Veranstaltung Balve OPTIMUM.

So scheint das für das Sauerland typische unvorhersehbare Wetter eine große Herausforderung für die Veranstaltung zu sein. Welche weiteren Herausforderungen birgt das Balve OPTIMUM und wie reagieren Sie darauf?

Wenn das Wetter planbar wäre, dann könnten wir alle zumindest in diesem Punkt entspannter sein. Wir haben schon oft festgestellt, auch in Gummistiefeln und Wachsjacke lässt es sich wunderbar Sekt trinken und gutem Sport folgen. Das Balve OPTIMUM hat inzwischen viele treue Besucher, die bestens gerüstet ins Orlebachtal kommen. Da mit der Deutschen Meisterschaft der sportliche Rahmen feststeht, gilt es für uns als Veranstaltungsteam, aus einem ebenso internationalen Reitturnier ein gesellschaftliches Highlight zu kreieren. Unser Ziel ist es, mit dem Balve OPTIMUM eine Veranstaltung zu schaffen, die mit ihren sportlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Programmpunkten, Diskussionsrunden und Empfängen Sport, Wirtschaft, Kultur und Politik miteinander verbindet. Menschen nach Wocklum zu locken, die noch gar nicht wissen, wie begeisternd der Pferdesport sein kann, ist eine unserer Hauptaufgaben als Veranstalter größerer Turniere.

Neben der Nacht der Show mit ihrer Warsteiner Disco-Night ergänzen das Wirtschaftsgespräch, der Kaminabend und der Schlossempfang das umfangreiche Programm. Ein weiterer wichtiger Schlüssel für das Gelingen des Balve OPTIMUM ist aus meiner Sicht, immer ein großes Portfolio an neue Ideen zu haben. Ob Merchandising-Produkte, Charity-Maßnahmen, Spectator Judging, Fohlenversteigerung oder auch der Besuch vom Bundestagspräsidenten. Es ist die Summe der Innovationen, die dem Balve OPTIMUM immer wieder einen neuen Anstrich gibt. Als Veranstalter versuchen wir, die Wünsche all unserer Gäste während ihres Aufenthalts in Balve zu erfüllen. Neben den Interessen der Ehrengäste, Sponsoren und Funktionäre sind das in erster Linie die Aktiven und die Turnierbesucher. Ob das immer wachsende Angebot in der Shopping-Meile - kaum zu glauben, dass wir hier mal mit weniger als 10 Zelten begonnen haben und Programmhefte bei Regen auch mal aus dem Auto heraus verkauft wurden - oder der Familientag am Samstag, das hochwertige Turniermagazin, der Aktionszirkel mit vielen Themen rund um das Pferd sowie viele Verbesserungen verschiedenster Art: All das soll unseren Besuchern bei ihrem Aufenthalt auf dem Balve-OPTIMUM-Gelände das Gefühl geben, dass die Zeit verfliegt. Wichtigste Herausforderung für das Balve OPTIMUM ist es in jedem Jahr aufs Neue, die wirtschaftlichen Anforderungen zu erfüllen und mit einer schwarzen Null abzuschließen. Hier kann man das OPTIMUM mit jedem Vereinsturnier vergleichen. Die Veranstaltung muss sich finanziell selbstständig tragen. Der Reiterverein Balve e. V. ist Träger des Balve OPTIMUM und kann als gemein­nütziger Verein keine großen Rücklagen bilden. Damit ist es jährliches Ziel, bei wirtschaftlicher Sparsamkeit den OPTIMUM-Standard nicht nur zu halten, sondern jedes Jahr neue Komponenten zu demonstrieren. Deshalb steht die Gewinnung und Pflege von Sponsoren im Mittelpunkt meiner Netzwerkarbeit.

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Wie sieht ein typischer Tag für Sie vor und während des Balve OPTIMUM aus?

Ein typischer Dauerzustand ist das Telefon. Durchgehend klingelt es 24 Std. Ich bewege mich in einem Ausnahmezustand auf einem hohen Anspannungslevel. Da gibt es keine Auszeit. Es geht darum, das Beste aus allem rauszuholen. Es geht um Präzision und Perfektionismus. Keine Zeit, an sich selbst zu denken. Und da wir in einem kleinen Team arbeiten, müssen alle auf Hochtouren laufen. Aber auch jahrelange Erfahrung schützt nie vor Situationen der Improvisation. Die Turnierwoche ist das Ergebnis monatelanger Arbeit und hier zeigt sich, wie gut wir bis ins Detail vorbereitet sind. Wichtig ist es auch, die Motivation im Team hoch zu halten und selbst immer aufmerksam zu bleiben. Wenn uns 70 Jahre Erfahrung eines gelehrt haben, dann besonders, dass jedes Turnier immer wieder für sich steht. Auf einmal gehen Dinge schief, die jahrelang reibungslos klappten. Unvorhersehbare Ereignisse bedürfen permanent einer schnellen Improvisation. Das geht nur in einem so gut eingespielten Team, wie ich es mit Matthias Camminady und Ann Christin Spiller habe.

Als so kleines Team müssen Aufgaben gut verteilt sein. Neben vielen, vielen Telefongesprächen mit Sponsoren, Zulieferern, den Verbänden, Trainern und Reitern sind es auch die Teamtreffen und Telefonkonferenzen, die im Vorfeld meinen Tagesablauf bestimmen. Es gibt unendlich viele Aspekte zu beachten und zu koordinieren. Auch nach 70 Jahren Balve OPTIMUM sind die meisten Aufgaben weniger Routine als immer wieder neue Herausforderungen. Jedes Jahr hat seine eigene Dynamik, seine Eigenarten und spannenden Geschichten auch in der Vorbereitung. Während des Balve OPTIMUM versuche ich, mit meinen Augen überall zu sein. Ich bin Detailfetischistin. Ich bin davon überzeugt, dass es häufig die kleinen Details sind, die ein Turnier unvergessen machen und Eindruck bei den Besuchern und OPTIMUM-Fans hinterlassen. Meine Hauptaufgaben während der Veranstaltung sind sehr vielschichtig. In erster Linie bin ich als Repräsentantin unterwegs. Habe Pressetermine und versuche, unseren Gästen eine gute Gastgeberin zu sein. Bei jedem Gang übers Turniergelände versuche ich, aufmerksam zu sein: Sind in den Mülleimern auch Tüten und vor allem nicht überfüllt? Haben die Infostände die aktuellen Starterlisten in ausreichender Menge vorhanden? Sind die Blumen an den markanten Stellen aufgebaut? Sieht man irgendwo unaufgeräumte Ecken? Werden Pausen mit anständiger Musik ausgefüllt? Hängen die Banden richtig? Sind alle Schreiber für die Dressur da? Es gilt die Stellen zu finden, an denen sich neue Aufgaben auftun oder bekannte Aufgaben noch nicht ganz erfüllt sind, um entsprechend an ein Teammitglied weiterzugeben.

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Balve OPTIMUM 2018.

Die 70. Auflage des Balve OPTIMUM findet vom 7. bis 10. Juni 2018 statt. Sportlich werden die neuen Deutschen Meisterinnen und Meister im Dressur- und Springreiten gesucht. Zudem sichten die Bundestrainer bereits für die im September anstehenden Weltreiterspiele. Ausgesprochen gute 7- bis 9-jährige Nachwuchs-Dressurpferde von Championatsqualität sind dem Balver Publikum in der Finalqualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL der Dressurreiter 2018 garantiert. 2017 lieferten sich die designierten Finalisten Brisbane FE, vorgestellt von Helen Langehanenberg, und Escolar mit Reitmeister Hubertus Schmidt einen spannenden Wettkampf, den die tänzerische Fuchsstute Brisbane vor dem späteren Siegerpreis­gewinner Escolar für sich entschied.

Weitere Informationen zum Balve OPTIMUM finden Sie unter balve-optimum.de.

Geburtstagsfeier zum 70. von Balve OPTIMUM.

Das Balve OPTIMUM bietet Pferdesportfans und Sportlern ein umfangreiches Prüfungsangebot. Bei welchen Prüfungen findet man Sie immer unter den Zuschauern?

Ich versuche, alle wichtigen Siegerehrungen vorzunehmen. Gleichzeitig muss ich gestehen, dass ich mich schon manches Mal dabei erwischt habe, am Ende eines Tages nicht mehr genau sagen zu können, wer die Prüfungssieger an diesem Tag waren. Während des Balve OPTIMUM bin ich mit den Augen und Gedanken überall gleichzeitig. Nachdem am 4. Veranstaltungstag bei allen Helfern Routine entstanden ist und sich die Veranstaltung im positiven Flow befindet, ist es meist der Sonntag, an dem ich mir die Zeit zum Zuschauen genehmige. Es ist eine liebgewonnene Tradition, zusammen mit Herrn Hans-Peter Schmidt (Ehren-Aufsichtsrats­vorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung und Gründer des NÜRNBERGER BURG-POKALs) die Meisterschafts­entscheidung in der Dressur-Kür live vom Viereckrand mitzuverfolgen.

Erlauben Sie mir eine persönliche Frage: Während des Balve OPTIMUM kann es sein, dass ein Empfang mal bis in die frühen Morgenstunden andauert. Sie zeichnen sich als perfekte Gastgeberin aus und verabschieden noch den letzten Gast. Am nächsten Morgen stehen Sie strahlend für Fernsehaufnahmen, Sieger- und Meisterehrungen zur Verfügung. Wie schaffen Sie das?

Danke für dieses Kompliment. Ich muss zugeben, auch ich merke die langen Tage und kurzen Nächte zunehmend. Allerdings nicht während der Veranstaltung. Hier ist der Adrenalinspiegel oben und man ist im Fluss. Wahrscheinlich sind es auch die guten Gene, die mich wie eine westfälische Eiche aufrecht stehen lassen. Im Team motiviert man sich gegenseitig. Bei mir spielt auch der Humor eine wichtige Rolle. Mich unterstützt die "Schloss-Crew", das sind enge Freunde, die während des Balve OPTIMUM unersetzliche Stütze sind. Diese trifft sich am Ende des Tages bzw. in der Nacht in der kleinen Schlossküche. Hier werde ich daran erinnert, einen Happen zu essen. Wir werten den Tag aus und versuchen, auch angespannte Situationen im Nachhinein mit mindestens einem lachenden Auge zu sehen. Besonders die kleinen Situationen am Rande sind die wirklichen Humorträger. Die Nacht wird zum Tag und alles läuft in den 4 Tagen im Fluss an mir vorbei. Die Müdigkeit überfällt mich meistens 2 Tage nach der Veranstaltung. Aber dann richtig! Vor allen Dingen aber ist es die Leidenschaft für das Balve OPTIMUM, die ich von meinem Vater übernommen habe. Sie ist Antrieb und Motivation.

Welche Zukunftspläne haben Sie und Ihr Team für die nächsten Jahre?

In diesem Jahr veranstalten wir eine große Geburtstagsfeier. Das Balve OPTIMUM wird 70 Jahre. Wir sind gerade in der Finalisierung der Pläne und Absprachen. Es wird einen Blick zurück geben auf die Geschichte, die das OPTIMUM in 7 Jahrzehnten geschrieben hat. Wir wollen Erinnerungen und die damit verbundene Freude zusammentragen, die Tradition hochleben lassen und dabei die Weichen stellen, optimistisch in die Zukunft zu gehen. Ein heimlicher Wunsch ist es, einmal ein Konzert in das Balve OPTIMUM einzubinden. Hier sind wir allerdings durch die Lage des Turniergeländes vom Platz her bereits heute mehr als ausgereizt. Wenn uns die Balve-OPTIMUM-Tradition eines gelehrt hat, dann dass wir uns im Team auf unsere kreativen Ideen verlassen können. Das heißt, es wird auf dem Weg bis zum diesjährigen OPTIMUM sowohl in der Theorie als auch in der Praxis noch vieles geschehen, was momentan noch gar nicht angedacht ist.

Blick in die Glaskugel: Wie sieht das Balve OPTIMUM 2030 aus?

Die Welt dreht sich so schnell, da empfinde ich es als sehr schwierig, so weit nach vorne zu blicken. Ich wünsche mir, dass das Balve OPTIMUM 2030 einen Stellenwert im internationalen Turnierkalender hat und durch den Hinzugewinn von Sponsoren die internationalen Top-Reiter in Dressur und Springen den Großen Preis von Balve unter sich ausmachen. Nach dem Motto "Global Player im Sauerland" träume ich davon, dass das Balve OPTIMUM weltweit Bekanntheit erlangt. Vielleicht gelingt es uns, einen Scheich von der Balve-eigenen Mischung aus Tradition, Sport, Moderne und Wirtschaft zu begeistern. Einmal für eine Veranstaltung ohne punktgenaues Rechnen aus dem Vollen schöpfen zu können, das wäre schon etwas Besonderes.

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