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Seit Januar 2017 sind einige neue Regeln für den Straßenverkehr in Kraft getreten. Wir zeigen euch die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:

Bei einem Unfall entscheidet sie manchmal über die rettenden Sekunden: Die Rettungsgasse!
In Zukunft soll sie einfacher und schneller gebildet werden. Autofahrer müssen die Rettungsgasse schon bei Schrittgeschwindigkeit oder Stau zwischen der äußersten linken und der direkt daran angrenzenden Spur bilden. Auf Straßen mit drei oder mehr Spuren müssen also alle auf der linken Fahrbahn nach links und alle anderen nach rechts ausweichen.
Diese Änderung betrifft alle Autobahnen sowie Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften, die mindestens zwei Fahrspuren pro Fahrrichtung aufweisen.

Auch, wenn sie es oft eilig haben – Radfahrer müssen sich in Zukunft nach den Ampeln für Autofahrer richten. Denn seit Januar gelten Fahrräder als Fahrzeuge und nicht mehr als Passanten, die sich an die Fußgängerampeln halten müssen. Sind sie auf Radwegen unterwegs, gilt das Gleiche – außer, es sind eigene Radfahrampeln vorhanden. Beim Rechtsabbiegen sollten Autofahre daher jetzt noch vorsichtiger sein, um keinen Radler zu übersehen.

Wer als Aufsichtsperson ein Kind auf dem Fahrrad begleitet, darf dies ab sofort auch auf dem Gehweg tun– natürlich mit der nötigen Achtsamkeit und Rücksicht gegenüber Fußgängern. Bisher mussten Begleitpersonen dazu auf die Straße oder einen eventuellen Radweg ausweichen. Denn auf dem Gehweg dürfen eigentlich nur Kinder bis zum Ende des zehnten Lebensjahres fahren.

Nach wie vor gilt: Bis zum Ende des achten Lebensjahres müssen Kinder mit dem Rad auf dem Gehweg fahren, bis zum Ende des zehnten Lebensjahres dürfen sie auf ihn ausweichen. Neu jedoch ist, dass Kinder unter acht Jahren in Zukunft auch auf Radwegen fahren dürfen, wenn diese von der Straße baulich getrennt sind. Das gilt jedoch nicht für normale Radfahrstreifen auf der Straße.

Bisher nicht erlaubt – jetzt Entscheidungssache der örtlichen Straßenverkehrsbehörden: E-Bikes können in Zukunft auch innerorts auf Radwegen fahren. Dieses wird dann durch das neue Hinweisschild „E-Bikes frei“ gekennzeichnet. Außerorts dürfen sie es bereits. Die Regelung gilt ausdrücklich nicht für sogenannte S-Pedelecs, die deutlich schneller als 25 km/h fahren können. Diese haben nach wie vor nichts auf den Radwegen zu suchen und müssen sich die Straße mit den restlichen Verkehrsteilnehmern teilen.

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