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Mit Carsharing vermieten Sie Ihr eigenes Auto privat, wenn Sie es selbst nicht brauchen. Erfahren Sie hier, was Sie dabei beachten sollten.

Laut dem Bundesverband Carsharing nutzten Anfang 2016 rund 1,25 Mio. Menschen in Deutschland Carsharing-Angebote. Die Nachfrage ist enorm. Denn immer mehr Deutsche wollen zwar mobil sein, sich aber kein eigenes Auto anschaffen. Nicht ohne Grund: Viele Privatautos sind die meiste Zeit ungenutzt und kosten dennoch. Zu den Fixkosten zählen die Kfz-Steuer, die Autoversicherung und Wartungskosten. Als Fahrzeughalter zahlen Sie jährlich Hunderte Euro für Ihr Auto, auch wenn Sie dieses nur selten fahren. Einen Wagen zu mieten oder zu teilen, ist in diesem Fall eine günstige Alternative. Komfortabler ist es auch, schließlich muss man sich bei einem gemieteten Fahrzeug nicht um TÜV oder Inspektionen kümmern.

App Carsharing Auto vermieten
Mit der NÜRNBERGER FahrerPlus-App können eingeladene Fahrer bei Bedarf den Versicherungsschutz selbständig freischalten.

Wie unterscheiden sich die einzelnen Carsharing-Varianten?

  • Klassisches Carsharing

    Beim klassischen Carsharing bietet ein Unternehmen Autos zur Miete an. Dabei buchen Sie das Auto vorab im Internet oder per App für den gewünschten Zeitraum und holen es dann an einer Station ab. Dort müssen Sie es nach der Nutzungsdauer auch wieder abgegeben. Diese mangelnde Flexibilität empfinden viele Mieter als Nachteil. Am ehesten lohnt sich dieses Modell für Sie, wenn Sie mit dem Auto länger unterwegs sind und zum Beispiel in den Urlaub fahren möchten.

  • Flexibles Carsharing

    Beim flexiblen Carsharing, auch Free-Floating-Carsharing genannt, können Sie ein Auto in einem vom Anbieter festgelegten Gebiet an einem beliebigen Ort abholen und wieder abstellen. Über eine Chipkarte, die der Anbieter Ihnen zugeschickt hat, oder über eine Smartphone-App, erhalten Sie Zugang zum Auto. Über diese App finden Sie auch Fahrzeuge, die in Ihrer Umgebung zur Verfügung stehen. Zwar ist diese Variante, wie der Name schon sagt, flexibler, dafür sind längere Fahrten vergleichsweise teuer. Am meisten lohnt sich das Free-Floating-Prinzip daher, wenn Sie zum Beispiel einen Termin in Ihrer Stadt wahrnehmen müssen oder Einkäufe transportieren wollen und dabei auf die öffentlichen Verkehrsmittel verzichten möchten.

  • Privates Carsharing

    Beim privaten Carsharing ist keine professionelle Autovermietung involviert. Lediglich die Vermittlung der Wagen erfolgt über einen Dienst wie Drivy oder Tamyca. Ein Fahrzeughalter bietet sein Auto zu bestimmten Zeiten für einen festgelegten Betrag zur Mitnutzung an. Auf den diversen Plattformen im Internet können sich Mieter und Vermieter austauschen und gegebenenfalls einen Vertrag abschließen. Besonders interessant ist diese Variante in ländlichen Gegenden, in denen es vor Ort keine Carsharing-Organisationen gibt. Das private Carsharing ist zudem am günstigsten.

Carsharing: Mieter und Vermieter finden.

Carsharing Auto privat vermieten

Carsharing über Internetplattformen.


Internetplattformen wie Drivy oder Tamyca bieten Vermietern und Mietern die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten und gegebenenfalls einen Vertrag abzuschließen. Im Gegensatz zum konventionellen Carsharing gibt es hier keine festen Preise. Als Vermieter können Sie selbst entscheiden, wie viel Geld Sie für die Nutzung Ihres Fahrzeugs verlangen, ob Sie Tiere oder Rauchen in Ihrem Wagen gestatten, oder nicht. Die Bezahlung erfolgt bei Buchungen über diese Websites ausschließlich online, da die Plattformen an den Vermietungen mitverdienen.

Privates Carsharing Auto vermieten

Einfach mal beim Nachbarn fragen.


Wenn Sie als privater Vermieter keine Lust darauf haben, 30 % Ihrer Mieteinnahmen an eine Carsharing-Plattform abzugeben, können Sie Ihr Auto auch mit vertrauenswürdigen Nachbarn, Arbeitskollegen oder Bekannten teilen.

Damit es beim privaten Vermieten keine bösen Überraschungen gibt:

  • Arbeiten Sie einen Zeitplan aus, wer mit Ihrem Auto wann fahren darf. Dies ist vor allem bei Gemeinschaftsautos oder einem Vereinsauto wichtig.
  • Überprüfen Sie den Wagen nach jeder Fahrt auf Schäden. Erstellen Sie ein Schadenprotokoll.
  • Berechnen Sie anhand der Fix-, Reparatur- und Spritkosten die Höhe der Miete.

  • Erweitern Sie den Versicherungsschutz: Bei mehreren Fahrern müssen Sie als Versicherungsnehmer den Fahrerkreis Ihrer Kfz-Police erweitern. Die meisten Kfz-Versicherungen haben eine sogenannte Nutzungseinschränkung - nur die im Vertrag angeführten Personen dürfen das Fahrzeug nutzen.

Carsharing mit der App FahrerPlus.

Die NÜRNBERGER bietet hier eine praktische Möglichkeit: Mit der App FahrerPlus können Sie den Fahrerkreis Ihres Wagens auch kurzfristig erweitern – um bis zu 30 Tage am Stück und 21 Tage im Voraus. Außerdem können Sie bis zu 5 Fahrer zur Nutzung Ihres Autos berechtigen, die bei Bedarf den Versicherungsschutz selbstständig auf sich erweitern und bezahlen können.