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Ob bei Milchzähnen oder den Dritten - nur mit der richtigen Zahnpflege kann Karies und anderen Krankheiten vorgebeugt werden. Am besten man fängt so früh wie möglich damit an. Denn Zähneputzen will gelernt sein.

Zahnbelag sieht nicht nur unschön aus, er verursacht auch Karies und Parodontose. Deshalb ist es unumgänglich mindestens 2-mal am Tag die Zähne zu putzen. Doch wie entfernt man dabei Unreinheiten und Plaque am effektivsten?

Putzen Sie mit System: Legen Sie dazu die Zahnbürste schräg an die Zähne an und reinigen Sie erst die Außenflächen und dann innen, erst den Oberkiefer, dann den Unterkiefer mit leicht kreisenden Bewegungen. Beim Reinigen der Backenzähne können Sie gern etwas kräftiger schrubben. Dann kommt die Zunge dran, denn auch hier können sich Bakterien festsetzen. Streifen Sie dazu sanft mit einem speziellen Zungenreiniger über die Oberfläche Ihrer Zunge. Zum gründlichen Zähneputzen gehören außerdem Zahnseide und Interdentalbürsten, mit denen Sie hartnäckigen Plaque aus den Zahnzwischenräumen entfernen können.

Schutz vor Zahnerkrankungen
Richtiges Zähneputzen ist entscheidend, um sich vor Karies und anderen Zahnerkrankungen zu schützen.

Achten Sie beim Kauf Ihrer Zahnbürste auf abgerundete Kunststoffborsten, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird. Experten empfehlen in den meisten Fällen eine mittlere Borstenstärke, bei empfindlichen und freiliegenden Zahnhälsen sind dagegen eher weiche Borsten besser. Ganz egal für welche Zahnbürste Sie sich entscheiden, sie sollte alle 2 bis 3 Monate ausgetauscht werden, spätestens jedoch wenn die Borsten Ihrer Zahnbürste ausgefranst sind.

Wichtig ist, dass die Zahnpasta Fluoride enthält, die als zusätzlicher Schutz für die Zähne vor Karies dient. Seien Sie kritisch bei Zahnpasta, die die Zähne weißer machen soll. Denn die enthält oft eine erhöhte Konzentration an sogenannten Schleifkörpern, wodurch Ihre Zähne nach und nach "abgeschmirgelt" werden und ihre natürliche Schutzschicht verlieren.

Zahnpflege bei Kindern - was Sie wissen sollten.

  • Wann kommen die ersten Zähne?

    Die ersten Milchzähne brechen nach etwa 6 Monaten durch. Normalerweise handelt es sich dabei um einen Schneidezahn im Unterkiefer.

  • Wann sollte ein Kind zum 1. Mal zum Zahnarzt?

    Sobald die ersten Milchzähne durchkommen - also wenn das Baby etwa ein halbes Jahr alt ist - sollte der 1. Zahnarztbesuch anstehen.

  • Ab welchem Alter sollten Kinder ihre Zähne putzen?

    Sobald Ihr Kind zahnt, sollten Sie die ersten Zähne bereits mindestens 1-mal täglich mit einer weichen, angefeuchteten Bürste oder einem Wattestäbchen und einem erbsengroßen Stückchen Kinderzahnpasta reinigen. Spätestens wenn Ihr Kind 2 Jahre alt ist, sollte 2-mal täglich geputzt werden. Ungefähr mit 3 Jahren kann Ihr Kind dann selbst mit der Zahnpflege beginnen. Die Zahnpflege vom 1. Tag an ist besonders wichtig und sollte keinesfalls vernachlässigt werden. Denn Milchzähne haben einen weichen, noch nicht vollständig ausgereiften Zahnschmelz und sind deshalb besonders anfällig für Karies.

  • Elektrisch oder analog - welche ist die richtige Zahnbürste für Ihr Kind?

    Die Auswahl an Kinder-Zahnbürsten ist groß. Beim Kauf einer Kinderzahnbürste sollten Sie auf einen kurzen Bürstenkopf (max. 2cm), abgerundete Kunststoffborsten und einen dicken, rutschfesten Griff achten.

    Mit elektrischen Kinderzahnbürsten lassen sich ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielen. Allerdings ist hier die richtige Anwendung ebenso wichtig, denn auch die elektrische Zahnbürste putzt die Zähne nicht von allein.

  • Ist eine spezielle Kinderzahnpasta notwendig?

    Weil kleine Kinder noch nicht so gut ausspucken können, verschlucken sie die Zahnpasta des Öfteren. Damit es nicht zu einer Überdosierung an Fluor kommt, enthalten Kinderzahncremes nur einen geringen Anteil davon. Kinder sollten daher bis zum 6. Lebensjahr eine Kinderzahnpasta, ab Schuleintritt eine normale Zahncreme für Erwachsene benutzen. Kinderzahnpasta mit Frucht- oder Bonbongeschmack empfiehlt sich für kleinere Kinder nicht, da sie dann besonders gerne heruntergeschluckt wird. Bei größeren Kindern darf es auch mit Geschmack sein. Wichtig ist aber, dass die Zahnpasta in jedem Fall keinen süßenden Zucker enthält.

Tipps: So haben Kinder mehr Spaß beim Zähneputzen.

  • Mit Musik putzt sich‘s leichter: Legen Sie das Lieblingslied Ihres Kindes auf und solange die Musik läuft, wird geputzt.
  • Lassen Sie Ihrem Kind die Zahnbürste selbst aussuchen, dann hat es gleich mehr Freude an dem neuen Gegenstand.
  • Leuchtende Farben und kindgerechtes Design erhöhen den Zahnputzspaß. Ob Comic-Held oder rosa Glitzer: Die Zahnbürste sollte vom Geschmack Ihres Kindes abhängen: Das Wichtigste ist, dass das Kind seine Zahnbürste mag und regelmäßig benutzt.
  • Putzen auch Sie sich Ihre Zähne, dann ist es für Ihr Kind gleich nur noch halb so wild.
  • Elektrische Zahnbürsten sind bei Kindern oft beliebter als die klassischen Handzahnbürsten.
  • Ob "Karies und Baktus" oder andere Zahngeschichten - es gibt eine Vielzahl an Büchern, die Kinder spielerisch ans Zähneputzen heranführen.

Eine Zahnzusatzversicherung macht in vielerlei Hinsicht Sinn. Vor allem, wenn diese kieferorthopädische Behandlungen bei Kindern und Jugendlichen als Gesundheitsleistung vorsieht. Denn bei rund der Hälfte aller Kinder liegt eine Zahnfehlstellung vor, die Korrekturen erfordert. Und die sind meistens sehr kostspielig. Abhängig von der Beurteilung, die der Kieferorthopäde abgibt, kommt die gesetzliche Krankenkasse nur für die Zahnbehandlungen der Schweregrade 3 bis 5 auf. Die Mehrkosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Bei der NÜRNBERGER Zahnzusatzversicherung sind Leistungen für Kieferorthopädie wie zum Beispiel die Mehrkosten bei der Zahnspange Ihrer Kinder mit eingeschlossen.