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Email-Account, Google-Konto, Online-Banking: Wer sich heute im Internet bewegt, muss sich oft mehr als ein Zugangspasswort merken. Doch viele Nutzer begehen den Fehler zu leichte Passwörter zu häufig einzusetzen.

Doch damit spielen sie Hackern und Identitätsdieben in die Hände, da ein zu simples Passwort leicht zu erraten oder noch leichter zu knacken ist. Ein Blick auf die Top 5 der beliebtesten Passwörter der Deutschen 2016 spricht hier Bände:

  • hallo

  • passwort

  • hallo123

  • schalke04

  • passwort1

Sicherheitsexperten raten zu einem Passwort bestehend aus mindestens 8 Zeichen mit Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen in Groß- und Kleinschreibung ohne direkt aufeinanderfolgende Zeichen. Bei diesen ist es hinreichend wahrscheinlich, dass es eben nicht erraten werden kann. Durch die Kombination von zufällig gewählten Zeichen wird zudem das Knacken erschwert. Denn Hacker nutzen hierzu oftmals spezielle Programme, die mit massenhaften Passworteingaben (sog. Brute Force Attacken) gängige Begriffe und Kombinationen aus verschiedenen Wörterbüchern durchprobieren.

Kryptische Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sind zwar sicher – haben aber einen eklatanten Nachteil: Sie sind nicht gerade leicht zu merken. Außer, man setzt bereits bei der Erstellung auf eine Eselsbrücke, mit der man sich auch später wieder korrekt erinnern kann. Dazu nutzt man am besten bei der Erstellung einen ganzen Satz inklusive Satzzeichen. Das neue sichere Passwort ergibt sich dann aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter im Satz inklusive der Sonderzeichen.

Aus: Mein Lieblingsverein ist seit 10 Jahren 1. FC Nürnberg!

Wird: MLis10J1.FN!

  • Keine Namen von Freunden, Familie, Verwandten und Haustieren verwenden.
    Diese werden im Regelfall bei einem Einbruchsversuch in ihre Online-Konten als erstes ausprobiert. Auch der eigene Geburtstag sollte nicht als Passwort verwendet werden.
  • Ebenfalls tabu ist etwa der Lieblingsverein oder Lieblingssportler im Klartext.
    Bei der Passworterstellung sollte man alles vermeiden, wozu es öffentlich zugängliche Informationen im Internet gibt, etwa im eigenen Facebook-Profil oder per Suchabfrage bei Google.
  • Aufschreiben – aber nicht mit einem Post-It am Rechner, sondern sicher verwahrt. Alternativ kann man auch einen sog. Passwort-Manager für den Internet-Browser verwenden. Dieser merkt sich die vergebenen Zugangscodes und speichert sie verschlüsselt ab.
  • Pro Online-Konto und Zugang ein eigenes Passwort verwenden. Wenn man kein Passwort doppelt benutzt, stehen im Fall der Fälle auch nicht weitere Online-Zugänge den Hackern offen.

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