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Was sich 2017 ändert.

Aus den bisherigen Pflegestufen werden 2017 sogenannte Pflegegrade. Damit sollen auch Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, die demnach Unterstützung brauchen, besser erfasst und betreut werden können. Die bisherigen Pflegestufen 0 und 1 werden zu Pflegegrad 2 zusammengefasst und die Pflegestufe 3 mit eingeschränkter Alltagskompetenz und Härtefälle werden zum maximalen Pflegegrad 5.

Durch das sog. "Neue Begutachtungsassessment" (NBA) werden die Pflegegrade mithilfe eines Punktesystems ermittelt. Je höher also der Punktewert eines Betroffenen ist – zwischen 0 und 100 liegend – desto höher wird sein zukünftiger Pflegegrad sein und desto mehr Pflege- und Betreuungskosten werden von der Pflegekasse genehmigt.

was sich 2017 aendert

Die Einkommensteuererklärung muss künftig bis zum Juli des Folgejahres eingereicht werden, wenn kein Steuerberater beauftragt ist - dieser hat Zeit bis Februar des übernächsten Jahres. 2017 gilt für den Steuerzahler allerdings noch die alte und bekannte Frist, nämlich bis zum 31. Mai 2017.

Neu ist außerdem, dass der Steuerzahler Nachweise für Spenden oder Mitgliedsbeträge nicht mehr einreichen muss - aber Vorsicht! Alle Unterlagen sollten dennoch besser aufgehoben werden, denn das Finanzamt kann diese bei Bedarf bis zum Ende des Jahres anfordern. Auch Steuersenkungen wird es 2017 geben: Der Grundfreibetrag soll nächstes Jahr auf 8.820 EUR und der Kinderfreibetrag auf 4.716 EUR ansteigen.

Unter dem Namen Flexi-Rente wird der flexible Renteneintritt 2017 eingeführt. Die Flexi-Rente soll als fließender und flexibler Übergang in die Rente dienen und wird allen Ruheständlern zugutekommen, die teilweise noch arbeiten möchten. Damit lässt sich der Rentenanspruch erhöhen, wenn nach dem Renteneintritt gearbeitet und der Rentenbeitrag gezahlt wird. Wer mit 63 Jahren in die Teilrente geht, kann künftig außerdem mehr dazu verdienen - ab Juli 2017 gilt ein Freibetrag von 6.300 EUR jährlich.

Weitere gesetzliche Änderungen 2017:

  • Der gesetzliche Mindestlohn wird am 1. Januar 2017 erstmals seit Einführung angehoben. Die Lohnuntergrenze steigt von 8,50 EUR auf 8,84 EUR pro Stunde und orientiert sich dabei an der aktuellen Tarifentwicklung.
  • Der Reformationstag wird in ganz Deutschland zum gesetzlichen Feiertag - aber nur einmalig in 2017. Anlässlich des 500. Jubiläums wird am 31. Oktober 2017 an den Reformator Martin Luther erinnert, der 1517 mit dem Thesenanschlag an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg die Reformation einläutete.

Ein schönen Jahresanfang wünscht die NÜRNBERGER Versicherung!