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Gerade in der 5. Jahreszeit wird wieder ausgiebig gefeiert. Wie ihr dennoch fit in den nächsten Tag startet, erfahrt ihr in unseren Tipps.

Katersymptome lassen uns den übermäßigen Genuss von Alkohol schnell bereuen. Denn Müdigkeit, Durst, Kopf- und Muskelschmerzen, Übelkeit, und Erbrechen fühlen sich einfach mies an. Die große Mehrzahl der Katersymptome durch simplen Wassermangel und den Verlust von Spurenelementen verursacht. Denn die Abbauprodukte des Alkohols fördern das Ausscheiden von Wasser über die Nieren und mit dem Wasser verliert der Körper auch Elektrolyte, etwa die Mineralstoffe Kalium, Natrium, Magnesium und Kalzium.

Bestes Mittel gegen den Kater am Tag danach: Einfach nichts Alkoholisches trinken. Wer dennoch mit Alkohol feiern möchte, sollte schon während des Alkoholgenusses ein paar Dinge beachten, um die negativen Folgen gering zu halten:

  • Niemals auf nüchternen Magen trinken. Die Wirkung setzt sonst deutlich stärker und heftiger ein.
  • Für ausreichend Flüssigkeit sorgen. Am besten vor jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser oder eine Saftschorle trinken. Das sorgt zum einen dafür, dass man maßvoll und langsam trinkt und wirkt dem starken Flüssigkeits- und Spurenelemente-Mangel am nächsten Tag entgegen.
  • Vorsicht bei Süßem und Prickelndem: Vorsicht bei kohlensäurehaltigen und süßen alkoholischen Getränken. Diese lassen den Blutalkoholspiegel besonders schnell ansteigen, da sie die Durchblutung der Magenschleimhaut anregen und so dafür sorgen, dass der Alkohol noch schneller ins Blut übergeht.
  • „Fuselalkohole“ vermeiden. Besonders Obstbrände und Trester sind reich an sogenannten Begleitstoffen und weiteren natürlichen Giften, die unter anderem aus den Fruchtschalen stammen oder bei der Gärung entstehen. Zwar sorgen sie für Farbe oder Aroma, sind aber häufig giftig in höherer Konzentration. Gleiches gilt für Whisky, Tequila, Weinbrand, dunkle Biere und Rotwein.
  • Zinktabletten einnehmen. Das Spurenelement Zink spielt eine besondere Rolle beim Alkoholkonsum. Denn es ist Bestandteil des Enzyms Alkoholdehydrogenase, welches für den Abbau des Alkohols in der Leber mitverantwortlich ist. Wer sich also auf eine anstrengendere Partyzeit wie Silvester oder Karneval vorbereiten möchte, sollte täglich 15 Milligramm Zink zu sich nehmen.

  • Dehydrierung vermeiden.

    Noch vor dem Zubettgehen ausreichend Flüssigkeit trinken. Mindestens ein halber Liter vor dem Einschlafen dämpft die ersten Symptome. Auch nach dem Aufwachen am nächsten Morgen sofort wieder den Flüssigkeitsspeicher des Körpers auffüllen – am besten mit stillem Mineralwasser und Fruchtsäften. Auf Kaffee sollte dabei verzichtet werden, denn mit seinen Gerbstoffen belastet er zusätzlich den bereits gereizten und strapazierten Magen.

  • Elektrolythaushalt ausgleichen.

    Mit einem richtigen Katerfrühstück kann der Elektrolythaushalt schnell wieder ins Gleichgewicht gebracht werden: Rührei, saure Gurken, Matjesfilet oder Heringssalat, Vollkornbrot mit Marmelade sind hier die besten Rezepte. Wem immer noch übel ist bzw. wer trotzdem keinen Bissen herunter bekommt, sollte zu einer kräftigen Gemüse- oder Fleischbrühe greifen. Auch Früchte und Fruchtsaft sollten auf dem Speiseplan stehen. Denn der Fruchtzucker beschleunigt den Alkoholabbau und Vitamine gibt es zudem ergänzend.

  • Spurenelemente zuführen.

    Hier können Magnesium-Brausetabletten Wunder wirken, da beim Ausscheiden der Alkohol-Abbaustoffe über die Nieren viele Mineralstoffe verloren gehen. Dann drohen schnell Kopfschmerzen.

  • Die Kopfschmerzen bekämpfen.

    Dröhnt der Schädel am Morgen danach, eignen sich Präparate mit Acetylsalicylsäure gegen den Katerkopfschmerz. Alternativ kann man auch zu einem Espresso mit einer halben ausgepressten Zitrone greifen.

  • Für Sauerstoff sorgen.

    Ausreichende Sauerstoffzufuhr durch einen ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft oder kräftiges Lüften des Schlafzimmers sicherstellen.

Durch Alkohol können die Wirkung vieler Arzneimittel verändert und die Nebenwirkungen verstärkt werden. Zugleich hemmen manche Arzneimittel den Abbau von Alkohol in der Leber. Auch auf die prophylaktische Kopfschmerztablette vor dem Schlafen gehen sollte verzichtet werden – sowie generell auf Schmerz- und Schlafmittel. Gerade letztere neigen in Kombination mit Alkohol zu schweren – sogar lebensbedrohlichen – Nebenwirkungen.

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