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Schon seit den 80er-Jahren werden Sehschwächen mithilfe von Lasern behandelt. Während zu Beginn nur eine Kombination aus me­cha­nischem Schnitt und Laser benutzt wurde, finden heute reine Lasermethoden immer häufiger Verwendung. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Die Behandelten können in vielen Fällen komplett auf das Tragen von Brille oder Kontaktlinsen verzichten. Gleich­zei­tig gibt es aber Fälle, in denen es zu Komplikationen nach der OP kam. Es bestehen also durchaus Risiken beim Augen lasern lassen. Ob diese über­wiegen, liegt ganz im Auge des Betrachters!

  • wenn Sie regelmäßig Sport treiben,
  • wenn Sie in einer staubigen Umgebung arbeiten,
  • wenn Sie Brille und/oder Kontakt­linsen nicht vertragen und/oder
  • wenn keine schwerwiegenden Erkrankungen Ihres Auges vorliegen.

Ältere Frau mit Buch auf dem Sofa

Gut zu wissen.


Laseroperationen sind einfache Routine­ein­griffe mit nur wenigen Komplikationen und lohnen sich deshalb in vielen Fällen. Damit der Kostenfaktor nicht entscheidend wird, unter­stützt Sie die NÜRNBERGER im Rahmen der Zusatzversicherung "Sehen und Hören" mit einem Zu­schuss von bis zu 750 EUR pro Auge bei einer Laserbehandlung.

Augen lasern lassen.

  • Die Vorteile

    Generell ist eine Laserbehandlung mit vielen Vorteilen verbunden: So kann das Sehvermögen zu einem hohen Grad wiederhergestellt werden. In den meisten Fällen werden dann keine zu­sätz­lichen Sehhilfen wie Kontaktlinsen oder Brillen mehr benötigt - ein Fort­schritt auch aus äs­the­tischen Gründen. Außerdem existieren zahlreiche Berufe oder Sportarten, bei denen das Tragen einer Brille störend, wenn nicht sogar gefährlich ist. Sollten Sie dann Kontakt­linsen nicht ver­tra­gen oder bei­spiels­weise in einer besonders staubigen Umgebung arbeiten, bietet sich die Kor­rek­tur durch einen Laser an.

    Dabei ist das Augenlasern eine unkom­plizierte Operation, die meist in wenigen Minuten vollzogen wird. Das sensible Auge kann dabei zwar leicht gereizt werden, die Schmerzen vergehen jedoch in der Regel nach einigen Tagen. Wird eine Methode angewandt, bei der aus­schließ­lich mit dem Laser gearbeitet wird, kann nicht einmal unbedingt von einer "Operation" gesprochen werden. Dennoch ist das Auge ein besonders empfindliches Organ, das bei jedem Menschen etwas anders geformt ist. Deshalb gibt es keine komplette Ga­ran­tie, dass nicht kleinere Seh­schwächen auch noch nach dem Eingriff bestehen. Zusätzlich sagen einige Behandelte, dass ihr Seh­ver­mö­gen in der Dunkel­heit, besonders bei Gegen­licht, etwas geschwächt sei.

  • Die Risiken

    Nicht jedes Auge eignet sich für eine Laserbehandlung: Zuerst einmal sollte sich Ihr Dioptrien-Wert innerhalb der letzten Jahre nur gering­fügig verändert haben. Ansonsten besteht die Gefahr, dass er sich auch künftig verändert, wodurch die OP gewissermaßen umsonst war. Stark gereizte oder entzündete Augen sollten Sie nicht lasern lassen. Ist die Hornhaut besonders dünn, besteht ein erhöhtes Risiko un­er­wünsch­ter Neben­wirkungen - auch hier sollten Sie ver­zichten. Für Kinder und Jugendliche ist die OP ebenfalls tabu: Bis zum 18. Lebensjahr wächst das Auge noch, weshalb sich das Sehvermögen stets ändern kann.

    Bei der Wahl der richtigen Klinik fließen gleich mehrere Faktoren in die Ent­schei­dung ein. Ist es Ihnen wichtig, in einer bekannten Klinik mit aus­ge­zeich­net­em Ruf behandelt zu werden? Dann müssen Sie in vielen Fällen auch "den Namen mitzahlen". Zusätzlich sind solche Kliniken meist etwas weiter entfernt - hier kommen also noch Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten auf Sie zu.

Im Ausland ist das Augenlasern günstiger? Überlegen Sie besser zweimal.


Viele Menschen fahren zur Laser-OP nach Istanbul, Prag oder War­schau. Selbstverständlich arbeitet auch hier medizinisches Fach­personal, das genau weiß, was es tut. Pro­ble­ma­tisch wird es aber oft, wenn es um die Nachbesprechung oder eine nachträgliche Kor­rek­tur geht. Eine erneute Reise ist schließlich wieder mit Kosten und Strapazen ver­bun­den. Prinzipiell sollten Sie immer abwägen, ob das Augenlasern für Sie tatsächlich mit spürbaren Vorteilen verbunden wäre - nur dann lohnt sich der fi­nan­­zielle und körperliche Aufwand.

Diese Behandlungsformen sind besonders verbreitet:

  • LASIK

    Die populärste Behandlung ist nach wie vor LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis). Mit ihr werden alle gängigen Seh­schwächen behandelt. Hierbei wird eine dünne Lamelle der Horn­haut an­ge­schnit­ten und dieses Deckelchen ("Flap" genannt) dann aufgeklappt. Nun wird die Hornhaut mit dem Laser behandelt. Im Anschluss wird der "Flap" wieder geschlossen. Der gesamte Eingriff dauert nur wenige Minuten und ist relativ unkompliziert.

  • Femto-LASIK

    Eine Weiterentwicklung von LASIK stellt Femto-LASIK dar. Hierbei wird die äußere Horn­haut­la­mel­le nicht mit einem kleinen Messer, sondern mit einem Femtosekunden-Laser abgelöst. Ein Vorteil ist, dass mit dem Femto­sekunden-Laser präziser und scho­nender ge­schnit­ten werden kann. Der Eingriff ist noch kürzer und auch für Patienten mit starker Kurzsichtigkeit und ge­ringerer Hornhautdicke geeignet. Der Nachteil: Er ist deutlich teurer.

Durch den technischen Fortschritt ist das Augen lasern lassen inzwischen ein sehr scho­nender Eingriff, der eine echte Alternative zu Brille und Kontakt­linsen darstellt. Dennoch handelt es sich hier um eine Operation, bei der in einigen Fällen auch Komplikationen auftreten können. Wägen Sie also Risiken und Vorteile gründlich ab, bevor Sie eine Ent­schei­dung treffen. Lassen Sie sich auf jeden Fall vorab ärztlich beraten.

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