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Immer häufiger entscheiden sich Brillenträger, ihre Augen lasern zu lassen und so eine Korrektur der Sehschwäche vorzunehmen. Doch das kann schnell mehrere Tausend Euro kosten. Angebote im Ausland dagegen sind häufig günstiger - aber sollte man seinen Urlaub wirklich mit einer Augen-OP kombinieren? Hier gilt es, Vorteile und Risiken gegeneinander abzuwägen.

Der wichtigste Faktor, weshalb Menschen das Lasern im Ausland vorziehen, sind die Kosten: Hier werden bereits Behandlungen für unter 1000 Euro für beide Augen angeboten - in Deutschland undenkbar. Doch wie kommen diese günstigen Preise zu­stan­de? Tatsächlich sind die deutschen Vorschriften sehr streng. Das hat natürlich auch seinen Grund: Bei einer Operation an einem so empfindlichen Organ wie dem Auge muss alles perfekt ablaufen. Deshalb existieren sehr genaue Bestimmungen bezüglich der Ausstattung und Arbeitsweise von Augenkliniken. Damit diese Kosten gedeckt werden können, ist die Ope­ra­ti­on entsprechend teuer. Da es nur wenig bis keine Unterstützung durch die Krankenkassen gibt, müssen die Patienten in die eigene Tasche greifen.


Gut zu wissen.


Sollten Sie Ihre Laserbehandlung in Deutschland vornehmen lassen, unterstützt Sie die NÜRNBERGER im Rahmen der Zusatzversicherung "Sehen und Hören" mit einem Zuschuss von bis zu 750 EUR pro Auge.

Im Ausland sind Ausstat­tungen billiger, Vorschriften weniger streng und generell die Kosten etwas niedriger - oft auch für Personal und Miete. Deshalb können die Preise günstiger ausfallen. Viele Anbieter wissen außerdem, dass Kunden aus Deutschland immer öfter Be­hand­lungen im Ausland in Betracht ziehen, und offerieren teilweise ganze "Pakete": Dabei werden Flug, Hotel und Be­hand­lung in einem Angebot zu­sam­men­ge­fasst und von der Klinik oder einem Veranstalter organisiert. Dieses Komplettpaket ist für viele besonders interessant, da sie sich um wenig kümmern müssen und meist einen Ansprechpartner vor Ort haben.

Andere verbinden beispielsweise ihren Urlaub mit der Behandlung, um zu­sätz­liche Reisekosten zu sparen. Auch das bietet sich in einigen Fällen durchaus an - dann sollten Sie aber während des Urlaubs besonders auf die Gesundheit Ihrer Augen achten: Chlorhaltiges Pool­wasser oder Schwimmen im Meer sind nicht ganz so ausgiebig möglich, wie Sie sich es vielleicht wünschen.

Ärzten im Ausland von vornherein ihre medizinische Kom­pe­tenz ab­zu­spre­chen, ist schlichtweg falsch! Deshalb sollten Sie nicht pauschal vermuten, dass es sich bei An­ge­boten im Ausland aus­nahms­­los um "Pfusch" handelt. Nehmen Sie besonders günstige An­ge­bote den­noch gründlich unter die Lupe.

Junge Frau am Fenster mit Smartphone

So bereiten Sie sich auf das Augenlasern im Ausland vor.

  • Entscheidung: Wollen Sie die OP wirklich im Ausland durchführen?
  • Planung der Reise: Wie reisen Sie, und wo kommen Sie unter?
  • Wahl der Klinik: Vergleichen Sie An­ge­bote und konsultieren Sie Erfahrungs­berichte.
  • Begleitung: Wer reist mit Ihnen und unterstützt Sie gerade in der Phase der Rehabilitation?
  • Vorbesprechung: Überzeugen Sie sich selbst am Telefon oder per Video­konferenz von der Seriosität der Klinik. Je ausführlicher die Vor­be­spre­chung, desto besser.

Treffen Sie alle nötigen Vorkehrungen und bereiten Sie sich optimal vor, damit Ihre Reise ins Ausland stressfrei und angenehm wird. Organisieren Sie so viel wie möglich im Voraus - nur dann können Sie sich vor Ort ganz auf Ihre Behandlung und Genesung kon­zen­trie­ren. Dazu gehört zunächst der feste Entschluss, die Augen im Aus­land lasern lassen zu wollen: Es wäre mehr als ärgerlich, wenn Sie sich vor Ort umentscheiden sollten.

Sind Sie sich sicher, sollten Sie frü­hest­mög­lich nach der passenden Klinik suchen: Erfahrungsberichte und Empfehlungen anderer Patienten, aber auch Ihrer Kranken­versicherung, können hier sehr hilfreich sein. Haben Sie die passende Klinik ge­fun­den, konsultieren Sie die be­han­deln­den Ärzte und überzeugen Sie sich beispielsweise telefonisch oder durch eine Videokonferenz von ihrer Seriosität. Gerade Kliniken, die auf ausländische Patienten spezialisiert sind, bieten diverse Kom­mu­ni­ka­ti­ons­möglichkeiten an.

Haben Sie sich für eine Klinik ent­schie­den, buchen Sie die Reise am besten früh und profitieren Sie so von günstigen Angeboten für Flug, Bahn und Hotel. Finden Sie auch rechtzeitig eine Begleitung: Sowohl um Sie psychisch zu beruhigen als auch um Ihnen bei eventuellen Ver­stän­di­gungs­schwierigkeiten beizustehen, sollten Sie mindestens eine weitere Person zu dem Termin mitbringen.

Eine ausgiebige Vorbesprechung findet meist telefonisch oder online statt, da Sie sonst mehrmals ins Ausland reisen müssten. Doch dies ist kein Garant für eine komplika­tionsfreie Operation! Eine persönliche Beratung vor Ort wäre selbstver­ständlich besser. Dasselbe Problem taucht spätestens bei der Nach­untersuchung auf: Hier muss ein deutscher Arzt überprüfen, ob Ihr Auge komplett abgeheilt ist, und nicht Ihr ursprünglicher Arzt, der die Operation durchgeführt hat.

Und zuletzt: Auch die Sprachbarriere kann in einigen Fällen für Probleme sorgen. Deshalb sollten Sie über Englischkenntnisse verfügen oder am besten jemanden mitnehmen, der die Landes­sprache versteht und spricht.

Fazit: Augenlasern im Ausland kann eine günstige Alternative sein, sie sollten jedoch genau abwägen, ob die Reise in ein anderes Land tatsächlich mit spürbaren Vorteilen verbunden wäre - nur dann lohnt sich der fi­nan­­zielle und körperliche Aufwand. Informieren Sie sich deshalb genau über den Ablauf und die beinhalteten Leistungen. Fällt Ihre Wahl stattdessen auf eine Laser-OP in Deutschland, unter­stützt Sie die NÜRNBERGER im Rahmen der Zusatzversicherung "Sehen und Hören" mit einem Zu­schuss von bis zu 750 EUR pro Auge.

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