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"Sag mal, hörst du schwer!" Niemand bekommt das gern gesagt. Tatsächlich leisten unsere Ohren Schwerstarbeit. Täglich, ununterbrochen, rund um die Uhr: Lärmbelastung durch Verkehr, Maschinenlärm im Beruf, laute Musik im Club oder über Kopfhörer - all das fördert Schwerhörigkeit. Oft hilft nur noch ein Hörgerät. Doch diese Mini-Computer im Ohr sind sehr teuer. Wir sagen Ihnen, wie es mit einer Zusatzversicherung günstiger wird.

Moderne Hörgeräte kosten.

Wussten Sie es? In Deutschland gibt es über 1.500 verschiedene Hörgeräte­modelle auf dem Markt. Nach dem Besuch beim Ohrenarzt haben Sie beim Hörgeräteakustiker die Qual der Wahl. Neben der persönlichen Beratung zum für Sie und Ihre Anforderungen passenden Hörgerät steht die Kostenfrage im Raum. Und die Kosten sind unter Umständen sehr hoch.

Durch viele Ausstattungsmerkmale für verschiedene Hörsituationen und Hörvermögen schwanken die Geräte­preise stark. Moderne digitale Hörgeräte kosten derzeit zwischen 500 EUR für die Einstiegsklasse bis über 2.500 EUR für die Oberklasse. Ein gründlicher Vergleich macht sich rasch bezahlt. Die Gehör­forschung und die technologische Entwicklung für Hörhilfen schreiten rasch voran. Jedoch zahlt Ihnen die Krankenkasse nur alle 6 Jahre Zuschüsse für ein neues Gerät. Gibt es schon vorher ein leistungsstärkeres Gerät für Sie, bleiben Sie komplett auf Ihrer Rechnung sitzen.

Sehen und Hören Zusatzversicherung

Sehen und Hören.

Kleiner Preis, großartige Gesund­heitsleistungen. Immer wieder.

Zu Sehen und Hören

So viel zahlt Ihnen die gesetzliche Krankenversicherung.

  • Der Hörgeräteakustiker muss Ihnen aufzahlungsfreie digitale Hörhilfen vorstellen. Diese sollten heute über 4 Kanäle, 3 Hörprogramme, Unter­drückung von Störschall und Rückkoppelung verfügen und Ihr Hörvermögen um bis zu 75 Dezibel verstärken.
  • Sie haben dabei den Anspruch auf die mehrfache Anpassung, das Testen und die Wartung sowie die Reparatur der Geräte. Die Batterien zahlen Sie als Erwachsener selbst.
  • Gute Hörgeräte mit modernen Features können Sie zwischen 500 und 2.500 EUR pro Ohr kosten.
  • Bei normaler Schwerhörigkeit erhalten Sie einen Pauschalbetrag von 733,59 EUR als Zuschuss für ein Hörgerät. Grenzt die Schwerhörigkeit an Taubheit, gibt es 784,94 EUR.
  • Benötigen Sie 2 Geräte, nimmt die Krankenkasse einen Abschlag von 20 % vor.
  • Für höherwertige oder Geräte mit besonderen Komfortfunktionen zahlen Sie die Mehrkosten aus eigener Tasche. Es sei denn, sie sind medizinisch notwendig.

Kostenübernahme bei Hörgeräten: So gehen Sie vor.

  • Gehen Sie bei Verdacht auf Schwer­hörigkeit zuerst zum Ohrenarzt. Dieser führt einen Hörtest mit Ihnen durch und fertigt ein Audiogramm an. Es enthält viele Informationen für den Akustiker für die Suche nach dem optimalen Hörgerät.
  • Mit Ihrer Verordnung für eine Hörhilfe erkundigen Sie sich bei der Kranken­kasse, welche Hörgeräteakustiker in Ihrer Gegend Vertragspartner sind.
  • Vergleichen Sie die Leistungen von mindestens 2 Akustikern. Eine individuelle Beratung ist wichtig, genauso gezielte Nachfragen zu Vorerkrankungen wie Tinnitus und dem persönlichen (Hör-)Umfeld.
  • Den Kostenvoranschlag Ihres Akustikers reichen Sie zusammen mit der ärztlichen Verordnung bei Ihrer Krankenkasse ein. Warten Sie die schriftliche Zusage zur Kostenübernahme unbedingt ab.
  • Wird Ihre Schwerhörigkeit früh behandelt, reichen Kassengeräte oft aus. Hier entfällt dann der Eigenanteil. Sollten Sie sich aus medizinischen Gründen für ein nicht aufzahlungsfreies Hörgerät entscheiden, stellen Sie immer einen Antrag auf Übernahme der Mehrkosten bei Ihrer Krankenkasse.
  • Wenn Sie Wert auf möglichst wenig sichtbare Geräte legen, hat die Miniaturisierung ihren Preis. Eine private Zusatzversicherung ist hier empfehlenswert.

Preise für Hörgeräte

Sind Sie schwerhörig geworden, führt kein Weg an Hörgeräten vorbei. Und wer erstmal eine Hörhilfe braucht, ist sein Leben lang darauf angewiesen. Aber so wie sich Ihre Lebensumstände ändern, gibt es laufend neue Geräte auf dem Markt, die Ihre Hörschwäche noch besser kompensieren könnten. Da wiegt es schwer, dass Ihre Krankenkasse den Neukauf eines Hörgeräts nur alle 6 Jahre bezuschusst.

Verschaffen Sie sich mithilfe unserer Vergleichstabelle einen Überblick, wie viel Hörgeräte mit und ohne Zusatz­versicherung über 10 Jahre hinweg kosten. Angenommen, das Hörgerät kostet neu 2.000 EUR und Sie nutzen das Angebot Ihrer Zusatz­versicherung, bereits nach 36 Monaten Ihr altes Hörgerät gegen ein neues auszu­tauschen, ergeben sich folgende Belastungen:

Die Eigenbelastung im Langzeitvergleich.

Nur Kassen­leistung
Mit Zusatz­versicherung "Sehen und Hören"
Jahr 1

Hörgerät 2.000 EUR
–784,94 EUR Kassenleistung
= 1.215,06 EUR Eigenleistung

Hörgerät 2.000 EUR
–784,94 EUR Kassenleistung
–800 EUR Versicherung
= 415,06 EUR Eigenleistung

Jahr 3

Hörgerät 2.000 EUR
Keine Kassenleistung
= 2.000 EUR Eigenleistung

Hörgerät 2.000 EUR
Keine Kassenleistung
–800 EUR Versicherung
= 1.200 EUR Eigenleistung

Jahr 6

Hörgerät 2.000 EUR
–784,94 EUR Kassenleistung
= 1.215,06 EUR Eigenleistung

Hörgerät 2.000 EUR
–784,94 EUR Kassenleistung
–800 EUR Versicherung
= 415,06 EUR Eigenleistung

Jahr 9

Hörgerät 2.000 EUR
Keine Kassenleistung
= 2.000 EUR Eigenleistung

Hörgerät 2.000 EUR
Keine Kassenleistung
–800 EUR Versicherung
= 1.200 EUR Eigenleistung

Gesamtbelastung innerhalb von 10 Jahren

6.430,12 EUR

3.230,12 EUR
(= 3.200 EUR Ersparnis)

Sehen und Hören Zusatzversicherung

Zusatzversicherung Sehen und Hören.

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