Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.   Details ansehen

Für viele ist Heuschnupfen eine alljährlich wiederkehrende Plage. Ergänzend zur ärztlichen Behandlung können Sie mit einigen Tricks die Symptome lindern und den Pollenflug besser überstehen.

Heuschnupfen gleicht einer monatelangen Erkältung. Die Nase läuft, die Augen jucken und Leidensgenossen erkennen einander schon aus der Ferne am lauten Niesen. Während ihre Freunde im Straßencafé die Frühlingssonne genießen, treten Betroffene oft den Rückzug in die eigenen 4 Wände an. In Deutschland leidet Schätzungen zufolge etwa jeder 4. bis 6. Mensch unter Pollenflug, Tendenz steigend. Luftverschmutzung und Stress machen das Immunsystem zusätzlich anfälliger für die Überreaktion.

Im Abwehrkampf gegen die vermeintlich schädlichen Eindringlinge wird unter anderem der chemische Stoff Histamin ausgeschüttet. Der führt dann zu den unangenehmen Symptomen.

Hochsaison für den allergischen Schnupfen ist von April bis August. Im Frühjahr löst in der Regel der Blütenstaub von Bäumen und Sträuchern die Allergie aus, später im Jahr sind es Blüten und Gräser. Wer jedoch gegen Frühblüher wie Erle und Haselnuss allergisch ist, kann bereits zu Weihnachten unter deren Pollenflug leiden. Spätblüher wie Ambrosia setzen ihre Pollen auch noch bis Oktober frei.

Weiterlesen Schließen

Pollenflug Heuschnupfen
Pollenflug im Hochsommer.

So schützen Sie sich bei Pollenflug:

  • Pollenbelastung prüfen

    Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Pollenbelastung. Bei starkem Pollenflug vermeiden Sie nach Möglichkeit Aktivitäten im Freien. Der Deutsche Wetterdienst erstellt einen täglichen Pollenflug-Gefahrenindex.

  • Richtig lüften

    Lüften Sie, wenn der Pollenflug am geringsten ist. In der Stadt fällt dieses Zeitfenster auf 6 bis 8 Uhr. Auf dem Land hingegen ist die Belastung zwischen 19 und 24 Uhr am niedrigsten.

  • Haare waschen

    Bei starkem Pollenflug sollten Sie täglich vor dem Schlafengehen die Haare waschen. In ihnen verfangen sich viele Pollen, die sich auf dem Kopfkissen verteilen können.

  • Pollenfilter

    Halten Sie beim Autofahren die Fenster geschlossen und schalten Sie die Lüftung nur dann ein, wenn Ihr Auto einen Pollenfilter hat.

  • Urlaub am Meer

    Legen Sie Ihren Urlaub am besten in die Zeit, in der Sie zu Hause am stärksten unter den Beschwerden leiden. Ideal sind pollenarme Gegenden am Meer oder im Gebirge.

  • Schlaf und Entspannung

    Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und Entspannung. Stress, Übermüdung und Überforderung sind allergiefördernd.

  • Nicht rauchen

    Bei Pollenflug sollten Sie auf Zigaretten verzichten. Atemwege und Lunge werden durch den Rauch weiter gereizt, das Nikotin belastet den Körper zusätzlich.

Hohe Hygienestandards fördern Empfindlichkeit bei Pollen und Co.

Ein Grund für die zunehmende Zahl von Allergikern sind vermutlich höhere Hygienestandards. Kinder leiden heutzutage seltener unter bestimmten Infektionen. Ihr Immunsystem ist daher weniger "trainiert" und reagiert empfindlicher auf Pollen.

Heuschnupfen muss unbedingt von einem Arzt überwacht werden. Die Allergie kann nämlich schnell zu chronischen Erkrankungen wie Asthma führen. Auch weitere Allergien, sogenannte Kreuzallergien, sind möglich. Betroffene sollten sich daher möglichst nach dem allerersten Auftreten von Symptomen behandeln lassen, entweder schulmedizinisch oder mit alternativen Heilmethoden.

Antihistaminika und Kortisonpräparate lindern in Form von Pillen, Augentropfen und Nasensprays die Symptome des Heuschnupfens. Direkt bei der Ursache der Allergie setzt hingegen die Immuntherapie an. Dabei handelt es sich um eine Art Impfung gegen bestimmte Allergene. Dem Körper werden über einen langen Zeitraum hinweg die allergieauslösenden Stoffe per Spritze oder in Tablettenform zugeführt. Dadurch soll er "lernen", dass diese Allergene keine Bedrohung darstellen. Diese Therapieform kann im besten Fall die lästigen Symptome ganz verschwinden lassen. Allerdings dauert sie mehrere Jahre und ist nicht für jeden geeignet, etwa, wenn der Patient gegen sehr viele verschiedene Stoffe allergisch reagiert.

Viele schwören zusätzlich auf alternative Behandlungsmethoden. Homöopathie, Akupunktur oder Akupressur können im individuellen Fall helfen, die negativen Auswirkungen des Pollenflugs zu mindern. Mit dem Tarif "NÜRNBERGER Alternative Medizin" erstatten wir unseren Kunden Therapieformen aus den Bereichen Homöopathie, Akupunktur, Akupressur, Osteopathie, Sauerstofftherapien oder traditionelle chinesische Medizin.

Weiterlesen Schließen