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So sehr wir uns einen heißen Som­mer mit viel Sonne auch wünschen - ex­trem hohe Temperaturen bringen uns kör­per­lich schnell an unsere Grenzen. Es dro­hen Hitzschlag, Sonnenstich oder auch Kreislauf­kollaps. Wir geben Tipps, wie Sie sich schützen können.

Sonne tanken schön und gut - aber bitte in Maßen!

"Wann wird's mal wieder richtig Som­mer?" So heißt nicht nur ein bekann­ter Schlager - das fragen wir uns auch, wenn sich die Son­ne in den Sommer­monaten mal wieder nur spärlich zeigt und das Ther­mo­meter die 20 Grad kaum übersteigt. Aber es gibt auch ein Zuviel des Guten: Tem­peraturen über 37 Grad Celsius sind für unseren Or­ga­nis­mus nur schwer zu verkraften - und können für em­pfind­liche Menschen sogar lebens­gefährlich werden. Um un­sere Kör­per­tem­pe­ra­tur auch bei "tropi­schen Verhältnissen" konstant zu hal­ten, schwitzen wir extrem und ver­lie­ren da­durch wichtige Körper­flüs­sig­keit. Wir kühlen allerdings nicht mehr aus­reich­end ab, da der Schweiß kaum noch verdunsten und das an die Haut­ober­fläche geleitete Blut keine Wärme mehr abgeben kann.

Sonne tanken in Maßen

Sonnenstich oder Hitze­schlag - wo liegt der Unter­schied?

Die beiden Begriffe "Sonnen­stich" und "Hitzschlag" werden im Alltag oft synonym verwen­det. Doch ein Hitzschlag kann noch wesentlich gefährlicher werden als ein Son­nenstich. Gut, wenn Sie die Symp­tome richtig deuten können, um schnell Abhilfe zu schaffen.

Wie erkenne ich einen Sonnen­stich?

Ein Sonnenbad bei hoch­sommerlichen Temperaturen - einfach herrlich. Doch wer sich zu lange der direkten Sonne aussetzt, riskiert gesundheitliche Fol­gen. Denn wirkt starke Hitze z. B. auf Kopf und Nackenbereich ein, kann dies Gehirn und Hirnhaut irritieren und so­gar eine ernsthafte Entzündung aus­lösen. Charak­teristisch für den Son­nen­­stich sind ein roter Kopf, Unruhe sowie Nacken- und Kopf­schmerzen. Auch Erbrechen und Bewusstseins­störungen sind möglich. Auffällig ist: Die Körper­tempe­ratur eines Sonnen­stich­patienten ist in der Regel nicht erhöht.

Es ist wichtig, den Sonnenstich­patien­ten sofort aus der Sonne zu holen und seinen Kopf mit feuchten Tüchern zu kühlen. Gegen starke Kopfschmerzen kann ein Schmerzmittel aus der Apo­the­ke gegeben werden. Auch hilft es, wenn der Oberkörper leicht erhöht liegt. Sofern der Patient bei klarem Bewusst­sein ist, sollte er außerdem etwas trinken, am besten Wasser oder Apfel­schorle. Holen Sie ärztlichen Rat ein, um einen lebens­gefährlichen Hitz­schlag auszuschließen. Liegt starkes Erbrechen vor oder sogar apa­thische Zustände, bringen Sie den Betroffenen am besten sofort ins Krankenhaus oder verstän­digen den Notarzt.

Wann droht ein Hitzschlag?

Einen Hitzschlag muss fürchten, wer sich bei hohen Temperaturen über die Maßen körperlich anstrengt. Dabei erhöht sich im Gegensatz zum Son­nen­­stich die Körpertemperatur bis auf 40 Grad Celsius und mehr - was le­bens­­bedrohlich sein kann. Krämpfe, Hallu­zinationen und Bewusstseins­trübun­gen, aber auch Matt­heit sind typische An­zei­chen dafür. Der Patient zeigt außerdem einen schnellen Puls, tiefen Blutdruck und trockene, heiße Haut. Bei Verdacht auf Hitzschlag bringen Sie den Betrof­fe­nen sofort aus der Hitze und rufen Sie den Notarzt. Küh­len Sie seinen gan­zen Körper mit feuch­ten Tüchern und kon­trol­lieren Sie At­mung und Bewusst­sein. Leisten Sie im Notfall Erste Hilfe.

So lassen sich Hitzeschäden vermeiden:

  • Halten Sie sich nicht länger als 30 Minuten in der heißen Son­ne auf.
  • Vermeiden Sie körperliche An­stren­gung bei heißen Tem­pera­turen.
  • Achten Sie bei längeren Auf­enthalten in der Sonne da­rauf, zwischen­durch immer wieder in den Schatten zu wechseln.
  • Tragen Sie immer eine helle Kopfbedeckung, wenn Sie länger der Sonne ausgesetzt sind.
  • Trinken Sie ausreichend - an heißen Tagen braucht ein Er­wach­sener mindestens einen halben Liter Wasser zusätz­lich.
  • Achten Sie darauf, dass sich Räu­me nicht zu sehr auf­heizen, z. B. durch geschlos­sene Ja­lou­sien, Klimaanalage oder Venti­latoren.
  • Tragen Sie lockere, luftige Klei­dung.

Für einen entspannten Urlaub in der Sonne.

Im Urlaub zieht es viele Menschen in südliche Gefilde. Denn hier ist wenigs­tens noch Verlass auf hoch­som­mer­liche Temperaturen. Doch die Sonne z. B. in den Tropen oder auch in Südeuro­pa ist nicht zu unter­schät­zen. Ein hef­tiger Son­nen­brand, Sonnenstich oder gar Hitzschlag ist dort schnell passiert. Und in schwe­ren Fällen ist der Gang zum Arzt oder gar ins Krankenhaus un­ver­meidlich. Mit der Auslands­kranken­versicherung sind Sie auf der sicheren Seite und erhalten weltweit die beste medizinische Versorgung.

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