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Auch wenn die Feier noch so lustig war - der Tag nach einer durchzechten Nacht mit viel Alkohol wird oft zur Qual. Doch das muss nicht sein. Wie Sie die negativen Begleit­erscheinungen bekämpfen und einem Kater vorbeugen können, erfahren Sie hier.

Symptome eines Katers.

Die große Mehrzahl der Katersymp­tome wird durch simplen Wasser­mangel und den Verlust von Spurenelementen verursacht. Denn die Abbauprodukte des Alkohols fördern das Ausscheiden von Wasser über die Nieren und mit dem Wasser verliert der Körper auch Elektrolyte, etwa die Mineralstoffe Kalium, Natrium, Magnesium und Kalzium.

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Kraftlosigkeit
  • Depressive Verstimmung
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Kater vorbeugen.

  • Niemals auf nüchternen Magen trinken: Die Wirkung setzt sonst deutlich früher und heftiger ein. Fettiges Essen sorgt dafür, dass der Alkohol langsamer in die Blutbahn gelangt.
  • Ausreichend Flüssigkeit zuführen: Am besten, Sie trinken vor jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser oder eine Saftschorle. Das führt dazu, dass Sie maßvoll und langsam trinken, und wirkt dem starken Flüssigkeits- und Spurenelemente-Mangel am nächsten Tag entgegen. Auch vor dem Schlafengehen empfiehlt es sich, noch einmal ausreichend Wasser zu sich zu nehmen.
  • Vorsicht bei kohlensäure­haltigen und süßen alkoholischen Getränken: Diese lassen den Blutalkoholspiegel besonders schnell ansteigen. Denn sie regen die Durchblutung der Magen­schleimhaut an und sorgen so dafür, dass der Alkohol noch schneller ins Blut übergeht.
  • "Fuselalkohole" vermeiden: Vor allem Obstbrände und Trester sind reich an sogenannten Begleitstoffen und weiteren natürlichen Giften, die unter anderem aus den Fruchtschalen stammen oder bei der Gärung entstehen. Zwar sorgen sie für Farbe oder Aroma, sind aber häufig in höherer Konzentration giftig. Gleiches gilt für Whisky, Tequila, Weinbrand, dunkle Biere und Rotwein.
  • Zinktabletten einnehmen: Das Spurenelement Zink spielt eine besondere Rolle beim Alkoholkonsum. Denn es ist Bestandteil des Enzyms Alkoholdehydrogenase, das für den Abbau des Alkohols in der Leber mitverantwortlich ist. Wenn Sie sich also auf eine anstrengendere Partyzeit wie Silvester oder Karneval vorbereiten, sollten Sie täglich 15 Milligramm Zink zu sich nehmen.
  • Frische Luft gegen Kopfweh und Übelkeit: Geöffnete Fenster beim Schlafen sorgen für Frischluft und machen den Kopf klar.

Tipps gegen einen Kater.

  • Dehydrierung vermeiden

    Nach dem Aufwachen am nächsten Morgen sollten Sie sofort den Flüssigkeitsspeicher des Körpers wieder auffüllen - am besten mit stillem Mineralwasser und Fruchtsäften. Auf Kaffee sollten Sie dabei verzichten, denn mit seinen Gerbstoffen belastet er zusätzlich den bereits gereizten und strapazierten Magen. Auch ein Konterbier ist keine gute Idee.

  • Elektrolythaushalt ausgleichen

    Mit einem richtigen Katerfrühstück können Sie den Elektrolythaushalt schnell wieder ins Gleichgewicht bringen: Rührei, saure Gurken, Matjesfilet oder Heringssalat, Vollkornbrot mit Marmelade sind hier die besten Rezepte. Wenn Ihnen immer noch übel ist bzw. Sie keinen Bissen herunterbekommen, greifen Sie zu einer kräftigen Gemüse- oder Fleischbrühe. Auch Früchte und Fruchtsaft sollten auf Ihrem Speiseplan stehen. Denn der Fruchtzucker beschleunigt den Alkoholabbau und Vitamine gibt es obendrein.

  • Spurenelemente zuführen

    Hier können Magnesium-Brausetabletten Wunder wirken, da beim Ausscheiden der Alkohol-Abbaustoffe über die Nieren viele Mineralstoffe verloren gehen. Dann drohen schnell Kopfschmerzen.

  • Die Kopfschmerzen bekämpfen

    Probieren Sie es mal mit diesen Hausmitteln: einen Espresso mit einer halben ausgepressten Zitrone trinken oder Minzöl auf die Schläfen reiben.

  • Für Sauerstoff sorgen

    Ausreichende Sauerstoffzufuhr sicherstellen - durch einen ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft oder kräftiges Lüften des Schlafzimmers.

Medikamente gegen einen Kater.

Durch Alkohol kann die Wirkung vieler Arzneimittel verändert und die Nebenwirkungen verstärkt werden. Zugleich hemmen manche Arzneimittel den Abbau von Alkohol in der Leber. Auch auf die prophylaktische Kopfschmerztablette vor dem Schlafengehen sollten Sie verzichten - sowie generell auf Schmerz- und Schlafmittel. Gerade Letztere können in Kombination mit Alkohol schwere - sogar lebensbedrohliche - Nebenwirkungen haben.

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