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Gerade mit zunehmendem Alter lässt bei vielen Menschen das Hör­vermögen nach. Moderne Hörgeräte können das weitest­gehend ausgleichen. Wie sie funktionieren und wie Sie sich versichern können, erfahren Sie hier.

Wie bitte? Wer Probleme mit dem Hören hat, dem können moderne Hörgeräte - auch Hörsysteme genannt - den Alltag erheblich erleichtern. Denn die kleinen digitalen Apparate sind wahre Hoch­leistungssysteme, die Menschen mit Hörschwierigkeiten zu neuer Lebens­qualität verhelfen können. Doch wie funktionieren Hörgeräte eigentlich?

In der Regel arbeiten alle Hörgeräte - egal wie unter­schiedlich sie auch aussehen mögen - nach demselben Prinzip: Der Schall von Geräuschen, Sprache und Musik wird von einem Mikrofon in elektrische Signale um­gewandelt, die von einem integrierten Mikrochip analysiert, gefiltert und verstärkt werden. Ein Lautsprecher wandelt diese Signale dann wieder in Schall um und bringt ihn direkt in den Gehörgang.

Das Hörgerät ist dabei so intelligent, dass es Störgeräusche wie Lärm herausfiltern und Sprache in der erforderlichen Intensität verstärken kann. Außerdem ist es möglich, jedes Gerät individuell an die Bedürfnisse seines Trägers anzupassen.

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Für Ihre Hörgesundheit.

Hörgeräteversicherung für Hörgeräte

Damit Ihnen das Hören so schnell nicht vergeht: Beim Tarif "Sehen und Hören" der NÜRNBERGER gibt es keine Gesundheits­­fragen und sofortigen Versicherungsschutz ohne Wartezeiten.


Sollte einer oder mehrere der folgenden Punkte auf Sie zutreffen, könnte es sein, dass Ihr Hörvermögen nachgelassen hat und Sie ein Hörgerät benötigen. Sprechen Sie in diesem Fall unbedingt mit Ihrem HNO-Arzt.

Checkliste: Brauche ich vielleicht ein Hörgerät?

  • Sie werden von Angehörigen oder Freunden häufiger darauf ange­sprochen, dass Sie schlecht hören und Ihr Gehör vom HNO-Arzt überprüfen lassen sollten.
  • Fernseher und Radio müssen Sie in letzter Zeit immer lauter stellen als gewohnt, um noch alles verstehen zu können.
  • Im Restaurant oder auf Veran­staltungen haben Sie Schwierig­keiten, Ihrem Gegenüber zu folgen und seine Stimme aus den vielen anderen herauszuhören.
  • Sie haben das Gefühl, dass Ihre Gesprächspartner undeutlich sprechen oder nuscheln.
  • Sie haben selbst den Eindruck, dass Sie nicht mehr ganz so gut hören wie früher.

Wer das Gefühl hat, schlecht zu hören, sollte in jedem Fall einen Hals-Nasen-Ohrenarzt aufsuchen, um zu klären, woher das Hörproblem kommt. Nicht immer braucht der Betroffene gleich ein Hörgerät. Manchmal können auch zu viel Ohrenschmalz oder Wasser im Ohr für eine vorübergehende Minderung des Hörvermögens sorgen.

Schon gehört?

Unsere Hörfähigkeit nimmt bereits weit vor dem 50. Geburtstag ab und jeder 2. Deutsche im Renten­alter hört schlecht. Aber noch lange nicht jeder trägt auch ein Hörgerät. Das kann fatale Folgen haben: Denn je länger ein Mensch schlecht hört, umso mehr entwöhnt sich das Gehirn vom normalen Hören - bis es einzelne Geräusche sogar komplett vergisst.

Unterschiedliche Hörgeräte-Modelle im Überblick.

  • Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO)

    Wie der Name schon sagt, werden diese Geräte hinter dem Ohr getragen. Alle wichtigen Bauteile inklusive Laut­sprecher sind dabei im Gehäuse unter­gebracht. Der empfangene Schall wird über ein Winkelstück und einen kleinen Schlauch in den Gehörgang geleitet und an das Trommelfell übertragen.

  • Im-Ohr-Hörgeräte (IdO)

    Diese Hörgeräte werden direkt im Ohr getragen. Dabei wird unterschieden zwischen Ohrmuschel-, Gehörgangs- und CIC- (Completely in the Canal) Geräten. Letztere verschwinden komplett im Ohr und sind von außen sozusagen unsichtbar. Die Bauteile sind hier in einer kleinen Schale verbaut, die wie ein Stöpsel ins Ohr geschoben und über eine kleine Kunststofflasche wieder heraus­gezogen wird.

    Während manche die sogenannte geschlossene Versorgung eher als unangenehm empfinden, bieten IdO-Geräte aber auch viele Vorteile: So kann der Schall ziemlich natürlich empfangen werden, da die Eigenschaften der Ohrmuschel mitgenutzt werden können.

    Über eine Fernbedienung kann die Lautstärke geregelt und das Programm gewählt werden. Viele Geräte können sogar kabellos mit dem Handy oder Fernseher verbunden werden.

  • Hörbrillen

    Wer bereits eine Brille trägt, für den könnte die sogenannte Hörbrille das Richtige sein. Hier wird das Mikrofon direkt vor der Ohrmuschel am Brillengestell angebracht. Am Bügel hinter dem Ohr sind dann Teile der Elektronik und die Batterie befestigt.

  • Implantierte Hörgeräte

    Bei dieser Lösung wird das Gerät direkt in die Hörschnecke implantiert, wo es die fehlenden Sinneszellen überbrückt und den Hörnerv direkt stimuliert.

    Ist der Hörnerv komplett geschädigt, gibt es auch noch die Möglichkeit, ein Implantat direkt in das Gehirn einzusetzen, um Schallreize wieder hörbar zu machen.

Bei andauernden Hörproblemen lässt sich der Griff zum Hörgerät meist nicht vermeiden. Wenn man dann jedoch den Preis erfährt, ist man vielleicht dazu geneigt zu glauben, sich verhört zu haben. Denn gute Hörgeräte sind teuer und kosten im Schnitt zwischen 500 und 2.500 EUR - pro Ohr!

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steuert nur einen Pauschal­betrag bei. Dieser beläuft sich seit 2013 auf 733,59 EUR bei regulärer Schwerhörigkeit sowie auf 784,94 EUR bei an Taubheit grenzender Schwer­hörigkeit. Der Rest muss vom Patienten komplett selbst bezahlt werden - es sei denn, Sie haben eine Hörgeräteversicherung ab­ge­schlos­sen: Bei der NÜRNBERGER z. B. erhalten Sie dann zusätzlich bis zu 800 EUR pro Ohr.

Hörgeräte sind bei der NÜRNBERGER im Zusatztarif "Sehen und Hören" mitversichert. Diese Versicherung übernimmt anders als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deutlich mehr Kosten für die Hörversorgung. So zahlt die NÜRNBERGER 100 % der Hörgeräte-Kosten bis zu 800 EUR je Ohr. Und das alle 36 Monate, anstatt nur alle 6 Jahre wie bei der GKV. Ein weiterer Vorteil: Die Kosten­über­nahme für Hörgeräte ist noch lange nicht alles. Im Tarif "Sehen und Hören" erhalten Sie auch Leistungen für andere Hilfs­mittel wie z. B. Brillen. Darüber hinaus sind auch Augen­laser-OPs sowie Zuzahlungen für Perücken, Insulinpumpen und Beatmungs­geräte inbegriffen.

  • Senkt Ihre Zuzahlung um bis zu 100 %
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WICHTIGER HINWEIS: Die Informa­tionen, die Sie auf dieser Seite finden, ersetzen auf keinen Fall eine profes­sio­nelle ärztliche Beratung oder Behandlung. Mit den Inhalten dieser Seite dürfen Sie keine eigenständigen Diagnosen stellen oder Behandlungen beginnen.

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