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Fast jeder 5. knirscht nachts mit den Zähnen. Nicht selten ist Stress der Grund dafür. Woran es noch liegen kann und wie Sie Gebiss und Kiefergelenke schützen können, erfahren Sie hier.

Schlecht sitzende Füllungen, Kronen, Prothesen oder Zahn- bzw. Kieferfehlstellungen - Zähneknirschen, von Ärzten auch Bruxismus genannt, kann unterschiedlichste Gründe haben. Die Hauptursache für das vorwiegend nächtliche Phänomen wird allerdings in permanentem Stress, emotionalem Ungleichgewicht und verdrängten Aggressionen vermutet. Denn wer tagsüber seinen Ärger ständig herunterschluckt und die Zähne im wahrsten Sinne des Wortes zusammenbeißt, tut dies häufig auch nachts.

Darüber hinaus können Alkohol, bestimmte Medikamente, Psychopharmaka und Drogen Zähneknirschen hervorrufen.

Schäden durch Zähneknirschen.

Schäden durch Zähneknirschen

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Wer mit den Zähnen knirscht, schleift diese über kurz oder lang ab. Besonders schmerzhaft wird es, wenn der Schmelz komplett abgerieben und das darunter liegende Zahnbein freigelegt wird. Zusätzlich kann das Zahnfleisch schrumpfen und anfangen zu bluten. Wenn Sie nichts dagegen unternehmen, können Ihre Zähne sogar ausfallen. Aber auch die Kiefergelenke können durch die ständige Knirsch- und Pressbewegung verschleißen.

Doch nicht nur die Gesundheit der Kauwerkzeuge ist durch das laufende Knirschen gefährdet. Wer nachts sein Gebiss andauernd bewegt, spannt auch die Kaumuskeln immer wieder an. Dadurch können sich die Muskeln im Nacken und in der Schulter verhärten. Das wiederum kann Kopf- und Rückenschmerzen auslösen. Manchmal zieht der Schmerz sogar bis in die Schläfen oder in die Gegend rund um das Ohr.

Rund 80 % aller Zähneknirscher sind weiblich. So mahlen vor allem Frauen zwischen 30 und 45 Jahren nachts unbewusst mit den Zähnen.

Woran erkenne ich, ob ich mit den Zähnen knirsche?

  • Der Zahnarzt stellt fest, dass das Höckerrelief der Zähne abgeflacht und der Zahnschmelz abgeschliffen ist.
  • Ihre Kaumuskeln schmerzen nach dem Aufwachen.
  • Die Muskulatur des Kiefergelenks ist verhärtet und verspannt.
  • Ihre Zähne schmerzen und reagieren überempfindlich auf Kälte oder Wärme.
  • Ihr Partner weist Sie darauf hin, dass Sie im Schlaf knirschen.

Wenn Sie mit Ihrem Knirschproblem zum Zahnarzt gehen, bekommen Sie aller Wahrscheinlichkeit nach eine sogenannte Aufbiss- und Knirscherschiene verpasst. Dieser individuell angepasste Kunststoffüberzug für Ihr Gebiss sorgt dafür, dass Ihre Zähne durch das Knirschen nicht abgeschmirgelt und die Muskulatur entlastet werden. Zusätzlich helfen Wärme, Massagen und gymnastische Übungen, Verspannungen im Kieferbereich zu lockern.

Die Ursache des Übels wird damit allerdings nicht behoben. Leiden Sie unter Stress und Anspannung, empfiehlt es sich, zusätzlich Entspannungs- und Stressbewältigungs-Übungen wie autogenes Training oder Yoga auszuprobieren.

Während Zähneknirschen bei Erwachsenen erhebliche Schäden verursachen kann, ist es bei kleinen Kindern völlig normal und unbedenklich. Das "Abschmirgeln" der Zähne gehört zur natürlichen Entwicklung bei Kleinkindern und Babys, die ihre Zähne so lange aneinander reiben, bis Ober- und Unterkiefer zueinander passen. Weil nach den Milchzähnen neue wachsen, bleiben keine Schäden zurück.