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Zeckenstich.

So können Sie sich vor einem Zeckenbiss schützen:

  • Tragen Sie auf Ihren Streifzügen durch Wald und Flur entsprechende Kleidung: lange Hemden und lange Hosen, die die Haut bedecken. Stecken Sie die Hosenbeine in die Socken und schützen Sie Ihren Hals durch einen geschlossenen Kragen oder ein Tuch. Helle Kleidung hilft dabei, die Zecken schnell zu entdecken.
  • Hungrige Zecken befinden sich meistens in einer Höhe von einem bis anderthalb Metern auf Farnen, Gräsern und niedrigen Zweigen. Der Zeckenbefall erfolgt daher bei einem Erwachsenen zumeist in Beinhöhe. Von hier aus kriechen sie höher und beißen sich schließlich fest. Grundsätzlich bevorzugen diese Parasiten Stellen mit dünnen Hautpartien. Besonders begehrt sind die Hautpartien unter den Armen, zwischen den Beinen und den Kniekehlen.
  • Nach dem Aufenthalt im Freien sollten Sie Körper und Kleidung gründlich nach Zecken absuchen - ein Biss ist nicht zwangsläufig schmerzhaft.
  • Gegen die FSME rät das Robert-Koch-Institut bei Aufenthalt in FSME-Risikogebieten auf jeden Fall zu einer Impfung.

  • Keine Panik!
    Schon unsere Vorfahren wurden von den kleinen Blutsaugern gestochen und haben überlebt. Aufgrund des Infektionsrisikos mit Borreliose und FSME sollten Zecken aber möglichst bald entfernt werden.
  • Zecken sicher entfernen
    Zecken können mit Hilfe einer Zeckenkarte, einer Zeckenzange oder einer Zeckenpinzette sicher entfernt werden. Aber Achtung: Den Hinterleib der Zecke nicht quetschen, da so die gefährlichen Erreger schneller in die Wunde gelangen können! Bleibt der Stechrüssel der Zecke in der Haut stecken, ist das kein Grund zur Panik, denn dieser enthält keine Bakterien.
  • Was Sie auf keinen Fall tun sollten
    Behandeln Sie den Zeckenstich unter keinen Umständen mit Öl, Benzin, Nagellack oder Kleber, da die Zecke dann vermehrt Sekret in die Wunde abgibt.
  • Impfen?
    Eine Impfung gegen FSME wird vor allem Personen empfohlen, die in FSME-Risikogebieten wohnen. Dabei werden inaktivierte FSME-Viren in einen Muskel gespritzt, damit der Körper im Anschluss aktiv Antiviren bildet. Gegen Borreliose kann man sich nicht impfen.
  • Hautrötungen nach dem Stich
    Eine Borreliose beginnt fast immer mit kreisförmigen, sich vergrößernden Hautrötungen oder mit grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Müdigkeit, in den Wochen nach dem Stich. Eine Borreliose im Frühstadium lässt sich mit Antibiotika heilen: Daher bei den genannten Symptomen rasch einen Arzt aufsuchen.