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Elementarschäden sind Schäden, die natürliche Ursachen haben. Dazu zählen z. B. Überschwemmungen, Rückstau, Schneedruck oder Erdbeben. Während Beschädigungen durch Sturm, Hagel, Blitzschlag und Leitungswasser für gewöhnlich von der Wohngebäude­versicherung übernommen werden, braucht es für die Elementar­gefahren einen erweiterten Schutz.

Elementarschadenversicherung

Diese Elementargefahren sind in Deutschland relevant.

  • Hochwasser

    Bilder von überschwemmten Ortschaften gehen immer wieder durch die Medien. Hochwasser ist keine abstrakte Gefahr, sie ist real.

  • Rückstau durch Starkregen

    Infolge des Klimawandels scheinen auch extreme Wetterereignisse wie Starkregenfälle zuzunehmen. Wenn die Regenmassen die örtliche Kanalisation überfordern, kommt es zu einem Rückstau, der zu Gebäude- und Hausratschäden führen kann.

  • Erdbeben

    Entgegen der weitverbreiteten Ansicht können Erdbeben auch in Deutschland größere Schäden verursachen - wie zuletzt 1992 bei einem starken Beben im Rheintal.

  • Erdrutsch

    An steilen Berghängen kann es zu Erdrutschen kommen - insbesondere dann, wenn keine ausreichenden Schutzvorkehrungen getroffen wurden.

  • Erdsenkung/Erdfall

    Von unter der Erde verborgenen Hohlräumen wissen die meisten Hauseigentümer nichts. Erst wenn sich die Erde auftut und das Gebäude in Mitleidenschaft zieht, offenbart sich die Gefahr.

  • Schneedruck

    Wenn es über einen langen Zeitraum hinweg schneit, kann eine Räumung des Daches notwendig werden. Andernfalls droht das Dach durch den hohen Schneedruck einzustürzen.

  • Lawinen

    Insbesondere in den Alpengebieten Bayerns besteht die Gefahr von Lawinen. Auch Lawinenschäden werden ausschließlich von einer Versicherung mit Elementar­schadendeckung übernommen.

Nicht alle Schäden, die auf den ersten Blick nach einem Elementarschaden aussehen, fallen auch wirklich in diese Kategorie. Und zwar immer dann, wenn menschliche Einflüsse direkt für den Schaden verantwortlich gemacht werden können. So ist es kein Elementar­schaden, wenn Bauarbeiten oder Bergbauarbeiten zu einer Erdsenkung oder einem Erdrutsch geführt haben.

Gut zu wissen: Wann springt der Staat ein?


Der Staat leistet bei Naturkatastrophen längst nicht in allen Fällen finanzielle Unterstützung. Immobilienbesitzer können nur dann mit staatlichen Hilfen rechnen, wenn die entstandenen Schäden aufgrund der Risikoeinstufung nicht versicherbar waren. Dies betrifft beispielsweise Häuser, die unmittelbar an einem Flussufer stehen und damit einer erhöhten Gefahr durch Überschwemmungen ausgesetzt sind.

Die Schäden durch Natur­katastrophen sind immens. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat errechnet, dass sich die Kosten durch Elementar­schäden in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung alleine im Jahr 2015 auf stolze 2,6 Mrd. EUR summiert haben. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig zu schützen. Eine Elementar­schaden­versicherung leistet dabei in vielen Fällen, in denen die reguläre Wohngebäudeversicherung nicht zahlt.

Als Zusatzbaustein können Sie die Elementarschadenversicherung problemlos in eine bestehende Wohngebäude- oder Hausrat­versicherung einschließen. Damit schützen Sie Ihre Immobilie oder Ihren Hausrat ohne großen Aufwand vor naturbedingten Schäden.

Gut zu wissen: Schaden­minderungs­pflicht besteht auch bei Elementar­schäden.


Was viele Versicherte nicht wissen: Im Rahmen der sogenannten Schaden­minderungs­pflicht muss man Schäden so gering wie möglich halten. Das gilt auch für Elementarschäden. Ein Beispiel: Durch einen Sturm ist Ihr Dach undicht geworden, sodass nun ungehindert Wasser ins Innere gelangen und Ihre Einrichtung beschädigen kann. In diesem Fall müssten Sie aktiv werden und den Schaden umgehend selbst oder durch einen Fachmann provisorisch eindämmen - beispielsweise durch das Abdecken mit einer Plane. Zögern Sie zu lange, kann es während des nächsten Unwetters zu Schäden durch eindringendes Wasser kommen. Diese Folgeschäden müssen vom Versicherer oftmals nicht oder nur bedingt übernommen werden. Der Grund: Sie hätten die Schäden verhindern können.

Naturkatastrophen haben in den vergangen Jahren beständig zugenommen. Dennoch sind gerade einmal 40 % der Gebäude in Deutschland gegen mögliche Elementarschäden versichert. Dabei wären ca. 99 % versicherbar! Mehr dazu erfahren Sie z. B. auf www.elementar-versichern.de, der Webseite zur Elementarschadenkampagne der Bayerischen Staatsregierung.

Hinweis: Die Inhalte dieser Seite wurden von uns mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte übernehmen wir jedoch keine Gewähr.

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