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Rechte als Mieter.

Als Mieter dürfen Sie den Garten nur dann nutzen, wenn dies separat im Mietvertrag aufgenommen wurde. Lediglich bei einem gemieteten Einfamilienhaus gehört die Gartennutzung dazu, sofern es keine anderen Vereinbarungen oder Klauseln im Mietvertrag gibt.

Pflanzen, Gießen, Gärtnern - für viele eine willkommene Abwechslung im Sommer. Der nachbarschaftliche Frieden ist allerdings schnell gestört, wenn Kübel und Pflanzenkästen nicht fest verankert sind und bei starkem Sturm herunterfallen bzw. umkippen und zu Bruch gehen. Das gilt besonders, wenn Sie Ihren Balkon in eine grüne Oase verwandeln. Und auch das Gießen will gelernt sein: Bereits bei kleinen Überschwemmungen oder undichten Pflanzkästen können schnell Gebäudeschäden und Ärger entstehen, wenn etwa der Nachbarbalkon unter Wasser gesetzt wird oder Wasser beständig die Hauswand herabrinnt.

Rechte Mieter

Gartenarbeit sorgt für Entspannung - zumindest zwischen 7 und 20 Uhr. Und das durchgehend, denn die gesetzlich verordnete Mittagsruhe, in der kein Rasen gemäht und Lärm verursacht werden durfte, ist inzwischen abgeschafft. Jedoch dürfen besonders lautstarke Gartengeräte nur von 9 bis 13 und 15 bis 17 Uhr betrieben werden. Zu diesen zählen Laubbläser, Laubsammler, Freischneide- und Rasentrimmer. Ganz verboten ist das Verbrennen von Gartenabfällen in zusammenhängend bebauten Gebieten: Das wird mit einem Ordnungsgeld bestraft. Außerdem sorgen dichte Qualmwolken schnell für "dicke Luft" in der Nachbarschaft.

Gegen eine ausgelassene EM-Fußballparty auf dem Balkon spricht auch in der Mietwohnung nichts - außer der Nachtruhe ab 22 Uhr, die eingehalten werden muss. Deshalb sollte laute Musik ab dann deutlich gedämpft werden, denn Nachtruhe bedeutet Flüsterlautstärke. Ob beim Feiern auf dem Balkon gegrillt werden darf, ist meist direkt im Mietvertrag geregelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob klassisch mit Holzkohle, Elektro- oder Gasgrill.

Findet sich dazu aber kein ausdrücklicher Passus, dürfen Sie nach einem aktuellen Gerichtsurteil im Zeitraum von April bis September 1-mal im Monat auf dem eigenen Balkon grillen. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie die Mitbewohner 2 Tage im Voraus darüber informieren und niemand durch dicke Qualmwolken beeinträchtigt wird. Hier hilft entweder der Griff zum Elektrogrill oder das Verwenden von Alugrillschalen, die verhindern, dass Fett in die Glut tropft und verbrennt. Wenn es jedoch ausdrücklich im Mietvertrag untersagt ist - wie bei vielen Mehrfamilienhäusern inzwischen üblich -, sollten Sie sich besser daran halten. Denn ein Verstoß dagegen kann die Kündigung nach sich ziehen.

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