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FOTO_000124_0214,5 Millionen Bürger sind betroffen

Tränende Augen, laufende Nase, Juckreiz der Haut und manchmal Atemnot – darüber klagt mittlerweile ein Viertel der Bevölkerung.

Eine repräsentative Umfrage ergab, dass insgesamt rund 14,5 Millionen Menschen über 14 Jahren unter einer Allergie leiden. Mit Abstand am häufigsten tritt dabei Heuschnupfen auf: 6 Millionen Bundesbürger klagen darüber. Weiteren 2,3 Millionen macht die Sonne zu schaffen, und rund 2,2 Millionen Deutsche ab 14 Jahren reagieren allergisch auf Tierhaare. Unter einer Nahrungsmittelallergie oder eine Allergie gegen Hausstaubmilben leiden jeweils rund 1,9 Millionen, über eine Schimmelpilzallergie klagen 0,5 Millionen.

Die Ursachen für die Allergieerkrankungen vermuten die Befragten in
  • Umwelteinflüssen (79%)
  • ständiger Überreizung mit einer Substanz (28%)
  • ungesunder Lebensweise (23%)
  • Stress (23%)

Bei Verdacht auf eine Allergie sollten sich die Betroffenen zunächst einmal selbst beobachten. Je nachdem, wie stark die körperlichen Reaktionen auf die Reizstoffe sind, ist ein Arztbesuch empfehlenswert. Wird nämlich beispielsweise Heuschnupfen nicht behandelt, kann er sich auf die Bronchien verlagern und zu allergischem Asthma führen. Asthma muss auf jeden Fall vom Arzt behandelt werden, da es sonst auf Dauer das Herz schädigen kann. Zur Zeit befindet sich ein Viertel aller Allergiker in Behandlung.

Es kann allerdings auch jeder selbst Vorkehrungen treffen:
  • Heuschnupfengeplagte sollten sich beim Wetterdienst über Pollenflugzeiten informieren und sich zu diesen Tageszeiten möglichst nicht im Freien aufhalten.
  • Hausstauballergiker sollten die Bettwäsche häufig wechseln und das Schlafzimmer kühl halten. Auch die Bodenbeläge im Haushalt spielen eine entscheidende Rolle.
  • Beim Essen sollten Allergiker histaminreiche Lebensmittel wie Thunfisch, Wein, Sauerkraut oder auch Käse meiden.
  • Allergiker, die ihre Berufswahl noch treffen müssen, sollten sich zuvor von ihrem Arzt beraten lassen. Denn Berufe wie z.B. Friseur, Bäcker, Schreiner, Krankenschwester oder Arzt bergen ein erhöhtes Allergierisiko.
 
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