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Sport bei Sommerhitze
Sommer - das bedeutet sonnige Tage, hohe Temperaturen und lange Abende. Freizeit und Sport werden nach draußen verlagert, was der Gesundheit und dem Wohlbefinden zugutekommt. Allerdings gibt es ein paar Einschränkungen, etwa durch allergieauslösende Pollen, die auch noch im Hochsommer fliegen, oder durch erhöhte Ozonwerte. Mit den folgenden Regeln kommen Sie jedoch hoffentlich gesund und fit durch die heiße Jahreszeit.

Wie trainiere ich richtig?

Die drei goldenen Regeln des Gesundheitssports für jedes Alter:

Regelmäßigkeit ist Trumpf!
Mindestens zweimal, besser dreimal wöchentlich, bis ins höchste Alter. Wer wenig Zeit hat oder oft spät abends nach Hause kommt, kann diese wichtigste Regel durch das Training auf einem guten Heim-Fitnessgerät einhalten.

Belastungsstärke dosieren!
Die Belastung muss richtig eingeteilt werden, wobei beim Ausdauersport die Pulsfrequenz pro Minute der Gradmesser ist. Sie wird am Unterarm oder Hals gemessen (15 Sek. lang den Puls zählen und diesen Wert mal 4 nehmen = Pulsfrequenz/Min.) und soll einen Wert erreichen, der 180 minus Lebensalter entspricht, also z.B. bei einer oder einem 55-jährigen etwa 125 Pulsschläge. So ist gewährleistet, dass man sich nicht unterfordert, aber auch nicht überlastet.

Die richtige Anstrengungsdauer!
Der Sport sollte zwischen 20 und 40 Minuten betrieben werden. Die optimale Zeit hängt vom Trainingszustand und der Sportart ab und sollte innerhalb dieser Grenzwerte individuell herausgefunden werden. Weniger bringt nichts, mehr ist nicht nötig. Gerade bei Älteren können längere Trainingszeiten leicht zu Überlastung der Muskeln, Knochen, Sehnen und Bänder führen.

Sport bei Allergie?
Wer an Heuschnupfen leidet, sollte in den Monaten Juli, August und September, in denen die allergieverursachenden Pollen von Gräsern, Weizen oder Holunder umherfliegen, in der freien Natur kein ausdauerförderndes

  • Joggen
  • Walken
  • Schwimmen
  • Radfahren

ausüben.

Grund
Atemfrequenz und Atemtiefe steigen beim Sport auf ungefähr das Zehnfache an, also auf ca. 80 statt 8 Liter Luft pro Minute. Infolgedessen erhöht sich auch die Menge der eingeatmeten Pollen auf das Zehnfache! Dadurch aber kehrt sich der sonst die Gesundheit fördernde Ausdauersport in das Gegenteil um. Wer trotzdem seinen geliebten Sport im Freien fortsetzt, verstärkt seine Allergieprobleme. Die Folge:
  • Tränenfluss
  • Juckreiz
  • Dauerhusten
  • Entwicklung zum chronischen Asthma

Sport bei erhöhten Ozonwerten?
Auch wenn es die Ausdauersportler oft nicht wahrhaben wollen:
  • Jogging
  • Walking
  • Radfahren
bei Ozonwerten über 140 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft fördern die Gesundheit nicht, sondern bringen sie eher in Gefahr und machen krank.

Da wir beim Sport im Freien das Zehnfache an Luft mit dem schädlichen Ozon einatmen, beeinträchtigen wir unser Atem- und Lungensystem und riskieren - so neueste Untersuchungen - sogar Krebserkrankungen. Deshalb ist es am besten, in den kritischen Zeiten auf Heimtrainer umzusatteln, um das regelmäßige Training nicht unterbrechen zu müssen.
 
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