Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg
seit 1884
Meta-Navigation
 

In der Vergangenheit war der Mensch gezwungen, viel zu gehen oder zu laufen. Unser modernes Leben mit diversen Fortbewegungsmitteln hat jedoch dazu geführt, dass regelmäßige Bewegung und Sport in vielen Fällen zu kurz kommt. Dabei ist gerade die körperliche Aktivität für eine gute Gesundheit und zur Vorbeugung vieler Zivilisationskrankheiten besonders wichtig.



Was bewirkt Bewegung im Körper?

Die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Traubenzucker muss zu jedem Zeitpunkt sichergestellt werden. Der Körper verbrennt bei körperlicher Anstrengung zusätzlich zum Grundbedarf Energie. Deshalb wird der Kreislauf angekurbelt, das Herz pumpt mehr Blut pro Zeiteinheit durch das Blutsystem. Der Stoffwechsel "läuft" auch nach Stunden noch auf einem höheren Niveau. Außerdem wird die Muskulatur gestärkt und die Anfälligkeit für Infektionen sinkt.


Gesund Sport treiben - aber wie?

Vor dem Sport - Gesundheitsscheck
Anfänger, Personen mit Vorerkrankungen oder mit Risikofaktoren (Übergewicht, Diabetes, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Rauchen, erhöhte Blutfettwerte) sollten vor Beginn einer sportlicher Betätigung den Arzt aufsuchen.

Langsam beginnen
Das Training langsam beginnen und die Belastung allmählich steigern. Sportliche Betätigungen sollten optimalerweise 3- bis 4-mal in der Woche für 20 bis 40 Minuten betrieben werden. Vermeiden Sie Überanstrengungen beim Sport. Sport soll Spaß machen und nicht zur Quälerei werden.

Erholungsphasen einplanen
Nach dem Sport setzt in der Regel eine angenehme Müdigkeit ein. Damit der Körper sich in Ruhe erholen kann, sollten Sie auf ausreichend Schlaf und Regeneration achten. Speziell nach einem anstrengenden Training sollten Sie noch ein paar Übungen zum Lockern der Muskulatur und zum Entspannen einplanen.

Oberstes Gebot: Wenn Sie unter einer Erkältung leiden, Gliederschmerzen, Grippe oder sogar Fieber haben oder bei anderen akuten Erkrankungen, sollten Sie auf sportliche Betätigung verzichten. Anschließend mit kleineren Trainingseinheiten wieder beginnen und langsam steigern. Um Verletzungen vorzubeugen, soll am Anfang jeder körperlichen Aktivität eine Aufwärmphase stehen, in der Muskulatur und Kreislauf auf die anschließende Belastung vorbereitet werden. Sollte es trotz ausreichender Vorsicht doch einmal zu einer Verletzung gekommen sein, muss diese richtig ausgeheilt werden. Auf keinen Fall sollten Sie mit Schmerzen weiter trainieren. Fragen Sie am besten Ihren Arzt, wie Sie sich verhalten sollen.


Anpassung an Klima und Umgebung

Die Kleidung soll angemessen, funktionell sowie der Witterung angepasst sein und einen guten Luftaustausch gewährleisten.

Bei Kälte: Warme Kleidung, windabweisend, Durchlässigkeit für Feuchtigkeit nach außen (Schweiß).

Bei großer Höhe: Auf die verminderte Belastbarkeit achten.

Bei Hitze: Angepasste Kleidung, vermehrte Flüssigkeitszufuhr.

Bei Luftbelastung (z.B. Smog, erhöhte Ozonwerte im Sommer): Training reduzieren, Sport in die Abend- oder Morgenstunden legen.


Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme

Nach dem Sport sollte man den Flüssigkeitsverlust mit Mineralwasser wieder ausgleichen, bei Hitze noch mehr trinken. Die Ernährung soll fettarm, kohlenhydrat- und ballaststoffreich sein. Auch im fortgeschrittenen Lebensalter sollte nicht auf Bewegung und Sport verzichtet werden. Wichtig ist allerdings, die Sportart dem Alter anzupassen und auf Vielseitigkeit (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination) zu achten. Wenn Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, was Sie zu beachten haben, wenn Sie sich sportlich betätigen wollen.


Bewegung und Sport machen Spaß, auch im Alltag

Sport ist nicht nur für den Körper gut - auch die Psyche profitiert von Bewegung und Aktivität. Noch mehr Spaß macht Sport mit Gleichgesinnten in der Gruppe oder im Verein. Probieren Sie es doch einfach aus!

So lässt sich der Alltag mit mehr Bewegung gestalten:
  • Haben Sie die Möglichkeit, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit zu gehen? Dann nutzen Sie dies!
  • Wenn Sie das Auto oder den Bus nehmen müssen, können Sie einfach eine oder zwei Stationen früher aussteigen bzw. das Auto etwas weiter weg parken.
  • Nehmen öfter die Treppe anstelle des Aufzugs.

Regelmäßige körperliche Belastung tut gut - Körper und Geist.

(Quelle: www.gesundheit.de)
 
Drucken  
Zurück  |  Top
 
Impressum  Datenschutz  Nutzungshinweise  Übersicht