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Fast jeder kennt das unangenehme Nasenbluten und weiß, dass es meist rasch vorbeigeht und in den meisten Fällen harmlos ist. Die feinen und empfindlichen Blutgefäße in der Nasenschleimhaut können leicht verletzt werden. Ausgelöst werden kann das Bluten beispielsweise durch einen Schlag auf die Nase, durch intensives Nasebohren oder durch zu heftiges Naseschnauben. Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK Bundesverband) gibt Tipps, wie man sich bei Nasenbluten verhalten sollte.



  • Kopf bei aufgerichtetem Oberkörper nach vorne beugen.

  • Blut aus der Nase herauslaufen lassen oder ausspucken. Größere Mengen von geschlucktem Blut könnten einen Brechreiz bewirken.

  • Nasenflügel mit Daumen und Zeigefinger fünf bis zehn Minuten zusammenpressen.

  • Kalten Umschlag oder Eis auf Nase oder Nacken legen, denn die kleinen Blutgefäße verengen sich durch Kälte. So wird die Blutung gestoppt.

  • Naseputzen nach Nasenbluten für mehrere Stunden vermeiden. Denn dadurch könnte die Blutkruste, die das beschädigte Gefäß verschließt, wieder aufgerissen werden.

Durch einige Vorsichtsmaßnahmen kann man seine Nasenschleimhäute schützen und so Nasenbluten vorbeugen. Trockenem Raumklima, beispielsweise in Räumen mit Klimaanlage, kann man mit Luftbefeuchtern entgegenwirken. Trockene oder durch eine Erkältung angegriffene Nasenschleimhaut sollte mit Kochsalzspray befeuchtet werden. Allzu heftiges Schnäuzen ist ebenso zu meiden wie intensives Bohren in der Nase. Wer allerdings unter häufigem oder sehr heftigem Nasenbluten leidet - oder wenn sich die Blutung über längere Zeit nicht stoppen lässt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.


(Quelle: Globus-Press)
 
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