Berufsunfähigkeit: Eine Erkrankung oder ein Unfall reicht oft schon aus, damit das Gehalt wegfällt. Der Staat zahlt dann meist nicht. Deshalb ist private Vorsorge wichtig. Die lohnt sich sogar schon für Berufsanfänger - denn frühe Vorsorge zahlt sich aus und ist oft günstiger.

Wann ist eine Berufsunfähigkeits­versicherung sinnvoll?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) lohnt sich für jeden Berufstätigen. Denn laut Statistik werden in Deutschland aktuell jede 5. Frau und jeder 3. Mann vor dem Rentenalter berufsunfähig. Die Ursachen sind vielfältig. In beinahe jedem 3. Fall sind psychische Erkrankungen, vor allem Burn-Out, der Grund. Rund jede 5. Berufsunfähigkeit (BU) wird durch Erkrankungen des Skelett- und Bewegungs­apparates verursacht, etwa infolge eines Bandscheibenvorfalls. Aber auch plötzlich auftretende Allergien können die Ausübung bestimmter Berufe unmöglich machen - zum Beispiel, wenn eine Friseurmeisterin nicht mehr mit Haarfärbemitteln in Berührung kommen kann.

An berufsunfähige Menschen wird dank privater Vorsorge immer mehr Geld ausbezahlt. Die Versicherungen leisteten 2016 rund 3,59 Mrd. EUR als Renten- oder Kapitalzahlungen. Das waren 4,5 % mehr als im Jahr zuvor, wie eine Auswertung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungs­wirtschaft (GDV) zeigt.

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BU-Versicherung für Durchstarter.

Für Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger lohnt sich das Abschließen einer BU-Versicherung besonders. Sie profitieren dank Ihres Alters von günstigen Konditionen und dem guten Gefühl, Ihre berufliche Zukunft abgesichert zu haben. Denn: Die BU-Versicherung wächst mit. Bei Gehaltserhöhungen, Beförderungen oder sonstigen Karrieresprüngen lässt sich die BU-Rente einfach je nach Bedarf aufstocken.

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BU-Versicherung für Macher.

Sie stehen mitten im Leben und im Beruf? Dann sollten Sie nicht länger zögern und Ihre erarbeiteten Erfolge absichern. Das gilt insbesondere dann, wenn Ihre Existenz von Ihrer Arbeits­kraft und Ihrem Gehalt abhängt. Besonders empfehlenswert sind solche BU-Versicherungen, die Sie im Falle einer Berufsunfähigkeit nicht zwingen, eine andere, nie ausgeübte Tätigkeit anzunehmen.

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BU-Versicherung für die Familie.

Wer eine Familie hat, sollte unbedingt für die Zukunft vorsorgen. Fallen Sie als Hauptverdiener krankheitsbedingt aus, leidet Ihre ganze Familie unter den finanziellen Einbußen. Am besten sichern Sie sich neben der Berufs­unfähigkeit auch noch gegen Arbeits­unfähigkeit und Pflegebedürftigkeit ab.

Frühe Vorsorge zahlt sich aus!

Die Beitragshöhe der Berufs­unfähigkeitsversicherung bemisst sich auch nach Ihrem Alter und etwaigen Vorerkrankungen. Davon profitieren junge, gesunde Berufsanfänger. Je früher Sie also einsteigen, umso günstiger ist der Beitrag für Ihre BU-Versicherung.

Berufs­unfähigkeits­versicherung - für unterschiedlichste Berufsgruppen.

Nur Arbeitnehmer, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden, genießen im Fall einer Berufsunfähigkeit (BU) noch gesetzlichen Schutz in der Rentenversicherung. Alle anderen können nur dann auf staatliche Leistungen hoffen, wenn sie aufgrund ihrer schweren Erkrankungen zu längeren Arbeitseinsätzen überhaupt nicht mehr in der Lage sind. Diese Erwerbsminderungsrente beträgt aber maximal 30 % des letzten Netto­einkommens. Viele bekommen auch gar nichts, weil sie vom Rentenversiche­rungs­träger auf sämtliche verfügbare Berufe am Arbeitsmarkt verwiesen werden dürfen.

Selbstständige, die nicht in die Rentenkasse einzahlen, sind noch nicht einmal bei genereller Erwerbsunfähig­keit gesetzlich abgesichert. Für sie ist die private Vorsorge daher besonders entscheidend. Zudem wird in vielen privaten BU-Versicherungen mittlerweile auf die sogenannte abstrakte Verweisung verzichtet. Versicherte müssen im Falle einer BU also keinen neuen Beruf ergreifen.

Beamte stellen einen Sonderfall dar. Die Staatsbediensteten werden nämlich nicht im herkömmlichen Sinne berufsunfähig, sondern von ihrem Dienstherrn als dienstunfähig eingestuft. Dies muss sich aber nicht mit der BU-Definition der Versicherer decken. Als Beamter sind Sie unter Umständen schon dann dienstunfähig, wenn Sie infolge einer Erkrankung innerhalb von 6 Monaten mehr als 3 Monate keinen Dienst getan haben und keine Aussicht besteht, dass innerhalb weiterer 6 Monate die Dienstfähigkeit wieder voll hergestellt ist. Für Beamte ist daher die sogenannte Dienst­unfähigkeitsklausel bei einer BU-Versicherung entscheidend. Sie besagt, dass der Versicherer Ihre Dienst­unfähigkeit als Berufsunfähigkeit akzeptiert.

BU-Versicherung: immer eine gute Idee.

Die Frage "Berufsunfähigkeitsversicherung - wer braucht sie?" lässt sich wie folgt beantworten: Eine Berufsunfähigkeit kann jeden treffen und ist doch ein oft unterschätztes Risiko. Statistisch ist etwa jeder 4. Deutsche vor dem Renteneintritt längere Zeit nicht dazu in der Lage, seinen Beruf auszuüben. Ein früher Einstieg in eine BU-Versicherung - am besten schon während Ausbildung oder Studium - lohnt sich dank niedriger Beiträge. Aufgrund fehlender oder nur sehr geringer staatlicher Leistungen sollten vor allem Arbeitnehmer, Selbstständige und Hauptverdiener in Familien mit einer BU-Versicherung privat vorsorgen. Sichern Sie noch heute Ihre finanzielle Zukunft - und die Ihrer Lieben - nachhaltig ab.

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