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Durch regelmäßige Wartungs­arbeiten am Auto lassen sich Schäden vorbeugen und Unfall­risiken aufgrund defekter Teile reduzieren. Deshalb sollte jedes Fahrzeug einmal im Jahr in die Werkstatt gebracht werden. Müssen Mängel behoben werden, bittet Sie die Werkstatt schnell zur Kasse. Mit den richtigen Werkzeugen und etwas Know-how können Sie die kleine Inspektion auch selber machen. Wir zeigen Ihnen, was auf Ihre Inspektionsliste gehört!

Diese 6 Wartungsarbeiten können Sie selber vornehmen.

  • Öl wechseln und Filter austauschen

    Beim regelmäßigen jährlichen Ölwechsel tauschen Sie das Altöl in Ihrem Fahrzeug gegen frisches Öl aus und wechseln zudem den Ölfilter. Dafür benötigen Sie eine Hebebühne oder 2 Auf­fahr­rampen. Öffnen Sie im ersten Schritt die Motorhaube, entfernen Sie die Motor­ab­deckung durch Abziehen der Schläuche und entnehmen Sie den Öleinfüll­deckel sowie den Ölpeilstab. Jetzt können Sie den Ölfilter­deckel lösen.

    Nun kommt das Auto auf die Hebebühne. Durch Öffnen der Ölablass­schraube von unten kann das Öl abfließen. Verwenden Sie dafür eine Ölwanne, sodass kein Öl in die Umwelt gelangt. Anschließend erneuern Sie die Dichtung der Ablass­schraube und ziehen diese wieder fest. Sobald das Fahrzeug von der Hebebühne herunter­gelassen ist, geht es an den Filter­wechsel. Nach dem Austausch des Ölfilters kann der Motor mit neuem Öl befüllt werden. Das abgelassene Altöl darf auf keinen Fall unachtsam entsorgt werden: Bringen Sie es zu einer Abgabestelle, wo es spezielle Altölbehälter gibt.

    Der regelmäßige Ölwechsel bietet gleich mehrere Vorteile:

    • Er schützt den Motor vor vorzeitigem Verschleiß und verlängert die Lebensdauer des Motors.
    • Er sorgt für eine optimale Fahrleistung.
    • Er reduziert den Kraftstoff­verbrauch.

  • Kühlwasser kontrollieren und nachfüllen

    Um Motorschäden zu vermeiden, sollten Sie außerdem den Kühl­wasser­stand kontrollieren. Gerade bei älteren Fahrzeugen können Undichtig­keiten dazu führen, dass Kühlwasser austritt und der Motor nicht ausreichend gekühlt wird. Neuere Modelle verfügen meist über ein Warnsystem, das eine Signal­leuchte in Ihrem Cockpit aufleuchten lässt. Prüfen Sie den Stand des Kühlwassers nur bei kaltem Motor. Verwenden Sie destilliertes Wasser aus dem Baumarkt, da kalkhaltiges Leitungswasser dem Motor schaden kann. In den kalten Winter­monaten muss dem Kühlwasser ein Frost­schutz­mittel zugesetzt werden.

  • Füllmenge aller anderen Flüssigkeiten checken

    Neben dem Ölstand und der Kühl­flüssigkeit empfiehlt es sich, die Füllmenge folgender Flüssigkeiten zu prüfen:

    • Die Bremsflüssigkeit finden Sie im Motorraum in einem weißen Behälter, der als solcher gekennzeichnet ist. Sollte das Auto Bremsflüssigkeit verlieren, kann dies auf undichte Leitungen hinweisen. Bringen Sie Ihr Fahrzeug in diesem Fall zur Werkstatt.
    • Auf dem Behälter der Hydraulik­flüssigkeit für die Servolenkung sind 2 Markierungen angebracht, die jeweils den optimalen Füllstand bei kaltem bzw. heißem Motor anzeigen.
    • Die Flüssigkeiten für die Klimaanlage sollten ebenfalls bei kaltem Motor kontrolliert werden. Außerdem ist es wichtig, dass Sie die Klimaanlage regelmäßig laufen lassen. Wird sie für längere Zeit nicht verwendet, kann es zu Schäden kommen.

  • Stoßdämpfer und Bremsklötze kontrollieren

    Defekte Stoßdämpfer und Bremsen stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Wenn Ihr Auto beim Ölwechsel auf der Hebebühne steht, können Sie diese Punkte gleich zusätzlich auf Ihrer Checkliste abhaken. Verwenden Sie eine Taschenlampe, um sich die Stoßdämpfer besser anzuschauen. Die Dämpfer sollten keine Beschädigungen oder Undichtigkeiten zeigen. Ebenso sollten die Gummilager schadenfrei sein. Entdecken Sie Mängel, muss das Auto in die Werkstatt. Reparieren sollte die Stoßdämpfer nur der Fachmann.

    Den Zustand der Bremsklötze können Sie ebenfalls beim Blick unters Fahrzeug prüfen. Ist die Abfahrmarkierung auf den Bremsklötzen noch nicht erreicht, sind sie in Ordnung.

  • Reifenprofil prüfen

    Ein wesentlicher Sicherheitsaspekt ist der Zustand der Reifen Ihres Fahrzeugs. Daher müssen Reifen mit einer Profiltiefe von weniger als 1,6 Millimeter ausgetauscht werden. Messen Sie die Profiltiefe am Rand und in den Hauptrillen. Aus Sicherheits­gründen empfehlen Experten einen Austausch bereits ab einer Profiltiefe von weniger als 3 Millimeter. Für die Messung können Sie eine 1-Euro-Münze verwenden. Der goldene Rand der Münze ist genau 3 Millimeter breit. Wenn die goldfarbene Markierung hervorschaut, sollten Sie die Reifen erneuern lassen.

  • Verbandskasten und Warn­dreieck kontrollieren

    Alle Utensilien im Verbandskasten weisen ein Verfallsdatum auf und müssen daher in regel­mäßigen Abständen ausgetauscht werden. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Verbands­kasten den neuen Ergänzungs­pack mit 2 Feucht­tüchern für die Hautreinigung und einem 14-teiligen Pflaster-Set enthält.

    Vergewissern Sie sich außerdem, dass sich Ihr Warndreieck problemlos aufstellen lässt. Im Notfall sollte es direkt einsatzbereit sein und sicher stehen.

Gut zu wissen.


Der Versicherungsschutz einer NÜRNBERGER AutoVersicherung umfasst die Kfz-Haftpflicht sowie die Teil- oder Vollkaskoversicherung. Die Teilkasko sichert Sie bei einer ganzen Reihe von Schäden ab. In der Vollkasko sind zudem Schäden durch Eigenverschulden und Beschädigungen durch Vandalismus mitversichert.

Die kleine Inspektion haben Sie mit etwas handwerklichem Geschick schnell selbst erledigt und unnötige Werkstattkosten gespart. Bei größeren Mängeln sollten Sie das Auto lieber in die Werkstatt bringen. Für den Straßenverkehr ist neben einem regelmäßig gewarteten Fahrzeug außerdem eine leistungsstarke Autoversicherung zu empfehlen. Gleich informieren und den passenden Tarif bei der NÜRNBERGER abschließen!

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