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Dank zahlreicher Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr konnte die Zahl der Verkehrstoten seit 1970 drastisch verringert werden. Starben 1970 über 21.000 Menschen im Straßen­verkehr, waren es 2016 nur noch 3.206 Personen, die durch Verkehrs­unfälle ihr Leben verloren. Informations­programme, eine Verbesserung der Infrastruktur und eine moderne Fahr­zeug­technik sollen diese Zahl weiter reduzieren.

Versicherer, Autohersteller, zahlreiche Verbände und die Bundes­regierung arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, um die Sicherheit im Straßen­verkehr auf allen Ebenen zu verbessern. Dafür gibt es seit 2011 das Verkehrs­sicherheits­programm des Bundes­ministers für Verkehr und digitale Infrastruktur. Dieses Programm bündelt viele wichtige Maßnahmen mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrs­toten bis zum Jahr 2020 um weitere 40 % zu senken.

Programme für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

  • Aufklärung von Kindern über Gefahren im Straßenverkehr bereits im Kindergarten- und Grundschulalter
  • Sensibilisierung und Aufklärung der Bevölkerung über Gefahren im Straßenverkehr
  • Verbesserung einer sicheren Mobilität bis ins hohe Alter
  • Anpassung der Infrastruktur an die sich laufend verändernden Rahmen­­­bedingungen
  • Stetige Weiterentwicklung der Fahrzeugtechnik zur Verbesserung der aktiven und passiven Fahr­sicherheit
  • Anpassung des Fahr­erlaubnis­rechts an die Bedürfnisse des modernen Straßenverkehrs
  • Angebot von Fahr­sicherheits­trainings für Auto- und Motorrad­fahrer

Wichtige Maßnahmen, die Bund, Länder und Gemeinden zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr durchführen können, sind Anpassungen der Infrastruktur an die Bedürfnisse der stetig wachsenden Mobilität. Die Sicherheit von Straßen sowie die Beseitigung von Unfall­schwer­punkten zählen zu den Aufgaben, die insbesondere durch die Länder und Gemeinden zu erfüllen sind.

Auf Bundes- und Landstraßen sowie innerörtlichen Straßen treffen viele Verkehrs­teilnehmer aufeinander. Daher ist es hier besonders wichtig, die Bedürfnisse der Radfahrer und Fußgänger sowie der Auto- und Motorradfahrer optimal abzustimmen. Eine ausreichende Anzahl an Fußgängerampeln und Fußgängerüberwegen auf stark befahrenen Straßen, der Ausbau des Radwegenetzes und die Schaffung ausreichend dimensionierter und gesicherter Gehwege für Fußgänger sind nur ein Teil der baulichen Anpassungen. Spielzonen und verkehrsberuhigte Zonen in inner­städtischen Bereichen sowie sichere Schulwege sollen vor allem Kinder schützen. Optimal in diesem Zusammenhang sind separate Fuß- und Radwege in ausreichender Entfernung zu stark befahrenen Straßen.

Nicht immer erlauben die bestehende Infrastruktur und Bebauung in den Städten und Gemeinden solche Verbesserungen. Aber bei neu anzulegenden Wohngebieten berücksichtigt die Städteplanung diese Vorgaben deutlich stärker als in der Vergangenheit.

Vereine, Verkehrsverbände und Kfz-Versicherer leisten wichtige Beiträge zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr. Insbesondere die Aufklärung von Verkehrsteilnehmern über Gefahren im Straßenverkehr und deren Vermeidung nimmt einen großen Teil der Aktivitäten privater Verbände und Interessen­gemein­schaften ein. Sie erkennen Unfall­schwerpunkte und besondere Gefahren für Verkehrsteilnehmer an Straßen und Autobahnen und setzen sich bei den zuständigen Behörden für deren Beseitigung ein.

Die aktive Schulung von Fuß­gängern, Radfahrern und Auto­fahrern vom Kindergarten bis ins hohe Alter ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Verbesserung der Verkehrs­sicherheit. Verkehrs­schulen für Kinder, Fahr­sicherheits­trainings und die Bereit­stellung von Verkehrs­übungs­plätzen für Auto- und Motorradfahrer tragen maßgeblich zur Sensibilisierung der Bevölkerung bei. Kfz-Versicherer unterstützen ihre Mitglieder ebenfalls durch die regelmäßige Veröffentlichung von Tipps für das Verhalten im Straßen­verkehr sowie durch aktive Hilfe im Notfall.

Gut zu wissen: Die NÜRNBERGER Unfallhilfe unterstützt im Notfall.


Wenn es zu einem Unfall kommt, ist schnelle Hilfe meist lebenswichtig. Die NÜRNBERGER Versicherung bietet ihren Kunden mit dem Unfallhelfer einen besonderen Service an: Der Unfallhelfer ist ein kleines Modul, das am Zigaretten­anzünder oder der 12-Volt-Steckdose in jedem Auto funktioniert. Durch eine kostenlose App verbindet er sich mit dem Smartphone und setzt nach einem Unfall automatisch einen Notruf ab. Dieses System spart wichtige Zeit und kann Leben retten. Kunden der NÜRNBERGER AutoVersicherung erhalten den Unfallhelfer für einen einmaligen Betrag von 25 EUR und können damit auch den Akku ihres Mobiltelefons im Auto laden.

Bei der Vielzahl an Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr kommt der modernen Ausstattung von Kraft­fahr­zeugen eine besondere Bedeutung zu. Zu den ersten technischen Einrichtungen für die Verbesserung der Sicherheit gehören das Anti­blockier­system und elektronische Stabilitätsprogramme. Diese Systeme, über die heute jeder Neuwagen verfügt, verkürzen den Bremsweg und tragen zu mehr Fahr­stabilität bei, vor allem auf kurvenreichen Strecken. Inzwischen gehen die Entwicklungen jedoch deutlich weiter. Ein Auto, das mit allen Fahrerassistenz- und Sicherheitssystemen ausgestattet ist, vermeidet einen Großteil möglicher Unfälle von ganz allein.

Moderne Fahrerassistenzsysteme für mehr Fahrsicherheit.

  • Der Spurhalteassistent warnt durch einen Signalton, wenn das Auto von der Fahrspur abweicht.
  • Der Spurwechselassistent oder Totwinkel-Assistent erkennt beim Spurwechsel Fahrzeuge im toten Winkel und warnt akustisch.
  • Die Verkehrszeichenerkennung erkennt wichtige Verkehrszeichen und blendet sie im Display ein.
  • Der Geschwindigkeitslimit-Assistent begrenzt das Tempo und schützt vor Geschwindig­keits­über­schreitungen.
  • Die Müdigkeitserkennung erkennt durch Videoüberwachung Symptome einer möglichen Müdigkeit des Fahrers und warnt ihn akustisch.
  • Automatische Abstands­regelungen und Not­brems­systeme erkennen andere Verkehrsteilnehmer recht­zeitig und bremsen automatisch.
  • City-Safety-Systeme erkennen Fußgänger und aktivieren eine Notbremsung.
  • Fernlichtassistenten schalten das Fernlicht bei Gegenverkehr automatisch ab.
  • Einparkassistenten und Rück­fahr­kameras vermeiden Kratzer und Beulen.
  • Nachtsichtsysteme machen mit Wärmebild- und Infrarotkameras das Vorfeld besser sichtbar und zeigen es im Display an.
  • Reifendruck-Über­wachungs­systeme sind bei Neuwagen Pflicht. Sie warnen den Fahrer bei einem gefährlichen Abfall des Reifendrucks.

Insbesondere Abstandswarner und Notbremssysteme können Unfälle verhindern. Zahlreiche tödliche Auffahrunfälle auf Autobahnen wären vermeidbar, wenn alle Pkw und Lkw mit entsprechenden Systemen ausgestattet wären. Hand in Hand mit einer umfassenden Aufklärung und einer Notfallhilfe will die Bundes­regierung ihr Ziel erreichen, die Zahl der Verkehrstoten weiter zu reduzieren.

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  • TÜV-NORD-geprüfter SchadenService
  • Versicherungsschutz auch bei grober Fahrlässigkeit


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