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Den Tag der Verkehrssicherheit am 17. Juni wollen wir dazu nutzen, Sie über dieses wichtige Thema aufzuklären. Außerdem geben wir Tipps, wie Sie Unfälle vermeiden können und sicher durch den Straßenverkehr kommen.

Seit Jahren betreibt die Bundesregierung eine intensive Verkehrssicherheitsarbeit. Mit Erfolg: Die Zahl der Verkehrsopfer ist heute auf dem niedrigsten Stand seit dem 2. Weltkrieg. Fielen vor rund 50 Jahren noch über 20.000 Menschen Verkehrsunfällen zum Opfer, starben 2016 laut Statistischem Bundesamt insgesamt "nur" noch 3.214 Menschen auf der Straße. Das macht einen Rückgang der Verkehrstoten um über 85 % - und das, obwohl sich die Anzahl der Fahrzeuge mehr als verdreifacht hat. Auch im internationalen Vergleich spielt Deutschland vorne mit und belegt den 8. Platz bei der Verkehrssicherheit.

Vorsicht im Straßenverkehr
Auch wenn die Zahl der Verkehrsopfer zurückgeht: Vorsicht im Straßenverkehr ist immer geboten.

Damit das auch so bleibt, ist jeder Einzelne von uns gefragt. Denn nur wenn wir uns alle an die Regeln im Straßenverkehr halten, umsichtig und rücksichtsvoll handeln und anderen Verkehrsteilnehmern mit Respekt begegnen, können Unfälle im Straßenverkehr dauerhaft vermieden werden.

Wichtige Tipps für eine höhere Verkehrssicherheit:

  • Kindersitze verwenden

    Laut Gesetz müssen alle Kinder, die unter 12 Jahre oder kleiner als 1,50 m sind, durch eine sogenannte Rückhaltevorrichtung im Kraftfahrzeug gesichert werden. Bei Missachtung riskieren Sie nicht nur ein Bußgeld und Punkte in Flensburg, sondern gefährden auch das Leben des Kindes. Vor dem Kauf eines Kindersitzes oder einer Babyschale sollten sich Eltern mit den einzelnen Gewichtsgruppen auseinandersetzen, damit die Vorrichtung auch zum Kind passt. Achten Sie außerdem darauf, dass der Kindersitz amtlich geprüft und mit einer entsprechenden Plakette gekennzeichnet ist.

  • Sicherheitsgurt anlegen

    Anschnallen ist seit über 40 Jahren Pflicht, einige Autofahrer verzichten aber immer noch darauf. Mit verheerenden Folgen: Denn schon bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h kann es bei einem Aufprall zu tödlichen Verletzungen kommen, wenn man nicht angeschnallt ist. Der Sicherheitsgurt gilt noch vor dem Airbag als Lebensretter Nummer 1 im Straßenverkehr und bewahrt statistisch gesehen etwa alle 7 Sekunden einen Menschen vor dem Tod.

  • Auf Alkohol verzichten

    Alkohol im Straßenverkehr ist eine der häufigsten Ursachen für Unfälle, bei denen Personen oft schwer verletzt oder gar getötet werden. Um dieses Risiko einzudämmen, hat der Gesetzgeber Promillegrenzen eingeführt, deren Überschreitung mit Bußgeld, Punkten in Flensburg, Führerscheinentzug oder sogar Freiheitsstrafen bestraft wird. Bei der Promillegrenze gelten unterschiedliche Regelungen:

    • Fahranfänger in der Probezeit und gewerbliche Fahrer: 0 Promille
    • Auffällige Fahrweise oder Verwicklung in einen Unfall: 0,3 Promille
    • Begehen einer Ordnungswidrigkeit: 0,5 Promille
    • Begehen einer Straftat wegen absoluter Fahruntüchtigkeit: 1,1 Promille
    • Notwendigkeit einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU): 1,6 Promille

  • Helm aufsetzen

    Ob Motorrad, Moped oder Roller - wer auf einem motorisierten Zweirad unterwegs ist, muss einen Helm tragen. Doch auch für Fahrradfahrer macht ein Helm Sinn, selbst wenn er gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. So sinkt die Quote der Kopfverletzungen nach einem Unfall von 73 auf 46 %, wenn der Radfahrer einen Helm trug.

    Radfahrende Kinder sollten grundsätzlich immer einen Helm tragen, da sie als Fahranfänger oft noch unsicher unterwegs sind und häufig hinfallen. Die Helmempfehlung für Kinder gilt übrigens auch, wenn sie im Fahrradanhänger mitfahren. Was Sie sonst noch über das praktische Transportmittel wissen sollten, erfahren Sie unter "Fahrradanhänger: Was ist zu beachten".

    Übrigens: Auch bei Pedelecs und E-Bikes besteht keine Helmpflicht, da sie auf die sogenannte bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h begrenzt sind.

  • Kinder als Radfahrer

    Kinder müssen sich natürlich an die gleichen Grundregeln im Straßenverkehr wie erwachsene Radfahrer halten. Allerdings gelten für die kleinen Radler noch ein paar zusätzliche Regelungen:

    • Kinder bis 8 Jahre müssen auf dem Gehweg fahren.
    • An Kreuzungen und Einmündungen müssen Kinder absteigen und das Fahrrad über die Straße schieben.
    • Ist das Kind unter 8 Jahre alt, darf eine Aufsichtsperson ab 16 Jahre auch auf dem Gehweg mitfahren.

Wichtigste Regel für den Straßenverkehr.


"Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird" (§1, Abs. 2, StVO). Dieser Paragraph steht nicht zufällig zu Beginn der Straßenverkehrs­ordnung. Denn nur wenn wir uns alle so verhalten, kann die Sicherheit im Straßenverkehr gewährleistet werden.

So verhalten Sie sich richtig:

Verkehrsknigge

Im Straßenverkehr gibt es Regeln, die Sie beachten sollten, um möglichst sicher von A nach B zu kommen.

  • Bleiben Sie auch in schwierigen Situationen fair und gelassen. Wut und Aggressionen bringen einen im Straßenverkehr nicht weiter.
  • Benutzen Sie als Fahrradfahrer die ausgewiesenen Radwege. Nur wenn keine vorhanden sind, sollten Sie auf die Straße ausweichen.
  • Achten Sie als Autofahrer besonders auf Fahrradfahrer, wenn Sie z. B. von einer Vorfahrtstraße abbiegen.
  • Schauen Sie immer erst nach hinten, bevor Sie aus Ihrem Auto aussteigen. Es könnte sich ein Fahrradfahrer nähern und über die geöffnete Autotür fallen.
  • Fahren Sie insbesondere auf Autobahnen nicht zu dicht auf und verzichten Sie auf Lichthupe, denn das belästigt andere Autofahrer und führt zu unnötigem Stress.

Laut Verkehrsclub Deutschland ist es bis zu 40 mal sicherer mit Bus oder Bahn zu fahren als mit dem Auto. Je mehr Menschen sich also für die Öffentlichen Verkehrsmittel entscheiden, desto mehr Unfälle können vermieden werden.

Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit durch:

Auszug aus dem Buß­­­geld­katalog
Buß­geld
Punk­te
Fahr­verbot
Handy am ­Steuer benutzt 60 EUR 1

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Parken ­in ­2. Reihe 20 EUR

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Überholen ­trotz Verbot 70 EUR 1

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Rotlicht missachtet ­mit Gefährdung 200 EUR 2 1 ­Monat
Verstoß gegen das Drogen­­gesetz im Straßen­verkehr­ (beim 1. Mal) 500 EUR 2 1 ­Monat
Geschwindig­keitsüber­schreitung über 70 km/h (außerorts) 600 EUR 2 3 ­Monate
Unter­­lassene Hilfe­­le­istung ­bei Unfall

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3 Straftat nach StGB
Jemandem den ­Vogel zeigen 750 EUR

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Jemanden als ­"Idiot" bezeichnen 1500 EUR

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