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Fahrradanhänger sind von der Stra­ße kaum mehr wegzudenken. Kein Wun­der, schließ­­lich sind sie un­glaub­­lich prak­tisch für die Beförde­rung von Kindern, Hun­den oder Lasten. Wenn Sie damit auch sicher unter­wegs sein wollen, soll­ten Sie jedoch einiges beachten.

Was darf mit dem Fahrradan­hänger transportiert werden?

Ob für den Transport des schweren Wasserkastens, für den Ausflug mit Kindern oder die Beförderung des geliebten Vierbeiners - Fahrrad­an­hänger sind prak­tisch und dabei auch noch bequem, umwelt­freund­lich und sicher. Zumindest, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Denn auch ein Fahrradan­hän­ger darf nicht beliebig beladen werden. Es gelten folgende Richtlinien:

Für Lasten

Die praktischen Lastenanhänger gibt es in unterschiedlichen Ausfüh­run­gen und Größen. Für alle gilt, dass die La­dung nicht schwerer als 40 kg sein sollte. Aus gutem Grund: Die meisten Anhänger verfügen über keine eige­nen Bremsen, was bedeutet, dass die Zu­satz­last durch die eher schwachen Fahrrad­brem­sen mitgebremst wer­den muss.

Transport mit Fahrradanhänger
Praktisch, bequem und umwelt­freund­­lich: Ein Fahrradanhänger kann eine echte Alternative zum Transport mit dem Auto sein.

Für Kinder

Theoretisch können schon Babys mit dem Fahrradanhänger trans­­­por­tiert werden, allerdings nur mit einem ge­eigneten Rück­halte­sys­tem. Viele Her­steller bieten spe­ziel­les Zubehör an, mit dem Kinder in jeder Entwick­lungs­stufe sicher befördert wer­den können. Ein wich­tiger Tipp: Pumpen Sie die Reifen nicht zu prall auf, um Er­schüt­terungen abzumildern. Gene­rell gilt, dass mit ei­nem Fahrrad­an­hän­ger ma­xi­mal 2 Kin­der bis zu einem Alter von 7 trans­por­tiert werden dür­fen.

Für Hunde und andere Tiere

Auch der Hund darf mit auf die Rad­tour - wenn er in einem ge­eig­neten Anhän­ger transportiert wird. Ent­schei­­dend dabei ist, dass das Tier darin ei­nen fes­ten Stand hat und mit der Leine fi­xiert werden kann.

Fahrradsitz vs. Fahrradan­hänger - was ist siche­rer?

Verschiedene Studien und Crash­tests belegen: Fahrrad­an­hänger sind die sicherste Varian­te, um den Nachwuchs mit dem Rad zu befördern. Gegen­über dem klas­si­schen Fahrradsitz hat er fol­gen­­de Vorteile:

  • Deutlich geringere Verlet­zungs­­gefahr, weil der Rah­men des An­hängers einen stabi­len Käfig um das Kind bildet und bei einem Aufprall wie ein Dämpfer wirkt.
  • Die Gurte im Anhänger ver­hin­dern ein Herausschleu­dern der Kinder im Fall einer Kollision.
  • Besserer Schutz vor Wind und Wetter, auch bei Regen
  • Deutlich mehr Bewegungs­frei­heit und bessere Schlaf­mög­lich­keit

Wie ist der Anhänger fürs Fahr­rad versichert?

Fahrradanhänger sind alles andere als günstig und so kann ein hoch­wertiges Modell schon mal bis zu 1000 EUR kos­ten. Umso ärger­li­cher dann, wenn Ih­nen das Fahrrad samt Anhänger ge­klaut wird. In ei­ner ge­wöhn­lichen Haus­rat­versi­che­rung sind Ihr Fahrrad und der An­hänger zwar gegen Dieb­stahl ver­sichert, aller­dings nur, wenn sie in ei­nem abgeschlossenen Raum ab­ge­stellt wur­den. Wird Ihnen Ihr Fahr­rad un­ter­­wegs gestohlen, greift die Haus­rat­ver­siche­rung nicht. Hier bieten viele Versi­che­rer, wie die NÜRNBERGER, eine prak­tische Zu­satz­versicherung fürs Fahr­rad an, die es auch im Freien schützt - voraus­gesetzt es wurde mit einem Schloss gesichert. Der zusätz­liche Ver­siche­rungsschutz gilt auch für den Fahr­rad­anhänger.

Die Qual der Wahl: Das sollten Sie beim Kauf eines Fahrrad­anhängers für Kin­der beach­ten.

  • Der Rahmen des Anhängers soll­­te möglichst leicht und sta­bil sein und einen ge­schütz­­ten In­­nenraum bilden.
  • Der Hänger sollte einen so­ge­nann­ten Radein­griff­schutz ha­ben, der sicher­stellt, dass die Kinder nicht mit den Fingern in die Räder des Anhängers gera­ten kön­nen.
  • Es dürfen keine scharf­kan­tigen Teile hervorstehen, an de­nen sich die Kleinen ver­letzen könn­ten. Ecken und Kanten müssen abgerundet oder auf andere Art und Weise ent­schärft sein.
  • Achten Sie auf eine hohe Kipp­sicher­heit, die in der Regel durch einen möglichst nied­ri­gen Schwerpunkt, eine breite Spur sowie große Räder ge­währ­leis­tet wird.
  • Der Anhänger sollte über ein ei­genes Rücklicht verfügen, denn wie beim Fahrrad gilt auch hier Beleuchtungspflicht im Dun­keln.
  • Achten Sie beim Kauf au­ßer­dem auf das GS-Zeichen, das für ge­prüfte Sicherheit steht.

Häufige Fragen zum Fahrrad­an­hänger:

  • Ab wann kann ich mein Kind mitnehmen?

    Theoretisch schon im Säuglingsalter - allerdings brauchen Sie dann eine pas­sende Baby­schale, die kippsicher im Anhänger fixiert werden kann. Au­ßer­dem sollte der Sitz gut mit Schaum­stoff unterpolstert und der Reifen­druck nicht so hoch sein, da­mit Er­schüt­terungen abgeschwächt werden.

  • Wie viele Kinder darf ich trans­portieren?

    Laut Straßenverkehrsordnung dür­fen bis zu 2 Kinder unter 7 Jahren mitge­nom­men werden. Die Person, die das Fahrrad fährt, muss mindes­tens 16 Jahre alt sein. Eine Ausnah­me gibt es für be­hin­derte Kinder. Für sie gilt die Altersbegrenzung nicht.

  • Müssen die Kinder einen Fahrrad­helm im Anhänger tragen?

    Auch wenn in Deutschland keine Helm­pflicht besteht, empfiehlt es sich trotzdem für Radler und Mit­fah­rer, einen Fahrradhelm zu tragen. Hel­me schützen zwar nicht vor Un­fällen, aber vor schwe­­ren Kopf­ver­let­zungen.

  • Gibt es eine Anschnallpflicht?

    Was beim Autofahren gilt, ist auch für Kinder im Fahrradanhänger Pflicht. Stan­dardmäßig muss ein Kinderan­hän­ger mindestens mit Y-Gurten ausgestattet sein, die am Chassis befes­tigt, gut gepolstert und mind. 25 mm breit sind. Die Gurtver­schlüs­se sollten von Kindern zudem nicht leicht zu öffnen sein. Wichtig bei An­hän­gern mit zwei Sitzen: Auch eine mit­tige Sitzposi­tion mit den er­for­der­lichen Gurten sollte möglich sein, damit eine ein­sei­tige Beladung ver­mie­den wird, wenn nur ein Kind mit­fährt.

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