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Kann ich mit meinem Baby bedenkenlos fliegen? Wenn die Vorbereitung stimmt, steht einer Flugreise auch mit Säugling nichts im Weg. Wir geben Tipps, was Sie bei der Planung beachten sollten.

Wer mit dem Baby in den Urlaub fliegt, sollte einige Vorbereitungen treffen. Denn auch auf Reisen ist der richtige Schutz für den Nachwuchs wichtig. So gilt der Kranken­versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen zwar auch in vielen europäischen Ländern, aber eben nur bei Notfallversorgungen (wie zum Beispiel ein Beinbruch). Gerade wenn Sie mit Baby im Ausland unterwegs sind, brauchen Sie einen umfassenderen Schutz.

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Bei den meisten Fluggesellschaften dürfen Babys bereits ab dem 8. Lebenstag mit an Bord. Es gibt aber auch Ausnahmen. Erkundigen Sie sich unbedingt vor der Buchung, ob Ihr Säugling wirklich schon mitreisen darf. Am besten fliegen Sie aber erst, wenn Ihr Kind mindestens 3 Monate alt ist. Bis dahin hat sich schon ein wenig Routine eingestellt, die Kleinen schlafen mehr und weinen nicht mehr so oft. Zudem macht es Sinn, ein nicht allzu fernes Ziel zu wählen, um die Flugzeit so kurz wie möglich zu halten.

Wichtig ist auch, dass Sie sich selbst gut dabei fühlen, mit Ihrem Kind eine Flugreise zu machen. Fragen Sie sich vorab, ob Sie über die nötige Ruhe verfügen, das Fliegen mit Baby ohne Stress zu meistern.

Manche Fluglinien bieten einen familienfreundlichen Check-in an. Dieser ermöglicht Ihnen ein ruhigeres und schnelleres Einchecken und Sie steigen zudem meist vor allen anderen in den Flieger ein. Alternativ ist ein Vorabend-Check-in sehr zu empfehlen.

Bei vielen Fluggesellschaften dürfen auch kleine Fluggäste unter 2 Jahren ein Freigepäck mitnehmen. Das zugelassene Gewicht variiert allerdings - von 10 bis manchmal sogar 20 Kilo.

Kinder unter 2 Jahren haben in der Regel keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz im Flugzeug. Sie reisen üblicherweise auf dem Schoß der Eltern und müssen dort durch einen sogenannten Schlaufengurt (Loop Belt) gesichert werden, sobald die Anschnallzeichen aufleuchten.

Dieser Gurt wird allerdings in Fachkreisen kontrovers diskutiert, da er die Kleinen im Ernstfall zum Airbag für die Eltern werden lässt. In den USA ist der Loop Belt inzwischen sogar verboten.

Baby im Flugzeug

Der TÜV Rheinland empfiehlt daher, Babys im eigenen Kindersitz (z. B. einem Autokindersitz) mitfliegen zu lassen. Dafür müssen Sie allerdings einen kostenpflichtigen Platz für Ihr Baby buchen. Ob Ihr Sitz für Flugzeuge grundsätzlich geeignet ist, erkennen Sie am TÜV Rheinland-Zeichen mit dem Zusatz "For use in aircraft". Informieren Sie sich vor der Reise auch unbedingt über die Vorschriften Ihrer Fluglinie.

Es gibt aber noch weitere Alternativen: In der ersten Reihe lassen sich oft flugzeugeigene Babybettchen installieren. Auch bieten viele Fluggesellschaften sogenannte Babywannen, die an bestimmten Stellen im Flugzeug angebracht werden. Diese Möglichkeiten sind allerdings begrenzt. Buchen Sie diese deshalb möglichst frühzeitig.

Wichtige Fragen rund ums Fliegen mit Baby:

  • Sollen wir lieber tagsüber oder nachts fliegen?

    Berücksichtigen Sie bei der Flugbuchung möglichst den Tagesrhythmus Ihres Babys. Falls es ein Langstreckenflug ist, sollten Sie besser über Nacht fliegen.

  • Welche ärztlichen Vorkehrungen sind zu treffen?

    Gehen Sie mit Ihrem Kind mehrere Wochen vor der Reise zu Ihrem Kinderarzt. Er macht einen Gesundheits-Check und berät Sie auch zu erforderlichen Schutzimpfungen. Und vergessen Sie nicht, den Impfpass auf Ihre Reise mitzunehmen.

  • Braucht mein Baby ein Reisedokument?

    Ja, auch Babys brauchen mittlerweile bei Reisen ins Ausland einen sogenannten Kinderreisepass (je nach Land kann auch ein Personalausweis ausreichen). Die Vorschriften des jeweiligen Landes finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

  • Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung?

    Eine Auslandskrankenversicherung ist bei Reisen ins Ausland immer zu empfehlen. Damit sichern Sie sich und Ihre Familie beim Krankheitsfall im Ausland ab und sind rund um die Uhr geschützt.

  • Haben Start und Landung Auswirkungen auf die Ohren meines Kindes?

    Ja, der Druck auf die Ohren ist ähnlich wie bei Erwachsenen. Vergessen Sie deshalb nicht, Babynahrung mit an Bord des Flugzeugs zu nehmen. Am besten füttern Sie Ihr Kind beim Start und bei der Landung. Das hilft beim Druckausgleich der Ohren und beruhigt.

  • Bekomme ich im Flugzeug genügend zum Trinken für mein Kind?

    Nicht auf allen Flügen sind Getränke inklusive. Doch ausreichend Flüssigkeit ist beim Fliegen sehr wichtig, da die Luft sehr trocken ist. Nehmen Sie deshalb unbedingt genügend zum Trinken mit und achten Sie darauf, dass Ihr Kind an Bord genug trinkt. Am besten geeignet für Kinder sind stilles Wasser, Saft-Schorle oder auch ungesüßter Tee.

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