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Singende Kinder mit glühenden Later­nen im Dunkeln - am Martins­tag ver­sam­meln sich viele Eltern mit ihren Kindern, um den Brauch des Sankt-Martins-Umzugs zu fei­ern. Wenn man sich vor dem herbst­li­chen Spaziergang gut rüstet, kann kaum etwas schief­geh­­en und der Laternenlauf wird zum gro­ßen Spaß für Groß und Klein.

Die Sankt-Martins-Geschichte.

Warum feiern wir den Martinstag? - Als Gedenktag ist er dem Leben und Wir­ken des heiligen Martin von Tours ge­wid­met, der besonders durch seine Hilfs­bereit­schaft und Nächstenliebe aufge­fallen ist. Mar­tin war ein römi­scher Sol­dat, der um 316 nach Christus in Savaria (heute Szombathely in Un­garn) gebo­ren wurde und am 8. No­vem­ber 397 eines natürlichen Todes starb. Die bekann­tes­te über­lieferte Ge­schich­te be­schreibt, wie er seinen Mantel in 2 Hälften schnitt, um einem frie­renden Bettler eine Hälfte zu ge­ben und ihn vor der Kälte zu bewah­ren.

Wann ist Sankt-Martins-Tag?

Der Martinstag erinnert an die Bei­set­zung des heiligen Sankt Martin und wird jähr­lich am 11. Novem­ber be­gan­gen. Heu­­te wird der Martins­tag-Brauch mit ei­nem La­ter­nen­umzug gefeiert - ob singend von Haus zu Haus, mit einer öffent­lich or­ga­ni­sier­ten Parade durch die Straßen oder über Felder lau­fend. Ganze Fami­lien und Ver­eine zünden Anfang November in großen Grup­pen ihre La­ter­nen an.

Die richtige und sichere Later­ne.

Damit die schönen Laternen beim Um­­zug nicht in Flammen aufgeh­en und die Gefahr, sich zu verbrennen, mini­miert wird, sollte man besser auf elek­trische Kerzen statt rich­ti­ges Feu­er setzen - vor allem bei Kindern unter 3 Jahren. Be­son­ders gut geeig­net sind elektri­sche Tee­lichter oder Laternen­stäbe aus Kunst­­stoff, an de­ren Ende eine kleine elektrische Lam­pe mit Bat­teriestrom versorgt wird. Älte­re Kin­der können schon deut­lich bes­ser mit brennenden Ker­zen und offe­nem Feu­er umgeh­en. Allerdings sorgt stürmi­sches Wetter oft dafür, dass man die Kerzen neu an­zün­den muss.

Aber nicht nur elektrische Kerzen spen­­den sicheres Licht - selbst­leuch­tende LED-Stäbe werden immer mehr zum Trend. Diese hal­ten die Laterne mithilfe eines gerundeten Hakens am Ende und leuchten stun­denlang hell. Das passt natürlich sehr gut zur bun­ten Laterne und macht den Stab in der Dunkelheit sichtbar - so können die Laterne und ihr Träger auf keinen Fall übersehen wer­den. Das sorgt auch für mehr Sicher­heit im Straßenverkehr!

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Laterne sicher

Vorbereitung zahlt sich aus:

  • Die richtige Kleidung für den Later­nenumzug

    Kinder sollten beim Laternenumzug warm angezogen sein, da es im Herbst bereits richtig kalt werden kann. Jacke, Schal und Handschuhe sind ein Muss, wobei gera­de Hand­schu­he beson­ders wichtig sind - schließ­lich verhindern sie, dass die klei­nen Kinderhände beim Halten der Laternen nicht kalt werden. Auch emp­fiehlt es sich, auf den Zwie­bel­look zu setzen: Gerade, wenn man län­gere Zeit unterwegs ist und sich bewegt, kann einem doch recht schnell ziem­lich warm wer­den und aus­gezo­gen ist besser als ge­fro­ren. Außerdem sollte man darauf achten, nicht zu dunk­le Klei­dung auszu­wäh­len - oder gleich auf Ja­cken und Hosen mit Reflektor­strei­fen zu set­zen. So können die klei­nen Umzugs­teil­neh­mer auch ohne leuch­­ten­de Laternen in der Dunkel­heit nicht von anderen Verkehrs­teil­nehmern über­sehen wer­den.

  • Ersatzkerze für die Laterne nicht vergessen

    Launisches Herbstwetter und offe­nes Licht - bei einem Laternenum­zug sind vie­le Probleme vor­pro­gram­miert. Laternen mit echten Kerzen werden bei stürmischem Herbstwetter schnell ge­löscht und müssen neu angezündet werden. Deshalb im­mer Streichhölzer oder Feuerzeuge mit­nehmen. Auch eine Kerze hält nicht ewig - ist man län­ger unterwegs, können die Kerzen ganz abbrennen. Deshalb lohnt es sich, an Ersatz­ker­zen zu denken.

  • Taschenlampe mitnehmen

    Es kann nie genug Licht geben - des­halb sollte man sich mit einer Ta­schen­lam­pe ausrüsten. Denn der Laternenumzug sorgt dort, wo man den größten Licht­ef­fekt erhält, für die meiste Stimmung: in der Dunkel­heit ohne viel Streu­licht von nahen Häusern oder Straßenlaternen. Da­mit die Trup­pe aber auch den Weg er­kennt und nicht vom Pfad ab­kommt, sollte man min­des­tens eine starke Taschenlampe pro Umzugs­gruppe da­bei haben. Und für den Fall der Fäl­le auch Ersatzbatterien gleich dazu ein­packen.

  • Stimmungsvolle Lieder einstu­die­ren

    Was natürlich bei keinem Laternen­umzug fehlen darf, sind stimmungs­volle Lieder! Bekannte Liedtexte wie "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne" oder "Ich geh mit meiner La­terne" sind auch heute noch sehr be­liebt bei Kindergarten­kin­dern und Grundschülern. Wer auf Num­mer Sicher gehen möchte, kann sich ein­fach vor­­ab Liedtexte notieren und beim Laternenlauf viele Lieder ein­brin­gen.

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Laternenlied zum Mitsingen.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf mein Licht,
Brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Sperrt ihn ein, den Wind,
Sperrt ihn ein, den Wind,
er soll warten, bis wir alle zu Hause sind.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Bleibe hell, mein Licht,
Bleibe hell, mein Licht,
denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht!

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