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Sauna-Guide.

Im Winter nehmen die Lichtstunden ab und dem Körper mangelt es an Licht – viele Menschen leiden aufgrund der erhöhten Melatoninproduktion an Wintermüdigkeit oder Winterblues, einer harmloseren Version der saisonal abhängigen Depression. Die vorübergehende gedrückte Stimmung findet vermehrt in den Wintermonaten statt – doch mit dem richtigen Wellnessprogramm kann man ihr konsequent entgegentreten!

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Allroundhilfsmittel in der trüben Jahreszeit: Saunieren! Das Schwitzen in der Sauna reinigt den Körper von Schlackenstoffen, kräftigt das Immunsystem und stärkt dadurch Herz und Kreislauf. Nebenbei trainieren Saunagänger die Wärmeregulation ihrs Körpers. So kann er sich schneller auf wechselnde Temperaturen einstellen, wenn es draußen kalt und nass wird. Die Folge: Man wird seltener krank und mögliche Infekte können schneller abgewehrt werden.

Neben den gestärkten Abwehrkräften kann man durch die Sauna auch das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Ein bis zwei Stunden nach dem Saunabesuch stellt sich eine angenehme Müdigkeit ein, die beim Einschlafen hilft. Deshalb wird empfohlen, abends in die Sauna zu gehen – aber nur für regelmäßige Saunagänger, da sich die Neulinge erst an die Schwitzkur gewöhnen müssen.

Ein Sauna-Besuch sollte, vor allem bei Anfängern, gut vorbereitet werden. Denn die hohen Temperaturen sind jedes Mal auch eine starke Belastung für den eigenen Körper.

  • Leichte Kost: Vor dem Saunagang keine großen und fettigen Mahlzeiten zu sich nehmen. Lieber sollte man bis spätestens eine halbe Stunde vor Saunabeginn eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen und ausreichend trinken, am besten Mineralwasser.
  • Nicht gleich in die Vollen starten: Vor der Sauna eignet sich eine warme Dusche, um sich aufzuwärmen. Nach der Dusche sollte man sich gründlich abtrocknen, da die Wassertropfen auf der Haut das Schwitzen verzögern.
  • Langsam steigern: Die meisten Saunen bieten Bänke auf verschiedenen Höhen. Da die Hitze von rund 70 bis 100 Grad Celsius nach oben steigt, sollten sich Anfänger zunächst auf die unterste Bank setzen. Je acht Minuten in zwei Saunagängen bieten sich für Anfänger an, später kann man dies erhöhen – maximal drei Saunagänge zu jeweils 15 Minuten stellen allerdings das Maximum dar. Wer zudem das erste Mal sauniert, sollte die 100 Grad Celsius Saunen meiden, da der Körper diese Belastung noch nicht gewohnt ist – ein Kreislaufkollaps kann dann drohen! Allgemein gilt: sobald man sich unwohl fühlt, sollte man die Sauna langsam aber direkt verlassen!
  • Abkühlung? Ja bitte! Nach einem Saunagang sollte man den Körper ausreichend abkühlen, damit das künstliche Fieber endet. Im Tauchbecken oder unter der kalten Dusche lässt sich die Körpertemperatur regulieren und die Blutgefäße verengen sich wieder. Danach wird es Zeit für die Ruhephase.
  • Bitte Ruhe: Die Ruhepausen zwischen den Saunagängen sind wichtig - 15 bis 30 Minuten sollte man sich und seinem Körper schon gönnen. In der Ruhepause sollten die Füße warm gehalten werden und man sollte nicht frieren. Zum Ausruhen und Entspannen eignet sich am besten Liegen, über denen leichte Heizlampen installiert sind. Keinesfalls sollte man zu lange im Freien dabei verweilen.
  • Viel trinken: Beim Schwitzen verliert der Körper bis zu 1,5L Flüssigkeit und benötigt demzufolge nach der Sauna einen Ausgleich. Es bieten sich Mineralwasser mit hohem Magnesium- und Kaliumgehalt, aber auch Kräuter- und Früchtetees an. Verzichten sollte man auf zuckerhaltige Fruchtsäfte und Bier.

So gesundheitsfördernd das Schwitzen auch ist – nicht jeder sollte es tun! Alle Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten vor einem Saunabesuch mit ihrem Arzt sprechen und Herzinfarkt-Betroffene dürfen 3 Monate nach dem Infarkt auf keinen Fall in die Sauna! Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte das Eisbad nach dem Saunagang meiden.

Kündigt sich eine Erkältung an, ist Saunieren leider auch passé, da das Immunsystem mit der Abwehr der Erreger beschäftigt ist und keine zusätzliche Belastung gebrauchen kann. Für Schwangere ist der Saunabesuch jedoch durchaus zu empfehlen, da er keine negativen Auswirkungen auf sie hat. Vielmehr können durch die entspannende Wirkung auf die Muskulatur typische Schwangerschaftsbeschwerden vermindert werden.

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