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Was unterscheidet eigentlich ein Triathlonrad von einem Rennrad? Ich kläre euch auf und verrate, wie ihr das optimale Triathlonrad findet.

Knapp 10.000 EUR kostet das Triathlonrad von Jan Frodeno, mit dem er 2016 den Ironman Hawaii gewann - Sonderausstattung nicht mit eingerechnet. Für Einsteiger und selbst Fortgeschrittene reichen in der Regel deutlich günstigere Räder. Wenn ihr auf folgende Aspekte achtet, werdet ihr auch mit preiswerten Modellen viel Freude haben und gute Leistungen erzielen.

Das perfekte Rad für alle Anforderungen gibt es nicht: Jeder Körper ist anders und jedes Rennen hat ein einzigartiges Terrain. Was nützt euch eine schnittige Rennmaschine, wenn ihr beim Fahren Rückenschmerzen bekommt oder die Strecke enge Kurven und steile Anstiege hat? Testet daher das Rad ausgiebig, bevor ihr euch entscheidet. Beide Radtypen haben ihre Besonderheiten und sind kaum zu vergleichen. Das wird besonders bei der Geometrie deutlich.

Das Triathlonrad ist besonders aerodynamisch gebaut, da das Windschattenfahren beim Triathlon in der Regel verboten ist. Es hat einen steileren Sitzwinkel. So befindet sich der Athlet mehr über dem Tretlager als dahinter, was die Oberschenkel­muskulatur für das spätere Laufen entlastet. Das Vorderrohr ist tiefer als beim Rennrad, um eine besonders aerodynamische Körperhaltung zu erreichen. Beim Aerolenker des Triathlonrads liegt der Fahrer stärker vorgebeugt als bei einem klassischen Rennradlenker. Und Scheibenräder oder Trispokes machen das Rad windschnittig.

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Richtige Sitzposition

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Rennrad

Das Rennrad.


Das Rennrad hingegen hat einen ausgeglichenen Schwerpunkt für unterschiedliche Verhältnisse, während das Triathlonbike mit dem nach vorne verlagerten Schwerpunkt in Kurven oder am Berg schwieriger zu fahren ist. Auf geraden Strecken hat es dafür Vortele.


Rennrad umrüsten.


Das perfekte Rad für alle Anforderungen gibt es nicht. Testet daher das Rad ausgiebig, bevor ihr euch entscheidet. Und auch wenn viele Vorteile für die Triathlon-Variante sprechen: Besonders Einsteiger können zu Beginn durchaus ihr Rennrad nutzen. Ich verrate euch, wie ihr euer Rennrad ganz einfach zu einem Triathlonrad umrüsten könnt.

Aerolenker

Triathlonrad selbst gemacht.


Der Fokus liegt beim Umrüsten v. a. auf dem Lenker. Mit einem Aerolenker-Aufsatz kommt man der gebeugten Sitzposition auf einem Triathlonrad sehr nah. Die Aufsätze kann man mit wenigen Schrauben an die gängigsten Lenker montieren. Die Preisspanne liegt dabei zwischen 20 und einigen Hundert Euro. Teure Modelle sind vor allem leichter und bieten mehr Einstellmöglichkeiten. Anfangs reicht aus meiner Sicht auch eine günstigere Variante, solange Sie bequem darauf fahren können. Achtet nach dem Umbau darauf, den Sattel anzupassen: Für eine aerodynamische Sitzposition sollte er sich höher und weiter vorne befinden, möglichst über dem Tretlager.

Bei den meisten Triathlonrennen ist das Fahren im Windschatten verboten. Wer den Mindestabstand von 12 Metern zum Vorderrad eines anderen Fahrers missachtet, kann eine Zeitstrafe erhalten. Umso wichtiger ist die eigene Aerodynamik: Neben dem Rahmen und den passenden Laufrädern ist die richtige Sitzposition auf dem Triathlon- oder Rennrad entscheidend. So bietet man dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche. Verzichtet bei der richtigen Sitzposition auf besonders extreme Positionen, z. B. wenn ihr euch stärker vorbeugt. Diese können zwar windschnittiger sein, belasten allerdings die Oberschenkel-, Nacken- und Rückenmuskulatur sehr. Insbesondere beim Umstieg auf die Laufstrecke ist das ein klarer Nachteil, weil dadurch die Schrittlänge am Anfang des Rennens kleiner ist. Lest hier, wie ihr die richtige Haltung findet und wie ein professionelles Bikefitting helfen kann: > Kraftübertragung beim Radfahren: Die optimale Sitzposition auf dem Rennrad.

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