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UV-Index - Definition.

Laut Weltgesundheitsorganisation ist der UV-Index ein Maß für die Intensität der UV-Strahlung. Die Werte des Index beginnen bei 0 und sind nach oben hin offen. Je höher der UV-Index, desto größer ist die Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen.
Der UV-Index dient als Informationsquelle, um das eigene Verhalten im Hinblick auf die jeweilige Sonnenstrahlung anzupassen. Ziel sollte sein, gesundheitsschädliche Auswirkungen durch das Sonnenlicht zu vermeiden.

Menschen brauchen Sonne.

Sie ist für viele Stoffwechselvorgänge notwendig, fördert den Knochen­aufbau und schützt vor Infektionen. Sie ist wichtig für die Psyche und manchmal einfach nur gut zum Wohlfühlen. Und nach wie vor gilt ein sonnengebräunter Körper als schick. Aber in unseren aufgeklärten Zeiten weiß man längst um die Gefahr, die darin liegt: Zu ausgiebiges Aalen unter sommerlichem Himmel führt zu Sonnenbrand, Falten und Hautkrebs. Aber wissen Sie, ab welcher Sonnenintensität welche Schutz­maßnahmen erforderlich sind? Das verrät Ihnen der UV-Index.

UV-Index Sonne

UV-Index - Deutschland.

Je nachdem wo man sich auf der Welt befindet, erreicht der UV-Index ganz unterschiedliche Werte. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) liegt der UV-Index je nach Jahreszeit bei uns in Deutschland zwischen 0 und 8, in den Alpen sind aber auch Werte von 9 bis 10 möglich. Der höchste jemals registrierte Wert liegt bei 43 und wurde im Jahr 2003 in den Anden gemessen. Diverse Wetterdienste liefern Informationen zum aktuellen UV-Index in Deutschland und weltweit.

Wenn Sie einen Urlaub außerhalb von Deutschland planen, sollten Sie sich rechtzeitig informieren, welche Schutzmaßnahmen an Ihrem Reiseziel empfehlenswert sind.

UV-Index - Skala.

  • UV-Index 0 bis 2.

    Bei einem UV-Index zwischen 0 und 2 ist die Belastung durch die Sonne niedrig und Sie können sich problemlos ohne zusätzlichen Schutz im Freien aufhalten.

  • UV-Index 3 bis 7.

    Werte zwischen 3 und 5 bzw. zwischen 6 und 7 stellen eine mittlere bzw. hohe Belastung dar. Zusätzlicher Schutz ist in jeden Fall notwendig, greifen Sie daher auf Sonnenbrille, Oberbekleidung, Kopfbedeckung und Sonnencreme zurück. Bei einer hohen Belastung sollten Sie sich mittags im Schatten aufhalten.

  • UV-Index 8 bis 11 und höher.

    Ein UV-Index zwischen 8 und 10 bedeutet eine hohe Strahlenbelastung, Werte ab 11 sind extrem hoch. Entsprechende Vorkehrungen sind zwingend erforderlich, wenn Sie Ihre Gesundheit nicht gefährden wollen. Sonnenbrille, Oberbekleidung, Kopfbedeckung und Sonnencreme sind ein Muss. Halten Sie sich wenn möglich nur im Schatten auf, zur Mittagszeit sollten Sie nicht im Freien unterwegs sein.

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Sonnenbaden - Das sollten Sie beachten.

  • Sonnenbrand erhöht insbesondere für Kinder das Hautkrebsrisiko. Kleinkinder sollten Sie mit hochwirksamer Sonnencreme und außerdem mit Hut und T-Shirt schützen. Babys dürfen nicht in die pralle Sonne.
  • Die Haut nur nach und nach an die Sonne gewöhnen. Menschen mit empfindlicher Haut sollten - auch eingecremt - spätestens nach 15 Minuten Sonnenbaden eine längere Pause im Schatten einlegen. Besonders Gesicht, Hals, Handrücken und Ohren schützen.
  • Von einer Sonnenallergie sind etwa 2,3 Millionen Bundesbürger betroffen. Die Allergie mit roten Flecken und Bläschen tritt nach intensiven Sonnenbädern auf. Ihre Symptome lassen sich am besten vermeiden, indem man sich im Schatten aufhält oder durch entsprechende Kleidung gut vor der Sonne schützt.
  • Pralle Mittagssonne meiden und die Zeit von 11 bis 15 Uhr immer im Schatten verbringen.
  • Sonnenschutzlotion eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auftragen. Erst dann wirkt sie optimal. Nach Baden und Abtrocknen erneut eincremen.
  • Die unangenehme und stark juckende "Mallorca-Akne" entsteht, wenn bei einem Sonnenbad Emulgatoren (Stoffe, die Cremes stabilisieren) oder bestimmte Fette aus Kosmetika auf der Haut mit UV-Strahlung zusammentreffen. Pflegemittel und Sonnencreme müssen deshalb auf Inhaltsstoffe und Haltbarkeitsdatum überprüft werden.
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