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Wer rastet, der rostet - das gilt auch für Ihr Fahrrad. Bevor Sie nach einer lan­gen Winter­pause Ihre erste Tour unter­neh­men, sollten Sie Ihr Rad gründlich durch­che­cken.

Damit Ihnen nicht gleich wieder die Luft ausgeht.

Wenn es wärmer und trockener wird, kann auch endlich das Fahr­rad aus dem Keller oder der Garage geholt werden. Bevor Sie sich aber auf Ihr Bike schwin­­gen, sollten Sie erst mal seine Ver­kehrs­tüchtig­keit prüfen. Denn funk­tioniert etwas nicht richtig, stört das nicht nur Ihr Fahrvergnügen, sondern kann auch richtig gefährlich wer­den.

Je nachdem, wo Ihr Rad den Winter über stand, müssen hier und dort klei­ne­re Mängel behoben werden. Oft genügt es, etwas Luft in die Reifen zu pumpen und die Kette zu ölen. Wenn das Fahrrad aber längere Zeit Wind und Wetter aus­gesetzt war, werden even­tuell grö­ße­re Reparaturen fällig.

Die meisten Fahrradhändler bieten Fahr­­radchecks für rund 50 EUR an. Anfallende Reparaturen sind da aber noch nicht mit drin. Des­halb lohnt es sich, den Check so weit es geht selbst zu über­neh­men. Wir geben Ihnen Tipps, worauf Sie achten müssen.

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... und dann ist es plötzlich weg. Auch wenn der Ärger darüber groß sein mag, mit der rich­ti­gen Versicherung können Sie sich wenigstens vor den finanziellen Folgen schützen.

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Das brauchen Sie für ein verkehrssicheres Fahrrad:

  • Inbusschlüssel
  • Kettenöl
  • Schlitz- und Kreuzschraubenzieher
  • Kombizange
  • Entroster
  • Lack für den Rahmen (bei Rost)
  • Luftpumpe
  • Reinigungsmittel
  • Fusselfreie Lappen
  • Spray für das Fahrradschloss

Ein verkehrssicheres Fahrrad - auf diese 10 Punkte kommt es an:

  • 1. Putzen

    Vor dem technischen Check heißt es erst einmal: Putzen! Denn nur so kön­nen Sie sehen, ob sich vielleicht an der einen oder anderen Stelle Rost gebildet hat. Hart­nä­ckigen Schmutz entfernen Sie am besten mit Wasser und Schwamm.

  • 2. Reifen und Reifendruck

    Das Reifenprofil sollte nicht abge­fah­ren sein. Sind Risse oder spröde Stel­len zu sehen, muss der Mantel ge­wech­selt werden. Das Gleiche gilt auch, wenn der Rei­fen nach dem Aufpumpen trotz­dem schlapp bleibt. War das Fahrrad längere Zeit unge­nutzt, sinkt der Reifendruck. Bevor es los­geht, sollten Sie ihn sicher­heits­­­hal­ber prüfen. Richten Sie sich nach der Empfehlung auf dem Rei­fen­man­tel.

  • 3. Fahrradkette

    Ist die Kette frei von Schmutz und Rost? Ist sie verrostet, sollte sie aus­ge­tauscht werden. Um Rost zu ver­mei­den und die Haltbarkeit der Fahr­radkette zu erhöhen, besprühen Sie sie regel­mäßig mit Kettenöl.

  • 4. Bremsen

    Laut Vorschrift muss jedes Fahrrad 2 voneinander unabhängige Bremsen be­sit­zen. Deren Funk­tionsfähigkeit ist lebenswichtig und muss stets über­prüft wer­den. Falls die Bremsen nicht mehr richtig greifen, kommen Sie um eine Repa­ra­tur nicht herum - am besten, Sie lassen das einen Fach­mann machen.

  • 5. Beleuchtung und Reflektoren

    Funktionieren Front- sowie Rück­schein­werfer? Sind alle Reflektoren vorhanden (vorne 1 weißer, hinten 1 roter, 2 Speichenreflektoren pro Rad)? Fahrrad­be­leuch­tung und Ref­lektoren sind nach Straßen­ver­kehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) vorge­schrieben und für Ihre Sicher­heit un­­ver­zicht­bar.

    Sollte das Licht nicht funktionieren, ist vielleicht eine defekte Glühbirne der Grund. Es kann aber auch sein, dass der Stromfluss gestört ist. Eine Birne können Sie schnell selbst aus­tau­­schen. Beim Kabel können Sie prü­fen, ob es richtig ange­schlossen ist. Ist dies der Fall und das Licht funk­tio­niert trotzdem nicht, ist das Ka­bel wahrscheinlich gerissen und muss ausge­tauscht werden.

  • 6. Klingel

    Laut Gesetzgeber muss jedes Fahr­rad über eine helltönende Klingel verfü­gen. Testen Sie deshalb, ob sie noch einsatzbereit ist. Sollte dies nicht der Fall sein, tauschen Sie sie gegen eine neue aus.

  • 7. Gangschaltung

    Lassen sich die Gänge auch nach der Winterpause noch leicht und prob­lem­los schal­ten? Even­tuell müssen die Schaltzüge eingefettet oder aus­ge­tauscht wer­den. Am besten, Sie wenden sich dazu an einen Fahr­rad­laden.

  • 8. Rahmen, Lenker und Sattel

    Achten Sie auf rostige Stellen am Rahmen. Leichte Flecken können entfernt und mit Grun­die­rung sowie Lack erneuert werden. Bei starker Verrostung sollten Sie einen Fach­mann zurate ziehen, der die Ver­kehrs­­tauglichkeit über­prüfen kann.

    Sitzen Lenker, Sattel und Schrauben fest? Der Lenker sollte nicht zu viel Spiel haben und regelmäßig auf Er­mü­dungsrisse geprüft werden. Der Sattel muss fest sitzen und notfalls nachgeschraubt werden.

  • 9. Fahrradhelm

    Bevor Sie losradeln, werfen Sie auch einen Blick auf Ihren Fahrradhelm! Er hat eine begrenzte Haltbarkeit. Gibt es keine Angaben vom Her­stel­ler, er­setzen Sie ihn nach spätestens 5 Jah­ren. Hatten Sie allerdings einen Un­fall mit dem Helm, müs­sen Sie ihn sofort austauschen. Auch dann, wenn keine sichtbaren Risse oder Be­schä­­di­gungen zu entdecken sind.

  • 10. Fahrradschloss

    Behandeln Sie Ihr Fahrradschloss re­gelmäßig mit einem Pflegespray. So lässt es sich jederzeit ganz einfach öffnen und schließen.

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Nicht vergessen: Fahrrad gegen Diebstahl absi­chern.

Mit dem Fahrradcheck können Sie Ihr Rad fit für den Straßenverkehr ma­chen. Vor Diebstahl schützen Sie es damit aber nicht. Bei der NÜRNBERGER können Sie das ganz einfach innerhalb der Hausratversi­che­rung tun. Der Fahr­rad­Schutz greift bei Fahrrad­diebstahl im Freien und un­terwegs - ohne zeit­liche Ein­schrän­kung. Im Scha­den­fall erhalten Sie die Kosten für die Neube­schaffung des Fahrrads, entspre­chend der von Ihnen vereinbarten Entschä­di­gungssumme.

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