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Das richtige Schwimmen bereitet vielen Triathleten Schwierigkeiten. Die größte Herausforderung ist für mich nicht die Technik - sondern die Atmung.

Selbst die besten Schwimmer haben keine Kiemen: Sie müssen zum Atmen den Kopf aus dem Wasser nehmen. Leider bedeutet jede Drehung des Kopfes einen größeren Wasserwiderstand. Falsche Atemtechniken und Ausweichbewegungen verstärken diesen Effekt. Natürlich könnt ihr versuchen, den Widerstand durch mehr Krafteinsatz zu kompensieren. Allerdings steigt der Aufwand mit der Geschwindigkeit. Ihr benötigt dreimal so viel Kraft, um doppelt so schnell zu schwimmen. Schneller zum Ziel kommt ihr, wenn ihr eure Atmung beim Kraulen überprüft und konsequent trainiert.

Über Sprintdistanzen vermeiden Topsportler jeden überflüssigen Atemzug und halten für eine bessere Wasserlage den Kopf unter Wasser. Beim Triathlon sind die Schwimmstrecken jedoch deutlich länger und eine gute Sauerstoffversorgung ein Muss. Ob Sie alle 2, 3 oder 12 Schwimmzüge Luft holen, variiert je nach persönlicher Vorliebe und Geschwindigkeit. Unabhängig davon solltet ihr bei der Kraulatmung auf folgende Dinge achten:

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Die richtige Atemtechnik bei der Kraulatmung.

Kraulatmung Kopf seitlich

Die Kopfbewegung.


  • Bewegt den Kopf seitlich knapp über der Wasserlinien, ein Glas der Schwimmbrille darf im Wasser bleiben.
  • Schaut nicht nach oben oder hinten für einen möglichst geringen Wasserwiderstand.
  • Trainiert beide Seiten gleichmäßig. Eine einseitige Atmung beim Kraulen kann zu Verspannungen im Nacken und Schulterbereich führen.

Kraulatmung gleichmäßig

Die Atmung.


  • Atmet gleichmäßig durch den Mund ein. Wenn der Daumen des Zugarmes den Oberschenkel berührt, sollte das Einatmen abgeschlossen sein.
  • Atmet unter Wasser ebenso gleichmäßig durch Nase und Mund aus. Vermeidet Pressatmung und Luftanhalten.
  • Achtet auch beim Atmen auf den richtigen Bewegungsablauf. Unnötige Ausweichbewegungen beim Beinschlag oder dem Armzug kosten viel Kraft.

Schon gewusst?


Je seltener man atmet, desto ruhiger gleitet der Körper durchs Wasser. Besonders im Wettkampf könnt ihr die Atmung nach Bedarf ändern und beispielsweise bei oder nach einem Zwischensprint die Atemfrequenz erhöhen, um den fehlenden Sauerstoff auszugleichen.

Die Bedingungen bei einem Triathlon sind nicht mit denen im Schwimmbad zu vergleichen. Zwischen den anderen Athleten kann man leicht die Orientierung verlieren, Wasser schlucken und vom antrainierten Rhythmus abweichen. Die wichtigste Regel im Wettkampf lautet daher: Ruhe bewahren! Denn normalerweise braucht man weniger Luft, als man vielleicht denkt.

Wir atmen auch an Land relativ flach und nutzen unser Lungenvolumen selten aus: In der Regel kommen wir 20 bis 30 Sekunden mit einem Atemzug aus. Das ist viel Zeit. Atemnot entsteht eher dann, wenn man nicht richtig ausatmet und zu viel Luft in der Lunge behält.

Trainiert zu Beginn lange Zug- und Gleitphasen, die euch viel Zeit zum Atmen lassen. Steigert das Tempo entsprechend und entwickelt ein Gefühl dafür, wie viel Sauerstoff euer Körper wirklich benötigt. Für den Wettkampf könnt ihr auch Extremsituationen im Schwimmbad üben. Ungewolltes Wasser im Mund spuckt ihr beim Ausatmen einfach wieder aus. Wenn ihr euch verschluckt, könnt ihr mit etwas Übung auch unter Wasser husten und dennoch weiterschwimmen. Das Training wird sich lohnen. Mit ausreichend Übung vermeidet ihr Atemnot oder gar Panikattacken - und könnt eure Schwimmleistung deutlich steigern.

Wenn ihr dennoch in Atemnot kommt, kann ein kurzzeitiger Wechsel der Schwimmtechnik helfen. Jeder Stil hat dabei eigene Vor- und Nachteile.

Mein Tipp: Wenn ihr vor dem Wettkampf eine Leistungsdiagnostik macht, dann könnt ihr eure körperlichen Grenzen besser einschätzen. Die Zusatzversicherung inForm übernimmt hierfür die Kosten. Erfahrt jetzt mehr.

Kraulatmung Fehler
Bei Atemnot und Verschlucken unbedingt Ruhe bewahren.

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