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Warum Augentraining?

Das Augentraining stärkt die Muskeln, wie z. B. den Ziliarmuskel. Er ist einer der aktiven Muskeln für das Scharf­stellen der Linse. Doch permanente Überlastung und auch Stress schwä­chen ihn. Bei Kurzsichtig­keit wird er überspannt, bei Weitsichtigkeit ist er nicht richtig angespannt. Von Natur aus verfügt das Auge über eine sehr leistungs­­fähige Muskulatur. Diese fokussiert ständig die Linse, ohne dass uns das bewusst wird. Und: In den meisten Situationen stellt das menschl­iche Auge viele digitale Kameras in den Schatten. Denn das ständige Scharf­stellen der Linse auf unsere Umgebung erfolgt rasend schnell. Optiker spre­chen von der Akkommodation des Auges, der natürlichen Anpassung durch die Muskulatur. Jedoch sind unsere Augen nicht dafür gemacht, stundenlang auf einen Computer­monitor zu starren. Heute sind sich Fach­leute einig: Langes Arbeiten am Bildschirm erhöht das Risiko für Kurzsichtigkeit.

Diese 10 Übungen können Ihre Sehkraft verbessern.

  • Blinzeln

    Regelmäßiges Blinzeln benetzt Ihre Augen mit einer dünnen Schicht aus Tränenflüssigkeit. Das verhindert das Austrocknen, Ihre Augen ermüden weniger schnell.

  • In die Ferne schauen

    Schauen Sie für 1 Minute aus dem Fenster in die Ferne. Betrachten Sie dort Häuser und Bäume. Sie merken dann, wie sich Ihre Augen wieder komplett scharf stellen.

  • Augen schließen

    Das bewusste Schließen Ihrer Augen entspannt den gesamten Sehapparat. Gleichzeitig dient es dazu, alle Ihre Sinne wieder zu sammeln und zu erfrischen.

  • Daumen fixieren

    Schulen Sie Ihr peripheres Seh­vermögen: Fokussieren Sie Ihren Daumen und gehen Sie durch den Raum oder einen langen Flur. Wenden Sie nicht den Blick vom Daumen. Achten Sie dabei auf Objekte am Rand Ihres Sichtfelds und zählen Sie diese.

  • Nah-Fern-Wechsel

    Blicken Sie wieder aus dem Fenster. Fokussieren Sie dabei abwechselnd einen nahen Punkt, z. B. am Fenster, und einen weiter entfernten Punkt. So trainieren Sie die Anpassung (Akkommodation) Ihrer Linsen.

  • Akupressur

    Drücken Sie mit Ihren Fingern leicht rund ums Auge, das entspannt Ihre gesamte Gesichts­muskulatur.

  • Augenlabyrinth

    Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf: Zeichnen Sie erst mit verschie­den­farbigen Stiften verschlungene Linien kreuz und quer über ein Blatt Papier. Dann folgen Sie diesen Linien mit Ihrem Blick - ohne das Blatt oder Ihren Kopf zu bewegen! So stärken Sie die Beweglichkeit Ihrer Augenmuskeln.

  • "Acht-samer" Augenblick

    Stellen Sie sich vor, Ihr Blick sei ein Pinsel. Malen Sie nun mit Ihrem Blick in Augenhöhe eine liegende Acht in die Luft. So kräftigen Sie mehrere Augenmuskeln.

  • Worte fixieren

    "Lauftraining" für den Ziliarmuskel: Fokussieren Sie ein Wort in einiger Entfernung - z. B. auf einem Buch­rücken oder Wandposter. Nähern Sie sich dann etwas diesem Wort und fokussieren Sie es erneut. Nun gehen Sie einige Schritte rückwärts und fokussieren Sie es wieder.

  • Apps

    Klar, der stundenlange Blick auf Ihr Smartphone lässt Ihr Auge oft er­müden. Jedoch bieten einige Apps spielerische Ergänzungen zu Ihrem "Offline-Augentraining". Probieren Sie es einfach mal aus, aber heben Sie dann bald wieder Ihren Blick auch in die Ferne.

Fokus auf die Ursachen - hilfreiche Maßnahmen für Ihren Alltag.

Keine Frage, regelmäßiges Augen­training kann Ihnen helfen, den Ziliar­muskel zu stärken und Ihre Sehkraft zu verbessern. Doch damit nicht genug: Ist Ihnen bewusst, dass Sie in Ihrer Umge­bung viele Faktoren zur Vermei­dung von Augenermüdung und Muskel­er­schlaffung selbst beeinflussen können? Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Arbeit am Bildschirm tun können.

So schonen Sie ergonomisch die Augen bei der Arbeit am Bildschirm.

  • Achten Sie auf den idealen Abstand Ihrer Augen zum Bildschirm. Optimal sind 50 bis 60 cm.
  • Der Bildschirm sollte entspiegelt sein.
  • Rücken Sie Ihren Arbeitsplatz ins rechte Licht: Am besten für Ihre Augen ist Tageslicht, sonst hilft Kunstlicht (400 - 600 Lux). Weißes Licht fördert Ihre Produktivität, wärmeres Licht wirkt entspannend. Farbiges Licht sollten Sie vermeiden.
  • Nutzen Sie die sogenannten Blaufilter-Programme für PC, Smartphone und Tablet: Diese ändern vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang die Farb­darstellung auf dem Bildschirm. Das erleichtert Ihnen das Sehen.

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