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"Bist Du etwa schwerhörig?", lautet eine Frage, die meistens ironisch und im übertragenen Sinne gemeint ist. Doch was ist zu tun, wenn aus der Floskel eine ernsthafte Vermutung wird? Welche Anzeichen gibt es, dass Sie einen Hörtest beim Arzt oder Hörgeräte-Akustiker vornehmen lassen sollten?

Eine beginnende Schwerhörigkeit kündigt sich nicht immer durch klare und eindeutige Symptome an, wie es zum Beispiel bei einem Hörsturz oder Verletzungen am Trommel­fell der Fall ist. In solchen akuten Fällen ist der Gang zum Arzt unvermeidlich und selbst­verständlich. Oft handelt es sich beim nachlassenden Hör­ver­mögen jedoch um einen schleichenden Prozess, den die Betroffenen selbst nicht wahrnehmen. Denn die Beein­träch­tigung des Hör­ver­mögens stellt zunächst keine Belastung dar, ist nicht mit Schmerzen oder anderen Be­schwerden verbunden. Zudem kann der Schein trügen: Kaum jemand würde bei einem jungen Menschen schon Schwerhörigkeit vermuten, weil er seine Lieblingsmusik gerne in besonders hoher Lautstärke hört.

Uns steht also keine genormte Skala zur Verfügung, nach der wir selbst beur­­teilen könnten, ab wann wir außerhalb der Norm liegen. Es ist relativ einfach zu erkennen, ob eine Brille als Sehhilfe nötig ist. Doch ab wann das Gehör möglicher­weise die Unterstützung einer Hörhilfe benötigt, zeigt sich zunächst nicht so eindeutig.

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Hörtest bei einem älteren Mann

Gut zu wissen.


Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Arzt stellen sicher, Hörprobleme oder Hörschäden frühzeitig zu erkennen. Mit der Zusatzversicherung "Hören und Sehen" der NÜRNBERGER sind Sie im Fall der Fälle auf der sicheren Seite: Die günstigen Versicherungs­konditionen helfen Ihnen schon ab 9,12 EUR pro Monat dabei, wieder richtig gut zu hören.

Tatsächlich ist die Hypakusis, wie Mediziner das eingeschränkte Hörvermögen nennen, eine ernst zu nehmende Erkrankung, die umso besser therapierbar ist, je früher sie erkannt wird. Bleibt die Frage: Welche Anzeichen gibt es, die einen profes­sionellen Hörtest ratsam erscheinen lassen? Mehr noch: Die Ursachen einer Schwerhörigkeit können vielfältig sein. Sie ist entweder schon so weit fort­geschritten, dass sie ein eigenes, chronisches Krankheitsbild darstellt. Oder der Rückgang des Hörvermögens ist das Symptom einer anderen Erkrankung im Körper.

Speziell die altersbedingte Schwer­hörigkeit wird gerne verharmlost, sozusagen als naturgegebene Verschleiß­erscheinung. Doch nach­lassende Hörkraft ist mit Ein­schränkungen verbunden. Betroffene ziehen sich gerne zurück und vermei­den Situationen, in denen ihre Schwer­hörigkeit auffallen könnte. Damit ist das schrittweise Hinein­gleiten in weitere Beschwerden fast vorprogrammiert. Denn zum Leidens­druck der Schwerhörigkeit gesellt sich das Empfinden nachlassender Lebensqualität und Lebens­freude. Zudem geht die Altersschwerhörig­keit, fachsprachlich auch Presbya­kusis genannt, oft mit einer Überem­pfindlichkeit gegen bestimmte Geräusche einher: Nicht selten leiden ältere Menschen mit Schwer­hörigkeit gleichzeitig an Tinnitus.

Hinweise auf eine mögliche Schwerhörigkeit.

  • Zu Hause


    • Es kommt häufiger vor, dass Sie alltägliche Geräusche zu Hause über­hören, zum Beispiel den Wecker, die Türklingel oder die Signal­töne von Haushalts­geräten.
    • Sie haben bereits Beschwerden erhalten, denn Ihr Fernseh­gerät oder Radio ist auf eine sehr hohe Laut­stärke eingestellt. Sie selbst empfinden die Laut­stärke aber als ange­messen und normal.
    • Leisere Töne, wie zum Beispiel die Betriebs­geräusche von Haushalts­geräten, das Ticken von Uhrzeigern oder das Geräusch von laufendem Wasser, nehmen Sie fast gar nicht mehr wahr. Auch dann nicht, wenn ansonsten rund­herum Stille herrscht.

  • Unterwegs


    • Im Straßenverkehr hören Sie langsam fahrende Fahrzeuge nur schlecht oder fast gar nicht mehr.
    • In Restaurants oder generell in belebten Umgebungen fällt es Ihnen zusehends schwer, einem Tischgespräch zu folgen.

  • Im Gespräch


    • Sie bitten Gesprächsteilnehmer immer öfter, dass man bitte lauter und deutlicher sprechen möge.
    • Andere Menschen haben bereits mehr als einmal mit Ihnen über ihre Vermutung gesprochen, dass Sie schwerhörig sein könnten.
    • Sie haben das Gefühl, sich bei Gesprächen mit anderen sehr stark konzentrieren zu müssen, um das Gesprochene richtig zu verstehen.
    • Vielleicht hat es sogar schon mehr als einmal Streit gegeben, in der Familie oder unter Freunden, weil Sie etwas falsch oder gar nicht verstanden haben.
    • Immer häufiger beenden Gesprächs­partner ihre Worte Ihnen gegenüber mit der Vergewisserung, ob Sie denn auch alles verstanden haben? Oder wiederholen ihre Worte demonstrativ und dann meistens auch deutlich lauter und langsamer als vorher.
    • In die gut gemeinten Ratschläge von Ihnen nahestehenden Personen, sich einem Hörtest zu unterziehen, mischen sich Vorwürfe. Es häufen sich also Beschwerden in Ihre Richtung, dahingehend noch nichts unternommen zu haben.
    • Sie selbst betonen immer häufiger, dass Sie "ja nicht schwerhörig sind". Und immer häufiger kommt es dann vor, dass man Ihnen nun das Gegenteil beweisen möchte.

Sollte einer oder mehrere der genannten Punkte auf Sie zutreffen, könnte es sein, dass Ihr Hörver­mögen nach­gelassen hat und Sie ein Hör­gerät benötigen. Sprechen Sie in diesem Fall unbedingt mit Ihrem HNO-Arzt.

Streit über Hörprobleme muss nicht sein, denn das ist anstrengend für alle Beteiligten. Die eigene Schwer­hörigkeit ist auch für andere eine Herausforderung. Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Beziehungen unter Ihrer möglichen Hörschwäche leiden: Ein Hörtest bringt Ihnen endgültige Gewissheit.

Menschen mit Hörschwäche, die sich standhaft dieser Diagnose verweigern, empfinden das Verhalten ihrer Mit­menschen oft als wenig einfühlsam. Aber: Wer naheliegende Hilfestellun­gen, wie zum Beispiel ein Hörgerät, nicht in Anspruch nimmt, darf kaum auf das Verständnis der Mitbetroffe­nen hoffen. Denn unser Sozialleben kennt eine still­schweigende Verein­barung: Wer sich selbst hilft, dem wird geholfen. Ein professioneller Hörtest kostet nichts, verschafft Gewissheit - und ist der richtige Schritt, um verfüg­bare Problem­lösungen in Anspruch zu nehmen.

Entlastung statt unnötige Panik: der Selbsttest.

  • Allgemeines

    Manchmal ist das Überhören von Signalen und Geräuschen auch eine Frage der Konzentration. Jeder Mensch erlebt es hin und wieder, in Gedanken versunken oder stark mit etwas beschäftigt zu sein. Dann auf Signale oder Zurufe nicht zu reagieren oder sich gegen Stör­geräusche unempfindlich zu machen, hat durchaus etwas Positives.

    Um abzuklären, ob es sich auch bei Ihnen eher um solche gelegentlichen Abwesenheiten vom hörbaren Geschehen handelt, können Sie einen nächsten Schritt unternehmen: den Selbsttest. Er ist allerdings nicht zu verwechseln mit einer Selbstdiagnose, denn davon ist grundsätzlich abzuraten. Es geht vielmehr um eine Vorent­scheidung, ob Sie sich einem profes­sionellen Hörtest unterziehen sollten - oder darauf verzichten können, weil Ihr Hörvermögen als normal zu bewerten ist.

  • Der Online-Selbsttest - einfach, unverbindlich, seriös.

    Im Internet gibt es zahlreiche Möglich­keiten, einen unverbindlichen Selbsttest zu Ihrem Hör­vermögen zu machen. Diese Angebote sind kein Ersatz für einen professionellen Test beim HNO-Arzt oder Spezialisten für Hör­geräte. Wir empfehlen Ihnen, ver­schiedene solcher Tests durchzuführen, um Zufalls­ergebnisse auszuschließen. Die Auswertung ist erfahrungsgemäß fair und seriös. Sie müssen also nicht befürchten, dass Sie nach Absolvieren eines solchen Selbsttests automatisch zum Hörgeräte-Akustiker geschickt werden. Die Hörgeräte-Branche hat nichts davon, am laufenden Band kostenlose Hörtests an kerngesunden Menschen vorzunehmen.

    Bei der Teilnahme an einem Online-Hörtest werden Sie feststellen, dass sich die Grundprinzipien dieser Tests sehr ähneln. Denn es geht nicht um unter­schiedliche Lautstärken. Im Vorder­grund steht das differenzierte Hören unter erschwerten Bedingungen. Daher werden Wörtern oder Zahlen Störge­räusche beigemischt. Einige sind so stark, dass sich das eigentliche Signal auch von überdurchschnittlich guten Ohren kaum noch herausfiltern lässt. Andere Geräusche entsprechen hingegen dem, was im Alltag als normale Geräuschkulisse gilt.

    Generell ist es nicht die Lautstärke allein, die unser Hörvermögen herausfordert. Der Aspekt der unterschiedlichen Frequenzen, also Tiefen oder Höhen eines Tones oder Geräusches, spielt eine ebenso große Rolle. Das gesprochene Wort bewegt sich in der Regel in einem Bereich von 500 bis 6.000 Hertz. Wenn das Hör­vermögen bereits eingeschränkt ist, macht sich das am ehesten im Frequenzbereich gesprochener Worte bemerkbar.

Ein professioneller Hörtest beim Arzt oder Hörgeräte-Akustiker zeigt entweder an, dass dringender Handlungsbedarf besteht - oder er gibt Entwarnung. Wer bereits erste Schwierigkeiten im Alltag erlebt, weil das Hörvermögen nachlässt, sollte die Chance ergreifen, mit einem Hörtest geeignete Therapien und Hilfe­stellungen in die Wege zu leiten. Mit der Zusatz­versicherung "Sehen und Hören" der NÜRNBERGER sind Sie dabei immer auf der sicheren Seite: Die günstigen Versicherungs­konditionen helfen Ihnen schon ab 9,12 EUR pro Monat dabei, wieder richtig gut zu hören.

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