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Nicht selten übertreiben wir das Bad in der Sonne und riskieren eine gerötete Haut. Neben den akuten Schmerzen kann ein Sonnenbrand aber auch gefährliche Langzeitfolgen haben. Mit diesen Tipps beugen Sie vor.

Mit der Sonne ist es ein bisschen so wie mit Schokolade: sie macht glücklich, zu viel davon schadet uns aber. Kein Grund jedoch komplett auf sie zu verzichten, denn schließlich hebt sie die Stimmung und versorgt uns mit dem wichtigen Vitamin D. Dafür reichen allerdings schon 10 Minuten in der Woche völlig aus. Wer trotzdem länger in der Sonne bleiben möchte, sollte sich ausreichend schützen. Denn nur so können Sie Sonnenbrand, Hautkrebs und einer vorzeitigen Hautalterung vorbeugen.

Sonnenschutz
Besonders für die zarte Baby- und Kinderhaut ist der Sonnenschutz wichtig.

Nach dem Winter sollten Sie Ihre Haut zunächst langsam an die Sonne gewöhnen und nicht zu lange in der Sonne bleiben. Meiden Sie dabei unbedingt die intensive Mittagssonne zwischen 11:00 und 15:00 Uhr. Außerdem sollten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz in Form von Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme achten. Bei letzterer ist die Verwendung des richtigen Lichtschutzfaktors (LSF) entscheidend, der davon abhängt, wie lang die Eigenschutzzeit der Haut ist - damit ist die Zeit gemeint, in der die Haut auch ohne Sonnenschutzmittel vor UV-Strahlen geschützt ist. Je nach Hauttyp variiert diese stark und liegt zwischen 3 Minuten für sehr helle und 90 Minuten für sehr dunkle Haut.

Doch ganz egal, welcher Hauttyp Sie sind, Ihre Sonnencreme sollte mindestens über LSF 25 verfügen, einen UVA- und UVB-Filter haben und wasserfest sein.

4 verschiedene Hauttypen - 4 verschiedene Schutzbedürfnisse.

  • Hauttyp 1: Extrem empfindliche Haut

    Fast keine Bräunung, auffallend helle Haut, Sommersprossen, blaue Augen, blonde oder rötliche Haare

    Eigenschutzzeit in der Sonne: 5-10 Minuten

  • Hauttyp 2: Empfindliche Haut

    Kaum Bräunung, blonde oder graue Haare, blaue oder grüne Augen

    Eigenschutzzeit in der Sonne: 10-20 Minuten

  • Hauttyp 3: Normal empfindliche Haut

    Normale Bräunung, dunkelblonde oder brünette Haare, graue/braune Augen

    Eigenschutzzeit in der Sonne: 20-30 Minuten

  • Hauttyp 4: Wenig empfindliche Haut

    Schnelle und deutliche Bräunung, dunkelbraune oder schwarze Haare, braune Augen

    Eigenschutzzeit in der Sonne: 40-50 Minuten

Zu spät? Hilfreiche Tipps bei Sonnenbrand.

  • Sofort aus der Sonne gehen, um die Symptome nicht noch zu verschlimmern.
  • Viel Wasser trinken, da der Haut durch den Sonnenbrand Flüssigkeit entzogen wird.
  • After-Sun-Produkte können den Sonnenbrand zwar nicht rückgängig machen, aber seine Symptome immerhin ein wenig mildern.
  • Die Haut muss ausreichend gekühlt werden: Kalte Dusche, kühle Wickel, Quark oder Gurkenscheiben helfen, die Schmerzen zu lindern.
  • Gegen die Schmerzen können entzündungshemmende Medikamente wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen helfen.

1. Grad: leichte Verbrennung.

Die Haut ist gereizt und gerötet. Juckreiz und leichte Schmerzen können dazukommen. Nach wenigen Tagen regeneriert sich die Haut wieder und der Schmerz lässt nach.

2. Grad: offensichtliche Verbrennungserscheinungen.

Die Rötung der Haut ist stärker und zeigt deutliche Verbrennungserscheinungen mit starken Schmerzen. Zusätzlich bilden sich Blasen auf der Haut. Es kann mehrere Tage bis Wochen dauern, bis sich die Haut wieder regeneriert. Leichter Schwindel und Kopfschmerzen sind häufige Begleiterscheinungen.

3. Grad: irreparable Verbrennungen mit Folgeschäden.

Die oberste Hautschicht löst sich ab und es kommt zu starken Schmerzen. Die Haut ist teilweise irreparabel geschädigt und es entstehen Narben, die ein Leben lang anhalten können. Der Körper ist in Alarmbereitschaft und reagiert mit Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost oder Erbrechen. Der 3. Grad ist gefährlich und kann nicht selbst behandelt werden. Wenn die Haut großflächig zerstört ist und sich weite Teile ablösen, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Dann ist meist auch eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erforderlich.

Bei diesen Anzeichen sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen:

  • Blasenbildung
  • Starke Rötung der Haut
  • Ablösen der obersten Hautschicht
  • Starke Schmerzen
  • Fieber
  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • Schüttelfrost
  • Übelkeit

Auch wenn die äußerlichen Anzeichen mehr oder weniger schnell verheilen, merkt sich unsere Haut jede einzelne Verbrennung. So können die UV-Strahlen die DNA unserer Hautzellen verändern. Kommt das häufiger vor, ist der Reparaturmechanismus unserer Haut irgendwann überfordert und kann die Schäden nicht mehr beheben. Die Folge können mutierte Zellen sein, die Tumore und verschiedene Formen von Hautkrebs hervorrufen.

Für diesen Fall können Sie vorsorgen. Mit einer Dread Disease Versicherung wie dem NÜRNBERGER ErnstfallSchutz sind teure Behandlungskosten gedeckt und Ihre Familie ist rundum abgesichert.

Bei Babys und Kleinkindern ist besondere Vorsicht geboten!


Besonders für zarte Baby- und Kinderhaut ist im Sommer ein guter Sonnenschutz sehr wichtig, da ihre Haut den natürlichen Schutz gegen die schädliche UV-Strahlung erst noch entwickeln muss. Kinder brauchen mindestens einen LSF von 30 - auch im Schatten. Außerdem sollten sie spezielle Sonnenschutzkleidung samt Hut mit Nackenschutz und Sonnenbrille tragen.

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