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Der Physiotherapeut ist gewissermaßen der beste Freund des Sportlers. Im Fokus steht die Verbesserung des Heilungsprozesses, beispielsweise mit Hilfe von Wärme- oder Kältebehandlungen, Bewegungstherapien oder Elektrotherapien. In der Physiotherapie geht es nicht nur um Symptome, sondern um Ursachen. Dysbalancen werden erkannt und behandelt. Kräftigungsübungen wie die beliebten "Stabiübungen" für Läufer stimmt der Physio ganz gezielt auf Sie ab. Dadurch lassen sich nicht nur vorhandene Verletzungen überwinden, sondern auch künftige vermeiden.

In den vergangenen Jahren hat Osteopathie als Therapie für Laufverletzungen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Galten früher einzelne Körperteile als Verursacher einer Verletzung, wird heute zunehmend der Mensch als Ganzes beurteilt. Genau für solch eine ganzheitliche Betrachtung steht die Osteopathie. Der Therapeut sieht und fühlt, wo sich im Körper Blockaden befinden, und löst sie sanft durch fachkundige Handgriffe.

Der Osteopath beschäftigt sich dabei vor allem mit Ihren Faszien, einem Netzwerk aus Bindegewebe, dem Sie als Läufer besondere Beachtung schenken sollten. Sind die Faszien verklebt, ist ein entspanntes, lockeres Laufen nicht möglich. Treten zum Beispiel nach dem Joggen Knieschmerzen auf, kann es durchaus an einer Verspannung im Rücken liegen. Alles hängt mit allem zusammen - eine Erkenntnis, mit der viele alternative Heilmethoden erfolgreich arbeiten. Übrigens ist die Osteopathie eine tolle Verletzungsprävention: Lassen Sie sich regelmäßig von Blockaden befreien und Sie können im wahrsten Sinne des Wortes total locker an den Start gehen.

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Laufen hat viel mit Balance und Rhythmus zu tun. Wenn alles stimmt, wir ganz im Einklang mit uns sind, dann läuft es richtig rund. Deshalb kann die Alternativmedizin zu einer optimalen Leistungsfähigkeit beitragen. So helfen etwa die Kräuter einer Phytotherapie bei der Regeneration, Schüssler-Salze oder der Extrakt aus Ackerschachtelhalm können Sehnen und Bänder stärken und Hydrotherapie löst Verspannungen. Homöopathische Arnica-Produkte können bei Muskelkater helfen, Düfte der Aromatherapie unterstützen die Fokussierung auf den Wettkampf.

Die 5 häufigsten Laufverletzungen:

  • Achillessehnen-Beschwerden

    Während sich weibliche Läufer häufig mit ihren Knien herumplagen, erwischt es Männer meist an den Achillessehnen (wie z. B. diese Studie zeigt). Vorsichtiges Dehnen von Waden und Sehnen kann im Anfangsstadium bereits helfen. In jedem Fall ist es gut, wenn Sie Ihren Laufstil und Ihre Laufschuhe gründlich überprüfen lassen.

  • Schienbeinkantensyndrom

    Die sogenannten "Shin Splints" (Schmerzen an der Schienbeinkante) haben ihr Gutes: Sie sind ein Warnsignal, dass Sie so nicht weitermachen sollten. Wenn Sie sich jetzt bremsen und auf Ursachensuche gehen, können Sie einen Ermüdungsbruch vermeiden.

  • Läuferknie

    Beim Läuferknie ist eine Sehnenplatte an der Außenseite des Knies gereizt. Die Ursache muss dabei aber gar nicht im Knie liegen. Es lohnt sich also, wenn Sie einen Fachmann auf den gesamten Bewegungsapparat schauen lassen.

  • Plantarfasziitis/Fersensporn

    Beide Verletzungen treten häufig gemeinsam auf. Ursächlich ist die Entzündung des Sehnenbereichs im Fußgewölbe bzw. eine knöcherne Zubildung in der Ferse. Dabei gilt vor allem: handeln Sie bereits bei den ersten Symptomen und nehmen Sie physiotherapeutische Hilfe in Anspruch.

  • Ermüdungsbrüche

    Hier steckt die Überlastung schon im Namen: Ein Ermüdungsbruch ist ein feiner Haarriss im Knochen, der durch starke Beanspruchung entstehen kann. Bei Läufern tritt er häufig im Mittelfußknochen oder Schienbein auf. Jetzt heißt es: unbedingt ruhig halten!

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