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Tipps gegen Erkältung.

Bei einer Erkältung handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege. Diese entsteht nicht durch die kalte Jahreszeit, sondern durch eine mangelnden Abhärtung des eigenen Immunsystems. Je nachdem, wo sich die Viren ausbreiten, können folgende Symptome entstehen:

  • Halskratzen und leichter Husten
  • Kribbeln in der Nase
  • Frösteln
  • Schnupfen
  • leichtes Erschöpfungsgefühl
  • erhöhte Temperatur oder leichtes Fieber
  • Gliederschmerzen

Grundsätzlich gilt, dass eine Erkältung langsam eintrifft, dafür aber schnell wieder geht. Daher kann man die Symptome sowie eine darauffolgende Erkältung meist alleine mit Hausmitteln bekämpfen, ohne einen Arzt aufsuchen zu müssen.

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Tipps gegen Erkältung

Maßnahmen zur Vorbeugung einer Erkältung:

  • Eine gute Vitamin C-Zufuhr stärkt das Immunsystem, welches es daraufhin besser mit den Viren aufnehmen kann. Allgemein sorgt eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten mit ihren lebensnotwendigen Vitaminen und Vitalstoffen für einen gesunden Rundum-Zustand und ein aktives Immunsystem.
  • Tägliche Spaziergänge oder Outdoor-Sport sowie warm-kalte Wechselduschen beleben und aktivieren das Immunsystem zusätzlich - aber auf keinen Fall sollte man mit nassem Haar nach draußen gehen! Auch Durchzug sollte in den kalten Monaten vermieden werden. Denn zu viel Kälte schwächt das Immunsystem und Viren erhalten einen leichteren Zugang zum Organismus.

Was tun, wenn die Erkältung da ist?

  • Ruhezeit

    Ob Fieber, Husten, oder Schnupfen – Ruhezeit hilft immer. Für wichtige Aufgaben so viel Zeit wie nötig nehmen und lange Pausen integrieren. Genauso wichtig: viel Schlafen! Denn über Nacht steigt die natürliche Zahl der Abwehrzellen an und der Körper kann sich besser erholen. Weil die trockene Heizungsluft jedoch gerne die Schleimhäute austrocknen lässt, sollte man ein nasses Handtuch oder eine Schüssel mit Wasser auf die Heizung stellen. Optional kann man in die Wasserschüssel auch ätherische Öle geben – das hält die Schleimhäute feucht.

  • Zwiebeltee

    Zwiebeln wirken schleimlösend, da deren schwefelhaltigen Senföle desinfizieren. Daher eignet sich bei hartnäckigem Husten ein Zwiebeltee als Hausmittel sehr gut, der das Abhusten erleichtert. Für den Tee einfach Zwiebeln in Scheiben schneiden und in einem halben Liter Wasser kochen lassen. Den Sud abseihen und optional mit Honig süßen. Am besten jeden Abend einen Zwiebeltee trinken, gerne auch dreimal pro Tag, bis die Erkältung nachlässt.

  • Ingwertee

    Ähnlich dem Zwiebeltee lässt sich auch ein Ingwertee herstellen. Dazu kleine Ingwerscheiben in kochendes Wasser setzen und nach 15 Minuten frische Bio-Orangenschalen hinzugeben. Nach 10 Minuten alles abseihen und direkt oder mit Honig genießen. Für die ganz harten Fälle: Rohen Ingwer kleinschneiden und täglich ein paar Stücke verzehren. Die antioxidative Wirkung des Ingwers hat einen entzündungshemmenden Effekt und kann gegen Schmerzen ähnlich gut wirken wie ein Schmerzmittel – nur ohne dessen Nebenwirkungen.

  • Kräutertee

    Auch Kräutertees können durch ihre speziellen Inhaltsstoffe Linderung bringen. Dafür einfach eine Erkältungskräutermischung in siedendes Wasser geben und rund 10 Minuten ziehen lassen. Welche man dafür wählt, kommt auf den jeweiligen Fall an:

    • Salbeitee wirkt etwa entzündungshemmend und eignet sich bei Halsschmerzen.
    • Bei trockenem Husten kann man auf Spitzwegerich oder Huflattich zurückgreifen, denn diese Kräuter wirken reizlindernd und schleimlösend.
    • Auch Süßholzwurzel und Thymian helfen sehr gut gegen einen quälenden Hustenreiz.
    • Holunderblüten- oder Lindenblütentee helfen beim Gesundschwitzen

    Ein weiterer Tipp – dem Tee gerne etwas frischen Zitronensaft zugeben, das versorgt zusätzlich mit Vitamin C.

Bei Husten und einer verstopften Nase lohnt sich das Inhalieren. Dazu hält man seinen Kopf über einen brodelnden Topf und bedeckt sich und den Topf mit einem Handtuch - der Wasserdampf bringt einen zum Schwitzen und befeuchtet die gereizten Schleimhäute. Im Wasser gelöster Kamillentee eignet sich sehr gut für die Inhalation, da er Entzündungen. Auch ätherische Öle wie Eukalyptusöle verbessern den Abtransport von festsitzendem Schleim aus den oberen Atemwegen. Wichtig dabei: Unbedingt die Augen schließen, damit sie nicht tränen, und den Kopf nicht zu nah an das heiße Wasser halten!

Wird man krank, liegt das nicht an der ausgesetzten Kälte selbst. Vielmehr führt Kälte lediglich dazu, dass das Immunsystem geschwächt wird und Viren besseren Zugang zum Organismus erhalten. Um den Viren einen möglichst unangenehmen Wohnraum zu schaffen, sollte man sich warm halten und viel schwitzen. Ist die Erkältung bereits fortgeschritten, sollte man allerdings Saunen vermeiden. Solche Schwitzkuren können das Herz-Kreislaufsystem zu sehr belasten. Deshalb gilt - ab ins Bett oder auf die Couch und dort kräftig schwitzen.

Im Gegensatz zum Saunabesuch ist ein Erkältungsbad jedoch sehr sinnvoll. Die Wärme fördert die Durchblutung in Haut und Muskeln. Ebenso entspannt sich die Muskulatur und etwaige Gliederschmerzen lassen nach. Ein Dreiviertelbad, bei dem Schultern, Arme und Knie aus dem Wasser ragen, ist dabei sinnvoller als ein Vollbad - der Kreislauf wird so weniger belastet. Der Einsatz von ätherischen Ölen kann auch hier Wunder wirken. Die Öle werden beim Baden eingeatmet und gehen gleichzeitig in die Haut über.
Aber Achtung: Ätherische Öle sind nicht für Kinder unter 6 Jahren geeignet! Die Wassertemperatur sollte zwischen 32 und 38 Grad Celsius liegen - oder man wählt eine Temperatur nach Belieben aus, mit der es angenehm im Wasser ist. Lauwarmes Wasser verfehlt allerdings seine Wirkung. Nach dem Bad direkt warm einpacken und sich hinlegen, um dem Körper eine Ruhephase von 1-2 Stunden zu gewähren, in welcher das Immunsystem so richtig arbeiten kann.

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Nichts hilft?

Hilft einfach so gar nichts gegen die Erkältungsbeschwerden und tritt kein Besserungsgefühl ein - ab zum Hausarzt! Denn entweder handelt es sich dann um einen stärkeren Infekt, den man ohne leichte Medikamente nicht vertrieben bekommt. Oder Bakterien haben das bereits angeschlagene Immunsystem ebenfalls überwunden und sorgen jetzt zusätzlich für Krankheitssymptome, die in einer Bronchitis oder Mittelohrentzündung gipfeln können.

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