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Ob modische Brille oder unsichtbare Kontaktlinsen: Viele Menschen sind auf eine Sehhilfe angewiesen - aber die gesetzliche Krankenversicherung zahlt dafür nur in Ausnahmefällen. Eine private Zusatzversicherung senkt Ihre Kosten.

Mehr als 40 Mio. Deutsche tragen eine Brille - so die Zahlen des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen. Die Suche nach dem passenden Modell ist dabei nicht die einzige Herausforderung - sondern auch die Kosten. Seit 2004 müssen gesetzlich Versicherte ihre Sehhilfe aus eigener Tasche zahlen. Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Personen, die unter einer schweren Sehbehinderung leiden. Diese liegt aber erst dann vor, wenn selbst mit Sehhilfe nur 30 % der Sehkraft zur Verfügung stehen.

Günstig ist der Gang zum Optiker nicht: 350 EUR geben die Deutschen im Durchschnitt für eine neue Brille aus. Eine moderne Gleitsichtbrille kostet oft über 1.000 EUR. Daher sollten Sie sich die Frage stellen: Lohnt sich der Abschluss einer Zusatzversicherung für Sehhilfen, um die Eigenkosten zu senken?

Besser informiert: Zusatzversicherung Brille oder Brillenversicherung?

Bei den Versicherungen für Sehhilfen haben Sie 2 Optionen: Entweder, Sie schließen beim Optiker eine reine Brillenversicherung ab. Diese deckt in der Regel die Kosten bei Verlust oder für Reparaturen ab. Der Nachteil: Die Leistungen sind meist direkt an den Erwerb einer Brille und an den Optiker gebunden. Zudem sind Sonderposten, etwa Spezialgläser, selten eingeschlossen.

Die andere Variante ist eine Zusatzversicherung für Brillen und Kontaktlinsen bei einem Versicherer Ihrer Wahl. Die Beiträge sind zwar etwas teurer als beim Optiker, decken aber ein breiteres Spektrum für verschiedene Einzelleistungen ab - etwa auch Zuzahlungen bei Laserbehandlungen.

Angebote und Beiträge bei privaten Brillenzusatzversicherungen variieren stark. Eine gute Brillenzusatzversicherung sollte mindestens alle 36 Monate einen Großteil der Anschaffungskosten übernehmen. Zudem enthalten viele Tarife Zusatzleistungen. Sinnvoll können auch Zuschüsse für eine Laserbehandlung sein, die zum Beispiel das Tragen einer Brille unnötig macht - denn auch hierfür zahlt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nicht. Erfragen Sie außerdem, ob Ihre Versicherung bei Sonnenbrillen und anderen Hilfsmitteln einspringt. Auch über die Vertragslaufzeiten sowie die Wartezeiten sollten Sie sich informieren: Diese unterscheiden sich zwischen den Versicherern ebenfalls stark.

Brillenzusatzversicherung
Zwei Drittel der Deutschen tragen eine Brille - den Kauf bezuschusst die GKV aber so gut wie nie.

Besser informiert: Warten Sie nicht zu lange auf Ihr Geld!

Viele Betroffene denken erst dann an eine Brillenzusatzversicherung, wenn der Bedarf bereits akut ist. Das Problem: Bei den meisten Versicherern liegen die Wartezeiten bei 12 bis 24 Monaten. Brauchen Sie früher eine Sehhilfe, lohnt sich der Abschluss also nicht. Unser Tipp: Die NÜRNBERGER bietet sofortigen Versicherungsschutz ohne Wartezeiten und ohne Gesundheitsfragen.

Die Liste für mögliche Zusatzversicherungen ist lang. Doch nicht immer ist der Bedarf tatsächlich gegeben. In folgenden Fällen lohnt sich eine Versicherung für Brillen und Kontaktlinsen sehr wahrscheinlich für Sie:

  • Wenn sich Ihre Sehstärke laufend verschlechtert und Sie bereits in jungen Jahren Probleme mit der Sehkraft hatten.
  • Wenn Sie mindestens 35 Jahre alt sind, denn mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit weitsichtig zu werden.
  • Wenn Sie mindestens alle 3 Jahre eine neue Brille brauchen oder möchten - oder wenn Sie regelmäßig Kontaktlinsen kaufen.
  • Wenn für Sie eine Laserbehandlung in Frage kommt.
  • Wenn die Brille, etwa durch Sport, häufig ausgewechselt oder repariert werden muss. Brillenschäden übernimmt meist der Versicherer.

Verzichten können Sie in der Regel auf eine Zusatzversicherung für Sehhilfen, wenn

  • Sie unter 18 Jahre alt sind - dann zahlt die GKV.
  • Sie langfristig vermutlich nur eine günstige Lesebrille brauchen.
  • sich Ihre Sehkraft nur geringfügig und langsam verschlechtert.


Da die GKV seit einigen Jahren praktisch nichts mehr zum Brillenkauf zuschießt, müssen Menschen mit Sehschwäche die Anschaffung selbst bezahlen. Für alle, die wegen abnehmender Sehstärke regelmäßig nachbessern müssen, kann eine private Zusatzversicherung daher eine deutliche Kostenersparnis bedeuten.