Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.   Details ansehen

An einem heißen Sommertag gibt es nichts Schöneres als den Sprung ins kalte Nass. Doch der ein oder andere erlebt beim Auftauchen dann eine böse Überraschung: Wasser im Ohr. Erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können.

Was zum einen natürlich sehr unangenehm und lästig ist, kann zum anderen auch zu schmerzhaften Infektionen führen. Denn mit dem Wasser können auch Bakterien, Keime und Verunreinigungen in den Gehör­gang gelangen, die sich in dem feuchten Milieu schnell vermehren und gefährliche Entzündungen verur­sachen können. Um eine solche Gehör- oder Mittelohrentzündung zu verhindern, sollte das Wasser lieber möglichst schnell wieder aus dem Ohr entfernt werden.

Dringt Wasser in unser Ohr ein, sammelt es sich meist im Gehörgang vor dem Trommelfell. Dieses kann sich dann nicht mehr richtig bewegen und lässt alles dumpf klingen. Befindet sich zudem Ohrenschmalz im Gehörgang, quillt es durch das Wasser auf und drückt auf das Trommelfell.

In dem Fall sollten Sie unbedingt zum HNO-Arzt gehen, der das Ohren­schmalz professionell entfernen und den Gehörgang wieder freimachen kann.

Ist das eingedrungene Wasser zudem noch mit Keimen versetzt, kann sich der Gehörgang oder das Mittelohr entzünden. Das kann sehr schmerzhaft sein und muss unbedingt vom Arzt behandelt werden, weil die Ent­zündung sonst chronisch werden und sogar auf den Knochen übergehen kann.

Weiterlesen Schließen

Für Ihre Hörgesundheit.

Wasser im Ohr beim Baden

Kommt beim Baden zu viel Wasser ins Ohr, wird es oft unangenehm. Mit unserer Zusatz­versicherung "Sehen und Hören" sind Sie in Sachen Hörgesundheit auf der sicheren Seite.


So bekommen Sie das Wasser wieder aus dem Ohr heraus.

  • Ziehen Sie Ihr Ohr vorsichtig nach hinten und pusten Sie mit dem Fön lauwarme Luft hinein. So wird das Wasser im Ohr getrocknet und Sie bekommen schnell Ihr ursprüngliches Hörvermögen zurück.
  • Hüpfen Sie auf einem Bein und halten Sie dabei den Kopf schräg zur Seite. Auf diese Weise kann das Wasser wieder aus dem Ohr fließen.
  • Drücken Sie den kleinen Knorpel vor dem Ohreingang leicht gegen die Ohröffnung und halten Sie dabei den Kopf schräg. Durch den dadurch entstehenden Gegendruck kann sich der Gehörgang eventuell wieder öffnen.
  • Mit dem Ende eines gerollten Stofftaschentuchs können Sie versuchen, das Wasser abzusaugen. Achten Sie dabei aber darauf, dass Sie nicht zu tief ins Ohr vordringen.

Um Infektionen durch Wasser im Ohr vorzubeugen, können Sie vor dem Bad spezielle Ohrentropfen, die Glycerin und Alkohol enthalten, verwenden. Damit wird der pH-Wert der Haut im Ohr geschützt und Keime können sich nicht so leicht festsetzen. Eine weitere Möglichkeit können auch Wasser­schutz-Ohrstöpsel sein, die das Eindringen von Wasser ins Ohr verhindern. Dazu eignen sich aller­dings nur Stöpsel aus Silikon, die aussehen wie kleine Tannen­bäumchen. Die herkömmlichen Ohrstöpsel aus Schaumstoff würden sich nämlich schnell mit Wasser vollsaugen, was das Ohr erst recht empfindlich für Infektionen macht.

Nehmen Sie auf keinen Fall Wattestäbchen zur Hilfe.


Die Watte könnte nämlich im Gehörgang stecken bleiben oder der Gehörgang verletzt werden. Manche Patienten haben sich mit den Stäbchen sogar das Trommelfell durchstoßen. Weiterer Grund, besser darauf zu verzichten: Wattestäbchen entfernen das Ohrenschmalz nicht, sondern schieben es stattdessen erst richtig tief in den Gehörgang.

Wenn die oben genannten Tipps keinen Erfolg bringen, sollten Sie unbedingt zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt gehen. Mit speziellen Geräten kann der nämlich das Wasser aus Ihrem Ohr entfernen und gleich auch noch untersuchen, ob bereits eine Infektion vorliegt.