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Eines vorab - nicht jeder Zeckenbiss hat Folgen. Vorsicht ist aber auf jeden Fall geboten. Ob beim Joggen im Wald, Grillen im Park oder Gassigehen am Seeufer - Zecken lauern überall. Und viele der kleinen Parasiten befallen ihre Opfer derart "lautlos", dass sie erst zu spät oder überhaupt nicht entdeckt werden. Die Zecken-Hauptsaison liegt zwischen März und Oktober, in besonders milden Wintern sind die Plagegeister aber auch schon früher aktiv.

Die Infektionskrankheit Frühsommer-Meningo­enzephalitis (FSME) wird durch einen Zeckenstich übertragen. Allein in Bayern meldete das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel­sicherheit 229 FSME-Erkrankungen für das Jahr 2017. Unbehandelt kann die FSME zu einer Hirnhaut- und Hirnentzündung führen, die schlimmstenfalls tödlich endet. Dem können Sie am besten mit einer FSME-Impfung vorbeugen.

Gegen Borreliose wiederum gibt es bislang keine medizinische Vorsorge. Bei ersten grippeähnlichen Symptomen empfiehlt sich eine frühzeitige Therapie mit Antibiotika. Diese Behandlung kann Borreliose-Spätfolgen wie chronischen Entzündungen der Nerven und Gelenke vorbeugen.

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Weit über den gesetzlichen Schutz hinaus.

Gesundheitsschädigung

Die Unfallversicherung der NÜRNBERGER bietet Ihnen im Falle einer FSME-Erkrankung den finanziellen Schutz, den Sie benötigen. Auch für Gesundheitsschädigungen, die durch eine FSME-Impfung oder -Behandlung hervorgerufen werden.


Zeckenbiss oder Zeckenstich?


Genau genommen beißen Zecken nicht, sondern sie stechen. Allerdings wird umgangssprachlich häufiger von einem Zeckenbiss gesprochen. Wir verwenden hier deshalb beide Begriffe synonym.

Die Kosten für eine FSME-Impfung in den südlichen Risikogebieten der Republik wie Bayern und Baden-Württemberg übernehmen die Krankenkassen. Gut zu wissen: Für gesetzlich Versicherte außerhalb der gefährdeten Regionen deckt die NÜRNBERGER mit einem Krankenzusatztarif die Kosten ab.

  • Die FSME-Impfung ist für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 1 Jahr möglich.
  • Sie hält mindestens 3 Jahre vor. Dann benötigen Sie eine Auffrischung.
  • In Risikogebieten übernehmen die Krankenkassen die Behandlungs­kosten.
  • Alle Informationen zu den FSME-Risikogebieten in Deutschland
  • Außerhalb der FSME-Risikogebiete deckt die NÜRNBERGER die Impfkosten mit einem Krankenzusatztarif ab.
  • Im Fall von Impfschäden oder FSME-Erkrankungen durch einen Zeckenstich genießen Sie mit der Unfallversicherung der NÜRNBERGER finanziellen Schutz.

Der beste Schutz vor Zeckenbissen ist umsichtiges Verhalten. Mit diesen Tipps halten Sie die unliebsamen Tierchen von Ihrer Haut fern.

  • Tragen Sie lange Kleidung und festes Schuhwerk.
  • Stecken Sie Ihre Hosenbeine in die Socken.
  • Schützen Sie Ihren Hals durch Schals, Tücher oder hochgestellte Kragen.
  • Tragen Sie helle Kleidung. Hierauf lassen sich die Zecken schnell entdecken.
  • Vermeiden Sie hohes Gras und dichte Hecken.

Wo stechen Zecken am liebsten und wie sieht ein Zeckenbiss eigentlich aus?

  • Welche Körperstellen sind für Zecken besonders verlockend?

    Die "kleinen Vampire" bevorzugen warme Hautstellen. Nach Spazier­gängen durch Zeckengebiete suchen Sie deshalb am besten folgende Körperpartien ab:

    • Arme
    • Kniekehlen
    • Achselhöhlen
    • Hals
    • Intimbereich
    • Raum hinter den Ohren
    • Bereiche zwischen Fingern und Zehen

  • Worauf sollten Sie beim Absuchen Ihrer Kleidung auf Zecken besonders achten?


    • Schütteln Sie die Kleidung gründlich aus.
    • Überprüfen Sie auch die Innentaschen.
    • Im Zweifel: Waschen Sie kritische Kleidungsstücke bei mindestens 60 Grad.

  • Wie sieht ein Zeckenbiss aus?


    • Zecken erkennen Sie an ihrem rundlichen Rumpf, einem kleinen Kopf, den für Spinnentiere typischen 8 Beinen und einem häufig markanten Rückenschild.
    • In vielen Fällen ragt der Hinterleib der Zecke aus der Einstichstelle. Entfernen Sie diesen entsprechend der gleich folgenden Checkliste ganz vorsichtig oder konsultieren Sie einen Arzt.
    • Sitzt die Zecke nicht mehr auf Ihrer Haut, kommt es häufig in den nächsten Tagen bzw. Wochen zu einer auffälligen Rötung der betroffenen Hautstelle (Wanderröte).
    • Doch Achtung: Nicht nach jedem Zeckenstich tritt die Wanderröte auf. Konsultieren Sie bei auffälligen Symptomen wie Schüttelfrost und Fieber sowie Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen sofort einen Arzt.

Zeckenbiss! Was nun?

  • Überprüfen Sie, ob die Zecke noch in der Einstichstelle steckt. Wenn ja: Entfernen Sie die Zecke schnellst­möglich, bestenfalls innerhalb der ersten 24 Stunden.
  • Für die Zecken­entfernung benutzen Sie eine Zecken­pinzette, eine Zeckenkarte, eine Zeckenzange oder eine Fadenschlinge.
  • Auf den Einsatz von Alkohol, Öl oder sonstigen Hausmitteln zur Entfernung der Zecke verzichten.
  • Zecke nicht ruckartig aus der Einstichstelle ziehen, sondern möglichst behutsam vorgehen. Vermeiden Sie es, den Hinterleib der Zecke zu quetschen. Dadurch können die gefährlichen Erreger schneller in Ihre Wunde eindringen!
  • Keine Panik, sollte der Stechrüssel der Zecke in der Haut stecken bleiben. Dieser enthält anders als der Zecken-Hinterleib keine Bakterien.
  • Stichstelle nach Entfernung der Zecke gründlich desinfizieren.
  • Bei Beschwerden und ersten konkreten Borreliose- oder FSME-Symptomen im Zweifel sofort einen Arzt aufsuchen.
Unfallversicherung
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