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Wenn am Silvesterabend bunte Raketen den Himmel erleuchten, ist das für viele von uns ein echtes Highlight. Für unsere Haus- und Hoftiere ist das allerdings gar kein Grund zu feiern: Der Hund wimmert, die Katze verkriecht sich hinter dem Sofa und das Pferd würde am liebsten Reißaus nehmen. Die Knallerei sorgt bei den meisten Tieren für Stress und Panik. Kein Wunder, schließlich hören Tiere um einiges besser als Menschen. Dieses sensible Gehör sorgt dafür, dass Böller und Co. echte körperliche Schmerzen bei den Vierbeinern hervorrufen können. Die lauten Knall­geräusche erinnern zudem an ein nahendes Gewitter, was Gefahr für die Tiere bedeutet und den Flucht­instinkt weckt. Kleinere Tiere wie Hamster und Wellensittiche, deren Herz von Grund auf sehr schnell schlägt, kann der Lärm sogar buchstäblich zu Tode erschrecken.

Dem müssen Sie aber nicht tatenlos zusehen. Sie können durchaus einiges tun, um den Jahreswechsel für Ihre Haustiere entspannter zu gestalten. Am besten Sie sorgen dafür, dass Hund, Katze und Co. so wenig wie möglich vom Silvester­spektakel mitbekommen. Wie Sie das anstellen, erfahren Sie hier.

Wenn alle Beruhigungs­maßnahmen nicht helfen...

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Woran erkenne ich, dass mein Tier gestresst ist?

  • Zittern
  • Erhöhter Puls
  • Schwitzende Pfoten
  • Unkontrolliertes Sabbern, Koten und Urinieren
  • Geweitete Pupillen
  • Starkes Hecheln
  • Angelegte Ohren
  • Unruhiges Umherlaufen
  • Verminderter Appetit
  • Geduckte Körperhaltung
  • Aggressives Verhalten wie Knurren oder hysterisches Bellen

Hund, Katze, Pferd - so können Sie Ihr Tier schützen:

  • Hunde

    Gehen Sie mit Ihrem Hund spazieren, bevor die Böller-Zeit losgeht. Außerdem sollten Sie Ihren Vierbeiner dabei unbedingt anleinen, selbst wenn er normalerweise ohne Leine läuft. Er könnte sich bei einem vorzeitig gezündeten Knaller so sehr erschrecken, dass er panisch das Weite sucht und sich so unnötig in Gefahr bringt.

    Füttern Sie Ihren Hund am Silvestertag am besten ein paar Stunden früher als gewohnt und geben Sie ihm nicht zu viel zu fressen. So hat er das Futter bis zum Abend verdaut und übergibt sich nicht vor lauter Aufregung. Außerdem kommt er schneller zur Ruhe und verschläft im besten Fall das Spektakel.

    Ansonsten sollten Sie Ihrem Hund einen gemütlichen Schlafplatz zurecht­machen, der nicht direkt unter einem Fenster oder einem zur Straße gelegenen Raum sein sollte.

  • Katzen

    Katzen - selbst wenn sie eigentlich Freigänger sind - sollten an Silvester lieber im Haus bleiben. Zum einen sind sprühende Raketenfunken nicht ungefährlich und zum anderen können die Miezen schnell in Panik geraten und davonlaufen.

    Sorgen Sie im Haus für ruhige Rückzugsorte. Am besten lassen Sie einige Schranktüren offen, damit sich die Katzen darin verkriechen können. Kleidungsstücke, Decken und Kissen dämpfen die Lautstärke zusätzlich etwas. Schließen Sie die Rollläden, schalten Sie den Fernseher ein oder lassen Sie leise Musik laufen, um eine gewohnte Geräuschkulisse zu schaffen und den Lärm von draußen zu überdecken.

    Bitte beachten: Treiben Sie Ihr Tier auf keinen Fall aus seinem Versteck. Katzen brauchen in solchen Situationen ihre Ruhe und kommen von selbst wieder heraus, wenn für sie keine Gefahr mehr droht.

  • Kleintiere

    Fangen Sie Ihre freilaufenden Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen rechtzeitig ein und stellen den Käfig an einen dunklen, ruhigen Ort, z. B. unters Bett oder in den beheizten Keller. Verändern Sie den Tages-Rhythmus der Tiere, indem Sie sie an Silvester schon früher füttern.

    Wichtig: Sorgen Sie dafür, dass jedes Tier ein eigenes Häuschen als Rückzugsort hat, da manche Nager gern ihre Ruhe haben und sich von den anderen zurückziehen wollen.

  • Pferde

    Pferde sollten unbedingt in den Stall, bevor die Knallerei an Silvester losgeht. Am besten Sie verhängen die Fenster, damit Lärm und Licht draußen bleiben. Bei besonders ängstlichen Tieren kann auch leise, klassische Musik helfen, um sie etwas zu beruhigen. Außerdem ist es besser, die Tiere nicht allein zu lassen. Eine vertraute Bezugsperson kann dazu beitragen, dass die Pferde entspannt bleiben.

  • Vögel

    Wellensittiche und Co. sollten Sie am Silvesterabend nicht unbedingt in der Wohnung herumfliegen lassen, da sie durch die Raketen panisch werden und sich verletzen könnten.

    Stellen Sie den Käfig an einen ruhigen Ort und am besten nicht direkt ans Fenster. Legen Sie zudem eine dicke schwere Decke über den Käfig, um so die Geräusche von außen etwas zu dämpfen.

Tipps, um gestresste und ängstliche Tiere zu beruhigen:

  • Bleiben Sie selbst ruhig und gelassen - das überträgt sich meist auch auf Ihr Tier.
  • Schimpfen Sie nicht mit Ihrem Haustier. Gerade wenn es sich fürchtet, ist es besonders auf Sie angewiesen.
  • Bleiben Sie in der Nähe. Ihre Anwesenheit beruhigt meist automatisch die Nerven Ihrer Vierbeiner.
  • Leichte Hintergrundmusik kann helfen, den Lärm von draußen zu überdecken und für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen.
  • Auch wenn es schwer fällt, trösten Sie Ihr Haustier nicht. Denn das bestärkt Tiere darin, dass etwas nicht stimmt. Verhalten Sie sich lieber ganz normal wie an jedem anderen Tag auch.
  • Behalten Sie Ihr Tier immer im Blick - lassen Sie ihm gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen.

Generell gilt: Medikamente zur Beruhigung sollten nur in Ausnahme­fällen und nur in Absprache mit Ihrem Tierarzt oder Heilpraktiker verabreicht werden. Dazu muss außerdem nicht gleich die Chemiekeule her, es gibt auch zahlreiche natürliche Beruhigungs­mittel, die ihre Wirkung zeigen. So können zum Beispiel Bachblüten-Tropfen Stress lindern. Bei Hunden können auch geringe Mengen Baldrian beruhigend wirken. Außerdem können Sie versuchen, mit einem sogenannten Pheromon-Spray für eine entspannte Atmosphäre in Ihrem Zuhause zu sorgen. Tieren empfinden diesen Botenstoff nämlich als besonders angenehm und beruhigend.

Achtung bei Bleigießen!


Tierbesitzer, die in der Silvesternacht gerne Blei gießen, sollten die Reste unbedingt sofort entsorgen. Trinken die Haustiere z. B. vom dafür verwendeten Wasser, kann das zu schweren Vergiftungen führen.

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