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Über 10 Millionen Deutsche ziehen jedes Jahr um. Statistisch gesehen jeder Erwachsene alle 7 Jahre. Sie haben dabei die Wahl: Entweder Sie beauftragen ein Unternehmen mit dem Packen, Transport und Auspacken - oder organisieren selbst Umzugshelfer. Tatsächlich erfolgen 85 % aller Umzüge in Eigenregie. Sei es innerstädtisch, überregional oder international: Umzüge bedeuten für viele Menschen Stress. Aber: Gute Planung ist bereits der halbe Umzug.

Umzüge sind oft nervenaufreibend. Neben räumlicher Veränderung, sich wandelnden Wohnwelten und mitunter neuen beruflichen Perspektiven bedeutet ein Umzug erst einmal sehr viel Arbeit. Wohnungs­wechsel, Umzugslogistik, Ab-, An- und Ummelden, Ein- und Verkäufe: Selbst organisierte Umzüge erfordern lange Checklisten, da man sonst leicht den Überblick verliert. Auch wenn Sie Umzugsprofis beauftragen, sollten Sie sich frühzeitig vorbereiten, Angebote vergleichen und Fristen beachten. Und sich gegen Unvorhersehbares absichern.

Die private Haftpflichtversicherung der NÜRNBERGER.

Umzugshelfer

Schnell ist es passiert: Sie haben als Umzugshelfer etwas beschädigt. Schlimmstenfalls müssen Sie mit hohen Schadensummen rechnen. Mit der privaten Haftpflichtversicherung der NÜRNBERGER können Sie sich rundum absichern, für bis zu 50 Millionen EUR im Komfort-Tarif. Gefälligkeitsschäden sind bis zu 50.000 EUR abgesichert. Sie entscheiden, welche Bausteine Sie benötigen.


  • Endlich eine Zusage für Ihre neue Wohnung? Glückwunsch, aber prüfen Sie vor Ihrer Unterschrift den neuen Mietvertrag. Mietervereine und Verbraucher­berater helfen Ihnen dabei.
  • Kündigen Sie rechtzeitig den alten Mietvertrag (bei unbefristeten Mietverträgen mindestens 3 Monate zuvor). Prüfen Sie, ob Sie selbst Schönheitsreparaturen durchführen und einen Nachmieter suchen müssen. Tipp: Renovierungsklauseln sind häufig unwirksam. Bestehen Sie auf einem Übergabeprotokoll.
  • Planen Sie die Kaution für die neue Wohnung mit ein und sprechen Sie mit dem Vormieter über etwaige Ablösezahlungen. Achten Sie auf ein präzises Übergabeprotokoll. Übrigens: Eine sogenannte Abstandsforderung für das Räumen der Wohnung ist unzulässig!
  • Informieren Sie sich über Kündigungsfristen, z. B. für Mitgliedschaften vor Ort, Energieversorger oder Telefon- und Internetanbieter.
  • 8 Wochen vorher sollte die Logistik stehen: Fahren Sie selbst den Umzugswagen? Dann planen Sie großzügig zeitliche Puffer ein.
  • Ein Umzug klappt reibungsloser, wenn Ihr Umzugswagen oder Lastenaufzug möglichst nah am Haus parken kann. Beantragen Sie rechtzeitig eine Halteverbotszone (HVZ) bei der zuständigen Gemeinde oder beauftragen Sie einen Dienstleister. Die Ansprechpartner, Fristen und Kosten sind örtlich sehr unterschiedlich.
  • Organisieren Sie ausreichend viele Umzugskartons. Denken Sie an Packmaterial, Folien, Decken und Plastiksäcke. Packen Sie lieber mehr Kartons als zu schwere. Beschriften Sie die Umzugskartons deutlich.
  • Sammeln Sie die Rechnungen und Belege zu Umzugskosten und Handwerkerleistungen. Sie kriegen nicht mehr alles zusammen? In diesem Fall ist eine Umzugskosten­pauschale absetzbar.
  • Ziehen Sie aus beruflichen Gründen um? Dann können Sie sogar Ihre kompletten Ausgaben von der Steuer absetzen. Sie brauchen nur die Nachweise dafür.
  • Sie nutzen den Umzug, um Ihre Einrichtung zu erneuern? Fragen Sie die Lieferfristen frühzeitig an! Wählen Sie am besten eine Umzugsfirma, die auch Ihren alten Hausrat entsorgt.
  • Stichwort Kosten: Mit oder ohne Umzugsfirma - Umzüge sind oft teuer. Mit den Profis kostet ein lokaler Umzug einer 85 m²-Wohnung durchschnittlich 1.450 EUR - im Internet gibt es zahlreiche Online-Rechner und Tipps zu den Umzugskosten.

Sommerzeit, gutes Wetter, Ferien - die meisten Deutschen ziehen in den Sommer­monaten um. Entsprechend ausgebucht sind die Umzugs­unternehmen. Holen Sie rechtzeitig Kostenvoranschläge ein und buchen Sie möglichst früh verbindlich. Wenn Sie flexibel sind, legen Sie Ihren Umzug nicht auf Anfang oder Ende eines Monats. Dann gelten meist höhere Preise. Wählen Sie bestenfalls einen Tag mitten in der Woche oder um den 8. oder 22. eines Monats. Verhandeln Sie über einen Preisvorteil, da diese Tage oft nicht ausgebucht sind. Es gibt Auktionen, bei denen Sie Ihren Umzug inserieren können. Achten Sie auf die Seriosität der Unternehmen, die Ihnen daraufhin Angebote unterbreiten.

1. Ein Wohnungswechsel ist Ihre Chance zum Aufräumen und Entrümpeln.

2. Entscheiden Sie sich spätestens jetzt für neue Telefon-, Internet- und TV-Anbieter am künftigen Wohnort. Vereinbaren Sie Installationstermine.

3. Melden Sie sich beim alten Einwohnermeldeamt ab, falls Ihre Gemeinde das verlangt. Meist genügt aber das Anmelden am neuen Wohnort, da die Kommunen die Daten elektronisch austauschen. Bleiben Sie im selben Ort wohnen, können Sie sich online oder per Post ummelden.

4. Informieren Sie folgende Stellen, damit Sie abgemeldet, Daten übertragen und Zählerstände ermittelt werden: Arbeitgeber (Urlaubsantrag?), Schulen und Kindergärten, Telefon- und Internetanbieter, Beitragsservice, Kabel-TV, Strom-, Gas-, Öl-, Wasserversorger, Hausbank, Kreditkartenunternehmen, Ärzte, Vereine, Versicherungen, Post (Nachsendeauftrag).

5. Beginnen Sie rechtzeitig mit dem Packen der Kartons.

Last-minute-Check: kurz vor und am Umzugstag.

  • Sind alle Beteiligten informiert?

    Überprüfen Sie 1 Woche vor dem Umzug, ob alle Helfer Bescheid wissen, der Wagen reserviert ist und die Halteverbotszonen eingerichtet wurden.

  • Letzte Handgriffe - haben Sie Ihre Wertsachen im Blick?

    Nehmen Sie Vorhänge und Jalousien ab. Verstauen Sie Wertgegenstände wie Schmuck und Uhren separat. Fahren Sie diese persönlich zur neuen Wohnung.

  • Alles abgedeckt und Treppenhaus geprüft?

    Decken Sie empfindliche Oberflächen und Böden notfalls mit Decken oder Folien ab. Prüfen Sie vorher das Treppenhaus auf bereits vorhandene Schäden und dokumentieren Sie diese.

  • Wissen Ihre Helfer, wohin mit den Möbeln?

    Informieren Sie Ihre Helfer, wie Ihr Möbelstellplan aussieht und verteilen Sie Kopien in der neuen Wohnung. Denken Sie an Hilfs- und Putzmittel.

  • Stärkung für die Helfer?

    Vergessen Sie nicht die Verpflegung Ihrer Helfer. Gerade bei Hitze sind Getränke sehr wichtig.

Umzug geschafft? Und jetzt noch dies...

  • Binnen 2 Wochen müssen Sie sich persönlich beim neuen Einwohner­meldeamt anmelden.
  • Falls Sie ein Auto besitzen, müssen Sie es bei der Zulassungsstelle am neuen Wohnort ummelden.
  • Bringen Sie neue Namensschilder an und teilen Sie Freunden und Bekannten Ihre neue Anschrift mit.
  • Feiern Sie mit Ihren neuen Nachbarn, Freunden und Helfern eine Einweihungsparty!

Freundschaftsdienste beim Wohnungswechsel sind eine wertvolle Hilfe, aber es geht immer wieder etwas dabei kaputt. Wer trägt die Schäden?

  • Mit unserer privaten Haftpflichtversicherung sind Sie auf der sicheren Seite. Sie zahlt auch Schäden, die durch Umzugshelfer "leicht fahrlässig" verursacht wurden. Diese Gefälligkeitsschäden sind im Komfort-Tarif bis 50.000 EUR mitversichert. Es sei denn, Ihr Helfer hat "grob fahrlässig" gehandelt, dann greift dessen private Haftpflicht­versicherung.
  • Bei Schäden im Treppenhaus haften Sie als Mieter für Ihre Helfer (Amts­gericht Gummers­bach, Az. 10 C 169/09). Verlassen Sie sich aber nicht darauf, dass Sie vom Helfer Schadenersatz erhalten (Amts­gericht Pletten­berg, Az. 1 C 345/05, S. 32).
  • Auch Profis machen Fehler. Achtung: Für Schäden Ihrer Umzugsfirma an fremden Sachen haften ebenfalls Sie! (Land­gericht Duisburg, Az. 7 S 260/01) Wenn Sie zahlen müssen: Fordern Sie Regress vom Umzugsunter­nehmen. Seriöse Firmen sind meist gut versichert.
  • Denken Sie beim Umzug über den Wert Ihres Hausrats nach. Hat er sich verändert? Informieren Sie sich, wie viel eine passende Hausratversicherung kosten würde.

Hausratversicherung

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