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Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die im Voraus die Entstehung und Ausbreitung von Bränden verhindern sollen sowie wirksames Löschen zur Rettung von Menschen ermöglichen.
Vorbeugender Brandschutz dient der Verhütung von Bränden, während abwehrender Brandschutz erst dann in Kraft tritt, wenn es bereits brennt und ein Feuer gelöscht werden muss.

Brandschutz im Treppenhaus.

Das Treppenhaus und der Flur in einem Mehrfamilienhaus dienen als Flucht- und Rettungswege und dürfen darum nicht zugestellt werden. Nur so können die Bewohner im Brandfall schnell ins Freie kommen und Rettungskräfte werden nicht behindert. Prinzipiell trägt der Vermieter die Verantwortung dafür, dass das Treppenhaus und der Flur ohne Gefahr genutzt werden können, und hält die entsprechenden Vorschriften in der Hausordnung fest. In einem engen Treppenhaus sollten Gegenstände wie Schuhe, Regen­schirme, Blumen und Schränke auf keinen Fall im Flur platziert werden. Personen, die auf Gehhilfen wie Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind, dürfen diese im Treppenhaus abstellen. Aber auch hier gilt, dass sie den Weg nicht versperren dürfen.

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Rauchmelder können einen Brand nicht verhindern, aber bei einem Feuer rechtzeitig Alarm schlagen. Rauchmelder sind Lebensretter, denn oftmals entscheiden im Ernstfall wenige Sekunden über Leben und Tod.

Gute Rauchmelder kosten rund 20 EUR und halten 10 Jahre. Nur mit CE-Kennzeichnung und der DIN-Angabe "EN 14604" dürfen Rauchmelder verkauft werden - man sollte aber auch darauf achten, dass sie zusätzlich ein Q-Qualitätszeichen des Forums Brandrauch­prävention besitzen. Außerdem empfehlenswert: das VdS-Prüfzeichen.

In den meisten Bundesländern sind Rauchmelder in Neubauten, Umbauten sowie Bestands­bauten mittlerweile Pflicht. In Brandenburg, Berlin und Thüringen gilt momentan für Bestandsbauten noch eine Übergangsfrist: Brandenburg und Berlin müssen bis Ende 2020 nachrüsten, Thüringen schon bis Ende 2018.

Ob Eigentümer/Vermieter oder Besitzer/Mieter für den Einbau verantwortlich sind, ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Generell gilt: Die Rauchmelder müssen in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie im Flur angebracht werden. Ergänzend empfiehlt es sich, auch in Wohnzimmern, Arbeitszimmern oder anderen Aufenthaltsräumen Rauchmelder zu montieren.

  • Rauchmelder müssen an der Raumdecke möglichst zentral im jeweiligen Zimmer angebracht werden.
  • Sie dürfen nicht durch Gegenstände wie zum Beispiel Schränke oder Regale verdeckt werden.
  • Der Abstand zu Wänden, Ecken, Deckenleuchten, Balken oder Unterzügen sollte mindestens 50 cm betragen.
  • In großen Räumen oder Räumen, die mit Stellwänden oder hohen Möbeln unterteilt sind, sollte in jedem Teilbereich ein Rauchmelder installiert werden.
  • In Fluren und Gängen mit einer Breite von bis zu 3 m sollte der Abstand zur Stirnfläche weniger als 7,5 m betragen und maximal alle 15 m ein Rauchmelder hängen.

Die Montage ist in der Regel kinderleicht: Meist werden sie mit 1 - 2 Dübeln und entsprechenden Schrauben an der Decke montiert. Alternativ lassen sich Rauchmelder sogar mit Magnet- und Klebepads, per Heißkleber oder einfach mit Powerstrips befestigen. Wichtig ist nur, dass es hält! Fällt ein Rauch­melder von der Decke, sollte er nicht mehr verwendet werden. Denn der Aufprall kann die Elektronik beschädigen, sodass sie im Brandfall nicht mehr auslöst.

Feuerlöscher können zur Bekämpfung von Klein- und Entstehungsbränden genutzt werden und sind für den Privatgebrauch zu Hause geeignet. Platzieren Sie den Feuerlöscher an einem zentralen Ort, zum Beispiel in Ihrem Flur. Damit Sie im Ernstfall keine wertvolle Zeit verlieren, sollten Sie sich mit der Nutzung vertraut machen.

Berücksichtigen Sie bei einem Brand folgende Anleitung:

  • Setzen Sie einen Notruf über die 112 ab.
  • Alarmieren Sie andere Bewohner des Hauses und achten Sie vor allem auf Kinder und körperlich oder geistig eingeschränkte Menschen.
  • Unterschätzen Sie die Situation nicht! Bringen Sie sich selbst nicht unnötig in Gefahr!
  • Nehmen Sie den Feuerlöscher aus der Wandhalterung und entsichern Sie ihn.
  • Drücken Sie den Schlagknopf oder Betätigungsgriff.
  • Nähern Sie sich vorsichtig dem Feuer und benutzen Sie die Löschpistole.
  • Falls Ihr Löschversuch nicht erfolgreich ist, verlassen Sie umgehend das Gebäude und warten Sie auf die Ankunft der Feuerwehr.

Beachten Sie außerdem: Nicht jeder Feuerlöscher ist für jeden Brand geeignet. Gerade Fettbrände in der Küche dürfen nur mit speziellen Feuerlöschern bekämpft werden. Informieren Sie sich daher über die verschiedenen Brandklassen, wenn Sie einen Feuerlöscher kaufen! Der Feuerlöscher sollte außerdem mindestens alle 2 Jahre durch einen Experten auf seine Funktionsfähigkeit überprüft werden.

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